Super Natural British Columbia der sechste Tag

12.09.2015 Mackenzie Beach Resort    Immer noch…

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Heute Nacht wurden wir unfreundlich geweckt durch immer wieder neu ankommende Gäste… komisch, wo doch wir den letzten Platz ergattert hatten… Hinzu kam das die jungen Männer die ich im Pool getroffen habe am Lagerfeuer noch einmal richtig aufdrehten. Zuerst dachte ich, da schießt jemand, weil ein paar mal lautes Knallen zu hören war. Wie sich aber am Morgen heraus stellte handelte es sich um Feuerwerkskörper. HALLOOOOO!!! Von wegen 10 a.m. Quiettime… Dazu muss man wissen, dass die da drüben tatsächlich Feuerwerk machen dürfen, wann immer sie wollen. tz…
Gegen 3.00 Uhr schlafe ich wieder ein um dann so gegen 7.00 Uhr wieder aufzustehen. Mit frühstücken und Geraffel abbauen sind wir dann so gegen 10.30 Uhr auf der Straße nach Tofino. Was ich schon befürchtet hatte traf auch ein. Zu spät und alle Parkplätze weg! Wir fahren auf einen Parkplatz von Coop. Zumindest haben wir hier zwei Stunden…

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Wir gingen noch einige Straßen auf und ab und suchten das Lokal von 1995 wo wir einem alten Kerl kennen gelernt hatten,dem dort ne Menge Land gehörte.
Und wie es aussah hatte er auch alles ausgeführt, was dort noch entstehen sollte: Tankstelle, Supermarkt… Donnerwetter! Als wir vor 20 Jahren dort waren, war da noch nicht einmal ein Feldweg!
Lange hielt es uns nicht in Tofino – der ehemalige Charme war weg!

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Wir kauften noch einige Teile bei Coop um unseren Parkraum zu bestätigen und fuhren dann zum Tongquim Trail Network. Ein kleiner überschaubarer Rundwanderweg durch den Wald mit kurzen Austritten in kleine Buchten am Pazifik. Sehr nice!

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An einem Lookout trafen wir auf Schweizer Landsleute, die sich auf eine enorme Schar Möwen eingeschossen hatten. Tatsächlich gab es dort hin und wieder einige Momente wo Flossen einiger Wale zu sehen waren. Sonst aber nix! Schade! Das wäre was gewesen… Kostenloser Whalewatching…Wir warteten noch ein Weilchen, aber es passierte dann doch nichts mehr und wir setzten unseren Weg fort. Bald kamen wir an eine sehr kleine Bucht – die hätte ich am liebsten sofort gekauft – so was von lieblich…

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Doch die Zeit mahnte uns den Rückweg anzutreten, wir hatten noch ein wenig mehr auf dem Zettel. Auf dem Weg zurück fiel mir ein, dass wir 1995 in einem Backshop waren, weil wir so einen Hunger hatten. Ich wusste nicht mehr genau wie er hieß, doch ich erinnerte mich ihn in einem unserer Prospekte gesehen zu haben, die Bine irgendwo mitgenommen hatte. Und siehe da: Gefunden! Und natürlich kauften wir auch heute wieder mehr als ein Brot (!) Tz… 22 C$ für vier Brote und 2 Muffins. Aber es hatte sich NICHTS verändert im Common Loaf Bake Shop… und die Bilder von damals tauchten vor meinem geistigen Auge auf.. es war kalt und regnete, ein Scheißtag… aber hier drinnen war es warm und ich glaubte den Duft des Brotes zu riechen und die die Wärme zu spüren die sich in meinem Körper ausbreitete als der erste Schluck dieses herrlichen Kakaos meine Kehle hinunter rann…
Weiter ging es zum Chesterman Beach, aber nur kurz zum Gucken. Denn der Parkplatz war voll (!) Watt nu?

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Weiter zum Long Beach! Und da wussten wir auch warum es am Chesterman Beach so ein Gedränge gab: Der Long beach kostete Gebühren! Erst Parken und dann der Zugang zum Strand… wie auf Sylt… Abzocke… die haben echt gelernt seit damals. Gut – sollen sie. Der Long Beach brachte mindestens genauso viel Wumms… was das Wellengetöse anging. Und es war ganz schön was los am Strand. Wenn man von der Straße durch das kleine Waldstück geht, dann öffnet sich einem eine völlig neue Welt: Von Strand kann man da eigentlich nicht reden, wenn man unseren Ostseestrand kennt. Das ist hier Weite pur! Mit einem (!) Bild nicht zu erfassen. Ich habe es deshalb auch gar nicht erst versucht.

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So lange wir dort waren hatte ich mich mit den Surfern und den Wellen beschäftigt. Irre! Irre! Irre! Hin und wieder gelang mir auch ein kleiner Schnappschuss abseits des Wind- und Wellengetöses.
Erst spät verließen wir diesen Ort – es wurde windiger und der feine Sand blieb überall hängen. So was hatte ich noch nie erlebt.. 🙂 Ich wollte dennoch zumindest kurz zum Chesterman Beach.

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Eine gute Idee, jetzt war auch wieder Platz. Er unterscheidet sich nicht von den anderen Stränden. Riesig und viel Platz. Schnell noch ein paar Bilder gemacht und ab nach Hause. Omsel auf den Platz gestellt, Hook up Anschlüsse getätigt und Feierabend! Wollen doch mal sehen, was heute Nacht wieder für ein Getöse abgeht…
5.57 Uhr… ich wache auf von dem Brandungsgeräusch des Meeres und will doch mal sehen, ob es wirklich so doll ist wie es sich anhört. Sabine entschließt sich mit zu kommen. Doch als wir dort ankommen ist der Anblick eher enttäuschend. Tja, dann eben nicht. Wir kriechen wieder zurück in unser Kuschelbett.
6.30 Uhr Stay tuned.

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