Fort Langley – Flekto – Squeezerlens 2

Abends im Hafen des Ruderclubs…

Herz, was willst Du mehr? 🙂

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Streetfotografie…

… ist nicht meins, wird es auch nicht werden. Allein weil es in Deutschland so was von vergretzt wird… Dann lieber woanders…

Und hier klappte es eigentlich ziemlich gut, fand ich…

Nur das mein ohnehin zerstörtes Objektiv es nicht ganz so hin bekam wie ich es mir gewünscht hätte.

Das Bild zeigt die Berühmtheit der Steam Clock in Vancouver. Es ist praktisch zu keiner Tageszeit möglich dieses Unikum als Solitär zu fotografieren… 😦 Das sich einige Personen während der Belichtung bewegten, war ein Highlight.

Blende 5.6 damit ich auf die etwas längere Belichtungszeit von 1/13s kam, ISO 200 bei 35mm Brennweite. Die Verwackelungsunschärfen nahm ich dabei wohlwissend in Kauf…

Sonderborg, Danmark

Gestern hatten Mike https://blacktowerpics.wordpress.com/ und ich uns zu einem eigentlich schon länger geplanten Treffen getroffen um mal wieder zu quatschen und um Bilder zu machen. Was für Bilder und wo war noch nicht geplant. Was ich mir einsackte waren intuitiv die beiden Squeezerlenses Volna und Flektogon, das Petzval, das leider unbrauchbar war, weil ich die Waterhouse Blenden dann doch doch zu Hause liegen gelassen hatte (Asche über mein Haupt), meine Minolta 800si mit dem Minolta 1.7/50mm, und meine 5D für alle Fälle…

Ferner schleppte ich auch mein Alteisen von Mamiya RZ67 mit, mehr um Mike das Ding mal zu demonstrieren, als damit zu fotografieren. Später wurde mir dann auch klar warum: Mir fehlt da doch einiges an technisches Wissen von dem alten Teil, welches wir mitten in der Nacht dann noch ein wenig untersuchten… Jetzt bin ich schlauer… 🙂

Der eingelegte Film ist trotzdem für die Katz… egal… nehme ich das eben zum Weiterüben… 🙂

Kommen wir zum Kern: Wir entschieden uns also spontan über die Grenze nach Dänemark zu fahren. Sonderborg sollte das Ziel sein. Ich freute mich schon sehr darauf, war das doch schon länger mein Plan. Wie sich die ganze Geschichte dann aber entwickelte war schon heftig… bis in die Postproduktion, die eigentlich diesmal so gut wie gar nicht stattgefunden hat.

Kostenlose Parkplätze… sind bei uns ja eine Rarität geworden… also in Eckernförde zumindest. Nicht so in Dänemark wie mir schien. 🙂

Die ersten Bilder schossen wir in SW mit analoger Technik. Die fertigen Bilder dazu werden also noch eine Zeit auf sich warten lassen. Wobei Mike mit einer noch viel älteren Technik unterwegs war als ich. Meine Minota 800si war dagegen die reinste Zukunft. Aber immerhin analog. Das Wieder rein finden war für mich das Schwierigste: Wie war das noch? Wann hast Du bei der Kiste die Belichtung korrigiert? Ich verließ mich dabei ganz auf mein Gefühl und hoffe natürlich, dass ich damit recht hatte. Wir werden es ja noch erfahren. Später…

Dann ging es runter zum Hafen. Und hier fingen die Offenbahrungen richtig an. Freier Blick auf’s Meer… und eine schöne Lichtstimmung – naja… wie das nun mal so ist bei wolkigem, bedeckten Himmel. Ich verspreche mir dabei von den SW- Aufnahmen keine so großen Ergebnisse. Anders jetzt bei der Flekto-Squeezerlens.

Mikes Museumstechnik forderte ihren Tribut: Entschleunigung pur! Während ich also statt dessen neue Motive zu entdecken versuchte riss auf einmal der Himmel auf und gab die untergehende Sonne frei. Immer noch mit der Squeezerlens bewaffnet legte ich los um das für mich völlig ungeliebte Motiv abzulichten. 🙂 Und dann kam der Moment, wo der Elefant das Wasser lässt: Mike hielt mir einen ND Verlaufsfilter vor die Linse und es passierte das:

Flammendes Inferno sag ich nur 🙂 Und einen winzigen roten Punkt inmitten von Blau… Mich trieb es jetzt aber ehe zur Stadtansicht im Hafen. Der Wind hatte sich gelegt und die Wasseroberfläche war schön glatt… bis wir allerdings dort ankamen zerflügten uns zwei Fischerboote diese schöne Idylle 😦 Also warten bis alles wieder glatt und schier war 🙂 Die ersten Bilder versuchte ich wieder mit der Flekto-Squeezerlens. Gar nicht so einfach… Gott sei Dank hatte ich einen Poller, wo ich das Gespann drauf legen konnte. War sogar besser als ein Stativ…

NATÜRLICH gibt es auch hier wieder ein Bild, welches meine Kamera eigenmächtig schoß (!) Und ich muss sagen: Gefällt mir… 🙂

Jetzt kam ein Pancolar 1.8/50mm von Mike zum Einsatz. Und ich muss sagen: Was für eine Offenbahrung… die kam zwar erst zu Hause, als ich die Bilder in groß betrachtete, aber WAHNSINN… Ist doch schön, wenn man vor Glück noch heulen kann… 🙂

Nachbearbeitung fast NULL!

Und jetzt noch ein Highlight: Das Colorskoparex von Voigtländer 2.8/35mm. Das hat mich dermaßen geflasht… aber seht selbst:

Zunächst die 100% Ansicht out of cam wie man so schön sagt. Alle Belichtungsparameter des JPG’s auf Null…

Und dann die Gesamtansicht… Phänomenal! was das Ding hergibt… analog und manuell… Ich frage die Welt: WAS zur Hölle braucht man denn noch mehr?????

Das war definitiv nicht unsere letzte Reise dorthin…

Stay tuned…