Super Natural British Columbia der vierte Tag

Donnerstag 10.09.2015 Little Qualicum Falls Campground

Um 5.00 Uhr wach geworden – Sabine beschließt aufzustehen – weil es doch alles immer ziemlich lange dauert. Das Waschen, das Anziehen, alles… Naja, und das Frühstücken natürlich auch. Wieder haben wir einen herrlichen Sonnenaufgang und im Laufe des Tages wurde die 25 Grad Marke geknackt. Unser erster Weg führte uns heute an eine Shell-Tankstelle unten im Ort. Da bekam ich fast einen Anfall…

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Tanken OK – aber erst mit der Kreditkarte an die Kasse, angeben für wie viel Dollar du tanken willst und dann erst tanken. Also habe ich 100 C$ ausgegeben nach einer ziemlich bissigen Verhandlung, das ich doch gar nicht weiß, wie viel ich brauche bis voll..
Erst eine andere Angestellte glättete die Wogen. Das Ganze lief folgendermaßen ab:
Ich gebe einen Betrag an, für den ich tanken will, tanke und für da was übrigbleibt, wenn etwas übrigbleibt, wird mir auf die Kreditkarte wieder gut geschrieben. 100 C$ in die Kasse, tanken für 60 C$ bleibt 40C$ die ich wieder bekomme. Dies ist seit 10 Jahren in British Columbia Gesetz.
Aber woher sollte ich das wissen?…

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Es ging auf den Weg in Richtung Tofino. Naja, die grobe Richtung. Es dauerte auch nicht lange, da kam auch schon der erste großartige Outlook. Bis zum schneebedeckten Mnt. Baker in den USA konnte man blicken. Unter uns die Strait of Georgia, wo ewig die Fähren hin und her schippern.

Weiter ging es zu einem Farmers Market. Irgendwie scheinen die Sabine förmlich anzuziehen. Interessant war die Auswahl an Bioprodukten. Auch hier schien sich so langsam ein Wandel zu vollziehen. Gut so. Wir erstanden Zwiebeln, Karotten und noch einiges mehr.

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Genialerweise stand auf der anderen Seite ein Liquer Store. Da musste Sabine dann auch noch rein. 🙂 Ich erstand einen 12-er Pack Kokanee Glacier fresh – hatte ich schon immer in Canada getrunken. Für mich eigentlich das einzige Bier welches man ohne große Folgeschäden trinken kann. Neben Budweiser. Aber das ist ja auch nicht in seiner Ursprungsform kanadisch. Sabine erstand zwei Flaschen Wein aus BC. Da bin ich ja mal gespannt.
Für zwei Flaschen Wein und 12 Dosen Bier (O,33l knapp) 44 C$ losgeworden. Knapp 30 €uro. Alkohol ist wahrlich Luxus in Canada. Verpackt waren die beiden Weinflaschen übrigens in der obligatorischen braunen Tüte. Soooo hizu kommt der Umstand, dass Du diese Getränke NICHT offen im Wagen transportieren darfst. Entweder Kofferraum, oder wie bei uns, hinten im Wohnteil des Fahrzeugs. Jo, so sind sie die Kanadier… 🙂
Bevor wir weiter fuhren haben wir uns noch echt nett mit der Dame an der Kasse unterhalten. Sie lobte uns für unser gutes Englisch…Danke für die Blumen… 🙂 es ist noch lange nicht so gut wie wir es gern hätten. Aber sie fand unsere Zusammenarbeit klasse… wusste der oder die andere nicht weiter, sprang eben der oder die andere ein…

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Kaum verstaut ging es weiter nach Chimaneus, doch zuvor musste Sabine, um Doktor spielen zu können, noch in einen Wal Mart. Dort gab es in der Drogerieabteilung auch Medikamente, Verbandszeug, Pflaster, Desinfektionsspray…
Als ob ich Lust hätte, den ganzen Scheiß noch mal zu wiederholen…
Dieser Gang kostete auch wieder immens Zeit, bis wir alles zusammen hatten, zumal wir noch bei dieser großen Hitze über den heißen Parkplatz mussten – Sabine hatte den Wagen unvorteilhaft weit weg geparkt… hehe…
Egal, bei dem Bombenwetter will ich mich nicht beklagen.Die Klimaanlage hatte ne Menge zu tun.
Endlich ging es in Richtung Chimaneus. Ich wollte dort die großen Wandgemälde fotografieren, die dort von verschiedenen Künstlern angefertigt worden waren.
Wir verbrachten einige Zeit mit dem Suchen der Bilder – folgten dann den Spuren in die Altstadt – die wirklich hübsch und malerisch dort vor sich hin strahlte.
Was uns ziemlich aufhielt war die immer noch anhaltende Hitze. Dagegen half noch nicht einmal ein Eis, welches unbestritten super lecker war.

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Briefmarken, Postkarten – Sabine dachte mal wieder an die Daheimgebliebenen. Auf der Poststation hatten die echt die Ruhe weg… und damit meinte ich nicht nur die Person, die hinter dem Schalter saß. Unglaublich!

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Wir machten uns wieder auf den Rückweg zu unserem Omsel 4, wie wir den 4×4 Truck getauft und vorsorglich im Schatten abgestellt hatten… sehr gute Entscheidung!
Und weiter ging es in Richtung Nanaimo. Noch nicht so richtig sicher, wo wir die folgende Nacht verbringen würden fuhren wir bis zur Kreuzung Parksville, wo wir den Campground Englishman River Falls (hört sich gut an, neech?) aufsuchen wollten. Doch das ging mal wieder mangels ungenügender Ausschilderung des Weges völlig in die Hose.
Gut das sich ein paar Kilometer weiter ein anderer Campground befand, der Little Qualicum Falls CG. Wir fanden sofort einen Platz und konnten auch fast im gleichen Moment beim Park Warden zahlen. Yepp, Jetzt ging es nur noch ans Essen machen und fertig!
Eine zweite Dose Kokanee und Sabine einen Wein – das muss reichen!

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Stay tuned…

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2 Gedanken zu „Super Natural British Columbia der vierte Tag

  1. Hihi…. Ich liebe Deine Berichte Schnucky 😂 und die wundervollen Fotos. Übrigens : In den USA musste man vor 20 Jahren bereits mit Vorkasse tanken. 😆 xxx

    • THX C. Das mit den USA haben wir allerdings in Alaska anders erlebt. Vorkasse? Self Serve oder Full Serve… gezahlt wurde danach… Oder hast Du nach dem Tanken in Montana irgendwo in Vorkasse getankt… ich kann mich daran nicht entsinnen… 🙂

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