Sanyanya

IMG_0329 IMG_0330 IMG_0331 IMG_0332 IMG_0333 IMG_0334 IMG_0335 IMG_0336 IMG_0337 IMG_0338 IMG_0339 IMG_0340Im Oktober 2004 begegnete ich Sanyaya auf dem 50. Geburtstag einer meiner besten Freunde und gleichzeitig ihres Patenonkels. Das er das war, hatte er mir nie erzählt. Sanyayas Vater kannte ich schon Jahre, wir arbeiteten in der gleichen Firma. J.P. Sauer & Sohn. Jagdwaffen und Kurzwaffen für die Polizisten der Welt. Damals auf der Höhe der Zeit und die Nr.1 auf dem Weltmarkt. Das nur nebenbei. Es werden noch Bilder von Waffen auftauchen; ich habe ein anderes Verhältnis dazu, ich bin mit ihnen aufgewachsen, habe damit geschossen und habe sie wegen ihrer einzigartigen Schönheit manchmal auch bewundert. Aber dazu später mehr.

Sanyaya war 15 als wir uns das erste Mal begegneten. Und ich war hin und weg… Das wusste sie natürlich nicht, angesprochen habe ich sie an dem Tag auch nicht, ob sie Lust hätte mir Modell zu stehen. So verschwand sie vorerst aus meinem Wirkungskreis und Umfeld. Schade…

Vergessen habe ich sie aber von da an nie und wie das Schicksal es wollte, bekam ich eine zweite Chance. Ihr Vater wollte ihr zum 16. Geburtstag ein Shooting schenken, ich sagte sofort zu und wäre dieser Augenblick nicht gewesen, dann hätte ich sie bestimmt nie vor die Linse bekommen.

Sanyaya kam in Begleitung ihrer Eltern. Durchaus üblich und völlig normal, das man seine Kinder zu Fotografen begleitet, die man privat nicht näher kennt. Ich wusste aber auch, dass es niemals die Bilder geben würde, die das Modell sich wünschte. Zu groß sind die Hemmungen plötzlich etwas zu zeigen, was die Eltern nie für möglich gehalten hätten. Für Fotograf UND Modell.

Das ich recht hatte, bewies sie mir beim zweiten Shooting eindrucksvoll… 🙂

Bis heute hat unsere „Beziehung“ jetzt schon Bestand. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Im Gegenteil, es vergeht kein Jahr, wo sie nicht mal rein schaut und irgendeine Idee umgesetzt haben möchte.

Die 10D erwies sich als Studiokamera ganz brauchbar. Doch die Zusammenhänge mit RAW und Jpeg hatte ich noch lange nicht begriffen. Also fotografierte ich in Jpeg und war glücklich damit. Erst viel später, als Holger die ersten Digitalprints aus seinem eigenen Drucker im Club präsentierte und erklärte das man ein Bild erst „entwickeln“ muss, wie in analog früher, nur digital, bekam ich so eine leichte Vorstellung von dem, was ich einige Jahre verweigerte und was mir bisher „entgangen“ war…

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