Wie sich doch manche Wege gleichen…

Konrad Schmidt lebt und arbeitet als Modefotograf in Hamburg. Dabei interessiert ihn Mode herzlich wenig. Was ihn interessiert sind Frauen. Frauen wie Alina.

„Als ich sie vor rund fünf Jahren traf, stand ich ganz am Anfang meiner fotografischen Laufbahn“, so Konrad Schmidt. „Sie lebte in Bad Tölz und war ein leises, ruhiges Mädchen, das nicht den Hauch einer Ahnung zu haben schien, was ich an ihr zu finden glaubte. Sie hatte Potential, aber sie wusste es nicht. Ihre Unsicherheit, gepaart mit meiner Idee von Ihr, wurde ein Spiel mit Bildern. Die Bilder wurden für sie ein Spiegel und für mich eine Reise mit einer Vertrauten. Irgendwann sagte sie einmal: „Die Version von mir, die ich jetzt bin, ist die, die Du erfunden hast!“

Der eigenen Umgebung entrückt, entstanden Bilder an den unterschiedlichsten Orten: In Hotels in Paris, Hamburg, Mallorca und München. „Über die Jahre wurden Polaroids, digitale und analoge Arbeiten zu Dokumenten zweier Entwicklungen – meiner und ihrer. Am Ende wurden es Bilder vom Ende der Fremde“, so der Fotograf, der mit einem der Motive 2011 einen BFF Jahrbuch Award in Silber gewann. Andere wurden im „Weißen Haus“ in Hamburg  oder im Louvre in Paris gezeigt.

Schon bald stehen die nächsten Bilder an. Eines Tages gibt es vielleicht eine Ausstellung: 10 Jahre Alina und Konrad…

Ich schreibe das, weil es bei mir genau so begann. Bis zu dem Punkt wo es eben ein Ende der Fremde war. Nur gewann ich keinen Preis dafür in welcher Form auch immer. Aber es zeigt mir, dass ich gar nicht so falsch lag oder immer noch liege. Noch immer suche ich DAS eine Mädchen, ab 17/18, welches einen langen fotografischen Weg mit mir gehen möchte.

http://www.bff.de/portfolio/portfolio_display.cfm?usr_uuid=59cc8fea_7e90_43c1_72c7ac37393c6aa5

 

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3 Gedanken zu „Wie sich doch manche Wege gleichen…

  1. Ein Interessanter Bericht Reinhard. Und auch beim lesen kam mir gleich der Gedanke dass es ja auch der Weg ist den du gehst bzw was du schon so oft durchgeführt hast. Du siehst ein Mädchen und entdeckst etwas. Gemeinsam arbeitet ihr dann. Nicht immer so viel wie du es dir wünscht. Aber es sind Veränderungen zu erkennen. Ich denke ich kann das nach den Jahren die ich dich schon kenne und anhand der Bilderarchive welche du bei Album hast/hattest schon etwas beurteilen. Genauso erlebe ich das ja auch im kleinen. Mit Celina. Das allererste Mal vor der Kamera noch ein wahnsinnig scheues Reh war es im letztem August schon lockerer. Und völlig anders. Ich freue mich noch auf viel Zeit mit Celina und auf die Lust zu anderen Bildern von ihr.

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