Planten un Bloomen in Hamburg

Man könnte jetzt meinen, jetzt knipst der schon wieder Plümchen – aber es war ganz anders…

Noch vor dem 01. Juli 2008 reifte in uns der Plan, einen Shoot im Japanischen Garten von Planten un Bloomen zu verwirklichen. Lange bastelten wir nicht an dem Datum herum, er wurde festgelegt und ich machte mir am Tag zuvor meine Gedanken, was ich alles in die Fototasche packen wollte. 20D war klar… diverse Optiken auch. Aber sollte ich die 10D auch noch mitschleppen? Ach egal, trägt ja das Auto. Also rein damit.

Am 01.Juli fuhr ich morgens um 5.00 Uhr in Richtung Hamburg und wir hatten einen wunderschönen Sonnenaufgang. Buähhh… also schon mal zu spät in Hamburg. Ich erreichte die Wohnung von Katrin so gegen 6.30 Uhr. Blöd… wir quatschten uns mal wieder fest. Also wurde es 8.00 Uhr bis wir endlich in dem Botanischen Garten ankamen. Und noch ein wenig später, bis wir den Japanischen Garten erreichten. Nun aber hurtig…

Katrin zog sich um und ich richtete derweil meine Kamera ein. Vor gut 10 Minuten verrichtete sie klaglos ihren Dienst. Jetzt wo es richtig zur Sache gehen sollte streikte sie völlig. Absurd! Ich spielte alle möglichen Denkweisen durch, die bei so einem Vorfall das Übelste verhindern sollten: Akkus raus und wieder rein, Objektiv ab und wieder dran, Akkus getauscht gegen AAA Batterien…. sie blieb völlig tot.

Was für ein Glück, dass ich die 10D als Reserve mitgenommen hatte. Mir wurde zwar in jeder Sekunde vor Augen gehalten, was für Defizite diese Kamera hatte, aber ich machte das Beste daraus. Auffalllend waren dann im Laufe der Zeit die immer wieder gleichen Runden drehenden männlichen Jogger, Parkarbeiter, Müllmänner…

Am Teehaus wurden wir ganz intensiv von einer Reinigungskraft beobachtet, worauf ich sie dann fragte:

„Ist das wirklich so ungewöhnlich, dass hier fotografiert wird?“
„Das nicht“, entgegnete sie „man fotografiert hier nur etwas anderes…. “

„Was Anderes?“

„Ja, Blumen!“ Und sie lachte lauthals los… um im nächsten Moment wieder im Teehaus zu verschwinden um ihrer Arbeit nachzugehen.

Katrin machte ihren Job wieder einmal so, wie ich es gewohnt war. Wir redeten nicht viel, das war auch nicht nötig. Wir wussten ja, was wir wollten.  Erst gegen 11.00 Uhr brachen wir die Session ab und guckten uns noch einen anderen Fotografen an, der ganz in der Nähe etwas Ähnliches machte.

Sodann fuhren wir an die Alster und fielen in ein Cafe ein. Hier brachten wir unser Treffen zu einem gelungenen Abschluss.

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