Kathi Part Three

Das „Ghosthouse“ war zum Zeitpunkt der Ausführung dieses Projekts schon länger ein Begriff in meiner Fotowelt. Es musste schon öfter für das spannende Umfeld meiner Shoots herhalten. In diesem Fall ging ein langer vorheriger Prozess einher, bis es zur Ausführung gekommen ist. Denn ich hatte eine Idee, ein Konzept. Es reifte langsam. Viele mails wurden hin und her geschickt zwischen Kathis Vater und mir bis wir uns dann an einem schönen Tag im September trafen. Wir unterhielten uns also über den Masterplan, wie alles ablaufen sollte, was fotografiert werden sollte und und und… anschließend hatten wir so einen Hunger bekommen, dass wir meine Lieblingschinesin Fung aufsuchten und uns erst einmal stärkten. Wieder zu Hause angekommen ging es an den praktischen Teil.

Ein weißes Kleid spielte eine Rolle, Kunstblut, und ein Mädchen, dass zwar wollte, aber noch nicht so ganz überzeugt war von der Geschichte  :-). Das fing beim Kleid an… ich hatte es mir von meiner Nichte Jana ausgeborgt, ein Designerkleid, von dem sie nicht wusste, was ich eigentlich damit vor hatte. Und ich hatte keinen Funken Ahnung, dass es überhaupt eines war, das sagte man mir erst später. Für mich war es einfach so, wenn es schmutzig werden würde, ab in die Waschmaschine und gut ist. Doch da wurde noch ein ziemlich großer Brocken draus… Nun, ich bat Kathi es doch einmal anzuprobieren. 🙂 Hmmmm sah gut aus – bis auf den BH, der das Ganze irgendwie störte. Dank ihres Vaters Zuspruch, zog sie ihn also aus und siehe da: Perfekt!… Sie fühlte sich allerdings anfangs sichtlich nicht ganz wohl so… doch… das sollte sich bald ändern.

So wie das ganze Verhalten von ihr. Aus dem schüchternen Mädchen wurde eine wundervolle junge Dame die mich nach anfänglicher Zögerung völlig überzeugte. Das Kleid wollte sie übrigens am Ende schon gar nicht mehr ausziehen… 🙂   So kann es kommen. Und hier ist die Geschichte, die wie das Fotobuch welches daraus enstand den Titel trägt:

SPUREN VON ROT

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Rot spielte eine Rolle, rote Lippen, rote Fingernägel…

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Erste Warm up shots, wo auch der Papi nicht an sich halten konnte… 🙂

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Pause!

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Dunkle Geschichte…

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Blau geht’s weiter…

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Im Ausdruck immer stärker…

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Im (Po) sandt

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Eigentlich war dieser Veröffentlichung eines Artikels von kwerfeldein voran gegangen: http://kwerfeldein.de/2015/03/24/fotografie-warum/

Wenn man den Artikel gelesen hat stellt man fest, dass es um die Essenz geht, WARUM? Längere Leser meines Blogs wissen – diese Frage habe ich schon seit dem ersten Tag gestellt, als ich mich entschlossen habe einen Blog zu führen. Ist also nix Neues.

In dem Text wird auch der Sexismus in einigen Bildern erwähnt. Wozu, weshalb, warum?

Warum also habe ich dieses Bild erstellt.

Dazu muss ich ein wenig ausholen; ich wollte Jana A. am Strand ablichten. Zusammen mit einer Freundin, die mit mir fotografierte. Wir verwendeten zu dem Zeitpunkt noch analoges Material. Während Andrea, meine Fotofreundin, sich Gedanken machte, wie sie ihre Ideen verwirklichen wollte, scheuchte ich Jana schon mal ins Wasser – eben nur mit dieser weißen Bluse bekleidet. Sie schien die Temperatur der Ostsee zu genießen, wollte überhaupt nicht wieder heraus. Doch bevor sie anfing zu „schrumpeln“ wollte ich diese Einstellung hinter mich bringen. ich weiß nicht mehr, wo ich diesen „panierten“ Hintern gesehen habe, ob im Playboy oder in der Lui – keine Ahnung – ich wollte es nur genauso realisieren, weil mir der wundervolle kurvige Hintern von Jana schon lange aufgefallen war. Also angerufen, Termin gemacht und ausgeführt. Sicher, den Schatten oberhalb des Bildes hätte ich ein wenig minimieren können – hab ich aber nicht. Sei es aus damaliger Unwissenheit oder Nachlässigkeit. Ja, ich finde es einfach anregend, diesen Sand auf ihrem Po, den ich am liebsten wegstreicheln möchte. Die Diagonale, die das Ganze noch ein wenig streckt… DARUM habe ich das Bild gemacht.

Ich finde JEDER Fotograf sollte in der Lage sein, SEIN Bild erklären zu können, sonst wäre Fotografie ja irgendwie Humbug. Insofern stimme ich dem Artikel sehr wohl zu, was das WARUM angeht. Vielleicht wäre das auch ein sinnvoller Beitrag um die Bilderflut ein wenig einzudämmen…

LZB – die Zweite…

Scheißekalt war es an der Ostsee… und schön windig.. 🙂 Ideal um bei dem Wellengang mal wieder an die begonnene Langzeitbelichtung zu denken. 🙂 Also Stativ geschnappt, Kamera rauf, Cokin Filterhalter drauf, drei ND8 Filterscheiben hintereinander eingeschoben, Fernauslöser montiert, Spiegelvorauslösung gewählt und ab nach Eckernförde an die See..

Vorher:… Das ist das, was die Kamera gesehen hat… nicht so berauschend, gell?

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Das ist das, was ICH gesehen habe… 🙂 noch bevor ich übehaupt die Daten auf den PC überspielt habe. So sollte es aussehen…

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Und noch ein Beispiel vorher und nachher…

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Ich hab mich schon fast verliebt in diese Art des Fotografierens. Und schon bald merkte ich die schneidende Kälte durch den Wind noch verstärkt nicht mehr. Ich war in meinem Element. Immer mehr Bilder entstanden vor meinem geistigen Auge. Es hatte mich gepackt…

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Und zum Schluss noch einen Ausblick auf Eckernfördes Hafeneinfahrt oben links im Bild…

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1993 war’s…

… da bin ich mit meiner funkelnagelneuen Minolta 700si, stolz wie Bolle in das Aquarium in Kiel gefahren um mal zu probieren, wie das geht – Fische zu fotografieren. Ich hatte mich damals für den Fuji Reala 100 entschieden, einen Farbnegativfilm und schraubte mein Sigma 2.8/28-70mm drauf. ISO 100! Wenn man es sich heute überlegt – das ist da scheißdunkel in so nem Aquarium – zumindest für die ISO 100… dann bewegen die sich auch noch. Manche nicht sehr schnell, andere dafür um so schneller. Da steht also Klein Reinhard mit seiner glänzenden 700 si und weiß nicht so recht, wie er das jetzt bewerkstelligen soll. Mal probieren… Ganz ran an die Scheibe mit der Linse um Reflexionen zu vermeiden. Und schon die erste Schwierigkeit: keine Bewegungsfreiheit. Du kannst da nur stehen und abwarten, dass was vorbei schwimmt. Nun, das ist ja auch nicht so schwer, es sind ja keine Riesenflächen, die da mit Wasser gefüllt sind. Mit ein wenig Geduld auch zu meistern. Ich hatte mir den Rotfeuerfisch ausgewählt. Den wollte ich jetzt bildlich fangen. Und schon wieder ein Handicap: Das Glas… die Scheiben… verzerrten aber auch wirklich alles. Seufz… man sollte wirklich selbst tauchen… Joa… irgendwann kam ich auf den Trichter, dass ich vielleicht einen Tungsten (Kunstlicht-)Film hätte nutzen sollen. Doch das fiel mir dann erst ein, als ich die Abzüge aus dem Labor bekam. Alle Blau…

Ja, ich gebe zu und sage es auch denjenigen, die noch nie analog fotografiert haben: Es ist ein Segen, den Weißabgleich grob umreißen zu können, geschweige denn in der RAW-Entwicklung selbst zu bestimmen. Es ist ein Segen, sofort kontrollieren zu können, ob die Belichtung und auch sonst alle Parameter gesessen haben, ob die Schärfe vorhanden ist… Um so mehr frage ich mich allerdings, warum immer noch so viel Ausschuss an Bildern gesammelt und hoch geladen wird…

Dieses Bild hatte noch ein anderes Problem: Staub! Obwohl ein Farbabzug und in einer Plastikhülle; Staub, Staub, Staub… Für so ein Bild bist Du dann erst einmal eine halbe bis drei viertel Stunde am Stempeln… Und dann kommen da so einige Spezialisten und wollen Dir was erzählen über die ein, zwei, drei „Sensorflecken“ die sich in einer digitalen Datei verirrt haben – Kinderkacke…

Und dennoch: Ich liebe analog. Es ist nicht so aalglatt – so irrsinnig klinisch rein. Es hat seine Macken – ich liebe es dafür.

Heute blätterte ich in alten Aktaufnahmen – natürlich Prints. Es ist etwas völlig anderes… Bilder anschauen auf dem PC – ganz klar: Unglaublich einfach, bequem und hat man ein Notebook oder Tablet, kann man sie bequem überall mit hinnehmen. Aber – es hat nichts, aber auch wirklich gar nichts damit zu tun, wenn Du Deine Sammelmappe aufmachst und die Bilder einzeln auf den Tisch legst. Es ist, als wäre eine längst vergessene Aura im Raum. Deine Erinnerungen sind sofort da… wie Deine Hände gezittert haben, als Du den ersten Film eingelegt hast. Wie sie Dich angesehen hat, scheu und nicht wissend, was kommt. Und sie nicht wusste, dass du das gleiche dachtest… das erste Mal Akt…

Und es war nicht möglich die, falls vorhanden, Unebenheiten der Haut zu retuschieren – zumindest nicht als Amateur ohne Laborerfahrung und schon gar nicht in Farbe. Heute lachen sie darüber… es gibt doch PS, Gimp… und trotzdem wissen sie nicht was sie tun, weil sie es nie gelernt haben – Dodge and burn – früher, nachbelichten und aufhellen… Die Werkzeuge sind vielen unbekannt – aber PS in der neusten Ausgabe auf dem Rechner…

Ein Rotfeuerfisch… analog und absolut nicht perfekt. Aber er hat mir damals einiges beigebracht…

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Damp…

… ein Überbleibsel aus den 70ern. Phantasielose Betonkunst mit bunten Farbflächen…

… Ein nicht ganz ernst zu nehmender Bildstabilisatortest…

Heute mittag hatte mich Sabine zum Essen eingeladen und ich nahm die Zeit danach wahr, um mich einmal mit dieser nun wahrlich unaufgeregten Architektur zu befassen. Es wollte sich einfach kein Gedanke dazu einstellen, wie ich das Ganze aufpeppen könnte. Ich drehte das vordere Rädchen auf Blende 22 – warum – keine Ahnung! Die Belichtungszeit hätte nie im Leben dazu gereicht, ein scharfes Bild hinzubekommen. Mehr im Spiel hielt ich die Kamera mit Brennweite 70mm auf das vor mir liegende Gebäude und schwenkte die Kamera nach unten… Das Ergebnis befriedigte mich überhaupt nicht.

Bei einem der nächsten Versuche rutschte mir die Kamera mehr halbkreisförmig fast aus der Hand. Was ich aber dann auf dem Display sah gab mir neuen Mut. Jetzt hielt ich die Kamera wieder auf das Gebäude vor mir und drehte sie so weit es eben ging in meiner Hand zu einer etwas mehr als Vierteldrehung. Das war es!

Getreu dem Motto – Normal war ja schon vor mir. 🙂

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Die ersten „Versuche“

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Es sollte eigentlich immer irgendwo ein kleiner „Schärfefleck“ im Bild sein, der das Auge festhalten kann… es ist mir nicht immer gelungen. Aber vielleicht hilft ja das nächste Mal ein Stativ… 🙂

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Auch solche Strukturen konnte man in lebendige Formen verwandeln.

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Und das folgende Bild – jo, das ist einfach nur ne Spiegelung auf der Heckscheibe eines Autos… 🙂

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Eigentlich völlig banal… aber für so was könnte ich mich auch begeistern – und für Ausdrucke jenseits von 1,20m Kantenlänge…

Warten wir’s ab… 🙂

Chuck Norris…

… hatte letztens Geburtstag. Da gab es einige, die das zum Anlass nahmen seine Witze zu verbreiten…

Wenn Chuck Norris ins Wasser geht wird er nicht nass, sondern das Wasser wird chucky…

Chuck kann eine Drehtür zuschlagen

Chuck Norris bekommt beim Praktiker (RIP) 20% auf alles. Auch auf Tiernahrung.

Viele Menschen malen den Teufel an die Wand, der teufel malt Chuck Norris.

Chuck Norris wurde von der hochgiftigen Black Mamba gebissen. Nach 3 Tagen Höllenqualen verstarb das Tier.

Chuck Norris ist der Einzige, der die Zeit tot schlagen kann.

Chuck Norris geht jeden Monat Blut spenden, nur nicht sein eigenes.

Chuck Norris kann seinen Namen in Beton pinkeln.

Chuck Norris gewinnt Schach in einem Zug.

Chuck Norris kennt keine Angst, die Angst kennt ihn.

Chuck Norris hat bei Burger King einen Big Mac bestellt und hat ihn auch bekommen…

Chuck Norris fährt in England auf der rechten Seite.

Chuck Norris kann unter Wasser grillen.

Gott sprach: Es werde Licht! Chuck Norris antwortete: Sag Bitte Bitte!

Chuck Norris hat mehr Kredikarten als Max Mustermann.

Chuck Norris hat den Niagarafall gelöst und die Formel 1 ausgerechnet (Mein persönlicher Favorit)

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