EBV Gruppe Fotoclub Schleswig

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Ein Beitrag von Rudi Schulz

Zu der Zeit steckte die EBV oder eher die EBB, noch in den Kinderschuhen. Rudi war unser Photoshop Guru, der sogar sein eigenes Wohnzimmer für die Clubmitglieder bereit stellte um ihnen das Laufen lernen in dieser Disziplin beizubringen. Ich weigerte mich immer noch vehement gegen jede Beeinflussung meiner Bilder. Erst recht mit diesem Hexenwerk Photoshop…

Seit nunmehr fast eineinhalb Jahren trainieren die Teilnehmer der EBV Gruppe den gezielten Umgang mit digitaler Bildbearbeitung. Eigentlich besteht die „Gruppe“ aus drei Gruppen, deren Mitwirkende sich jeweils einmal im Monat zu den Übungsabenden treffen. Jede Kleingruppe umfasst drei bis vier Mitglieder – ein größerer Kreis ist bei der praktischen Arbeit an einem normalen Monitor nicht sinnvoll. Außerdem bietet die Kleingruppe den Vorteil, dass auf die Belange jedes einzelnen ausführlich eingegangen werden kann. Der Leiter der EBV Gruppe fungiert dabei auch als Schnittstelle zwischen den Kleingruppen – über ihn werden Fragen und Probleme, Anregungen und Lösungsvorschläge von einer Gruppe in die andere weiter gereicht.

Während des ersten Jahres haben wir versucht, uns mit der Programm-Struktur und den wesentlichen Funktionen und Optionen, die die EDV bietet, vertraut zu machen. Der gelegentlich auch spielerische Umgang mit der Technik bescherte den Teilnehmern so manches AHA-Erlebnis. Allerdings wuchs auch die Erkenntnis, dass der Besuch der Übungsabende allein nicht ausreicht um diese Technik erfolgreich anzuwenden. Berichte über Erfolge und Misserfolge bei der Nachbearbeitung des Unterrichtsstoffes lassen erkennen, dass zumindest die Teilnehmer auch für „Heimarbeit“ noch genügend Zeit finden. Zählt man die Stunden unserer Übungsabende während eines Jahres zusammen, so ergibt sich für jeden Teilnehmer ein Zeitrahmen, der etwa dem eines einwöchigen Kompaktkurses an einer VHS oder ähnlichen Bildungseinrichtung entspricht. Es liegt auf der Hand, dass diese Zeit nicht ausreicht, um perfekte Multimedia Experten hervorzubringen. Dazu ist die EBV mit ihren Kernbereichen Bildoptimierung, Bildverfremdung und Bildmontage und ihren Randgebieten, etwa Animation, Internet-Präsentation und Vertonung elektronischer Diaschauen, viel zu komplex.

Unser Ziel war es zunächst, die technischen Möglichkeiten so weit in den Griff zu bekommen, dass über deren Einsatz nicht mehr lange nachgedacht werden muss, ähnlich wie ein geübter Autofahrer nicht mehr überlegen muss, in welche Richtung der Ganghebel zu schieben ist, um einen bestimmten Gang einzulegen. Um auch die Unterschiede zwischen dem Autofahrer und dem EBV-Praktiker aufzuzeigen: Während eine Fehlbedienung beim Autofahren zu einem tödlichen Crash führen kann, ist die EBV im allgemeinen so tolerant, dass fast jeder Fehler erlaubt ist. Fast jeder Arbeitsschritt kann rückgängig gemacht werden. 

Bei unserer Arbeit haben wir festgestellt, dass Kenntnisse und Erfahrungen aus der früheren Tätigkeit im chemischen Fotolabor durchaus nützlich sind. Viele Begriffe aus der Welt des chemischen Fotolabors sind in gleicher oder ähnlicher Bedeutung auch im EBV-Bereich anzutreffen; zahlreiche Programmfunktionen spiegeln Arbeitsschritte wider, die auch im früheren Fotolabor üblich und möglich waren. Im elektronischen Fotolabor funktioniert das heute alles „auf Knopfdruck“… stay tuned.

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