Da ist was Wahres dran…

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Selbst gemerkt auf Vancouver Island in Canada… Du siehst die Möglichkeiten, hast die Kamera ständig, wirklich ständig schußbereit in der Hand. Und dennoch lässt Du den Augenblick ungenutzt vergehen. Sei es weil Du zu fasziniert bist, zu beeindruckt, zu gehemmt, zu voll mit den Eindrücken sowieso schon… Und erst erst recht in Vancouver selbst. Es hat sich dermaßen viel verändert, dass ich wohl noch mal hin muss… 🙂 1995 war es das erste Mal, 530.000 Einwohner hatte Vancouver Center damals und 603.000 mit dem Umland gerechnet. Heute gehen wir von 620.000 im Centrum aus und 2,5.000.000 mit dem Umland gerechnet. Schon ein Unterschied… Der Verkehr in der Stadt war damals eher beschaulich, heute eine einzige Katastrophe zu den Stoßzeiten. Damals hörten und sahen wir auch lange nicht so viele Polizei,- Kranken,- und vor allen Dingen Feuerwehrfahrzeuge.

Es quirrlt das Leben in Vancouver. Ohja, eine Freude für jene die sich einfach keine Ruhe gönnen wollen. Laut, hektisch und manchmal auch abweisend hat sie auf mich gewirkt. Aber das hat sie mit allen großen Städten wohl gleich. Egal  ob Hamburg, Frankfurt, London oder Paris. Ein Grund mehr für den oder die jenigen den Schmelztiegel zu verlassen und etwas aufzusuchen was sich etwas ruhiger oder gar viel stiller angehen lässt. Und das ist nicht schwer zu finden. 🙂 Sobald man auch nur ein paar Kilometer aus der Stadt gefahren ist, beginnt eine völlig neue Zeitrechnung. Und von der will ich in Kürze erzählen. Zunächst müssen noch 1000de von Bildern gesichtet und geordnet werden, bearbeitet ja auch noch, die Betrachtergemeinde ist da ja schon sehr anspruchsvoll geworden. 🙂 Was das Fotografieren der „Fotografen“ in und um Vancouver angeht, da bin ich fast der Enttäuschung erlegen. Aber ich lernte einen sehr freundlichen Kerl am Long Beach zwischen Tofino und Ucluelet auf Vancouver Island kennen. Stan kam aus dem Potatoestate Idaho, war Profifotograf und hatte sich in die Priele verliebt, die immer wieder neu im Sand am Strand entstanden. Was da so zwischen uns ablief und was wir da fotografiert haben – später… 🙂

Was mich schockiert hatte war die ungleich riesige Menge von Smartphone Knipsern… Nicht nur an den Stränden von Vancouver Island sondern erst recht in Vancouver selbst. Viele machten auch gar keinen Hehl daraus, dass ihnen die Kameras, 🙂 also DSLR’s viel zu schwer waren, keinen unnötigen Ballast mitschleppen zu wollen. Ich habe das Gefühl, hier wird nur noch verramscht. Völlig egal, ob das Bild bis zur Unkenntlichkeit verrauscht ist, weil interpoliert wird was das Zeug hält. Besonders die Bilder bei zunehmender Dunkelheit. Da wird geblitzt, wo kein Blitz nötig ist, Gegenlichtsituationen völlig verkannt… Ach was schreib ich… sollen sie doch weiter knipsen… Die, die damit auch richtige Bilder machen können sind selten… siehe Stan, aber dazu später mehr… 🙂

Natürlich ist auch alles teurer geworden… Vor 10 Jahren waren wir das letzte mal dort, aber das war uns eigentlich schnuppe, denn der C$ zum € stand selten so gut wie jetzt. Es war ein sehr günstiger Urlaub… hehe… OK Flug und Wohnmobil… aber sonst… alles easy.

Es gab auch Probleme mit neuen Gesetzen in British Columbia. Eines betraf das Tanken… aber auch dazu später mehr. Was immer noch eine der größten Katastrophen ist ist das Telefonieren. In meinen Reiseunterlagen fand ich eine Pre paid Karte für die internationale Nutzung. In englisch.. na ja… Irgend etwas ist wohl bei der Anmeldung dieser Karte schief gelaufen, das ganze hat mich 80 Euro gekostet und es funktionierte nix. Schnucky und die neue Technik – kannste getrost vergessen… Irgendwann kurz vor Ende des Urlaubs, habe ich dann endlich in Vancouver ein Netz gefunden und das auch hinbekommen, dass man damit telefonieren konnte… doch man sagte mir ständig an, dass ich USSD überweisen sollte… Bin doch nicht bekloppt…  da waren schließlich 80 Euro drauf… Ich habe den ganzen Mist in die Ecke gepfeffert, mein inzwischen schon über 10 Jahre altes Siemens Handy genommen und damit die Telefonate erledigt die erledigt werden mussten… So viel dazu. Das Scheiß  Smartphone hat mich dermaßen gekillt auf der ganzen Reise… Selbst die Cracks von Samsung in einem riesigen Medialaden konnten nur die Schultern zucken zu dem was da nicht ging… Schöne neue Technik…

Bereits bei der Ankunft erlebten wir den ersten Schreck: Die Koffer waren nicht mitgekommen… ein Alptraum für jeden, den es betrifft – am zweiten Tag ein folgenschwerer Sturz von einem Felsen, der einiges nach sich zog – mehr etwas später.

Aber auch von Momenten die unglaublich schön waren und natürlich bei weitem das wett machten, was nicht so schön war. Angefangen bei privaten Campgrounds mit sanitären Anlagen die diesen Namen nicht einmal verdienten… aufgehört bei Sonnenuntergängen am Pazifik und natürlich den ständig hilfsbereiten und so netten Menschen denen wir einiges zu verdanken haben.

Aber das Alles und vieles mehr… bald.. stay tuned. 🙂

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2 Gedanken zu „Da ist was Wahres dran…

  1. Welcome back Schnucky.
    Das hört sich ja schon spannend an … deine erste Erzählung von eurem Urlaub. Ich bin gespannt auf mehr 🙂

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