Super Natural British Columbia Der neunte Tag

15.09.2015 Miracle Beach Campground

Es ist 7.30 Uhr oder auch 8.00 Uhr als ich mich anziehe, Sabine noch schlafend, um den Camper zu verlassen und um zu sehen, was denn noch so am morgens in Ucluelet passiert.
Naja, nicht viel 🙂 Ich ging ins Grey Whale und ordere mir wieder einen Cappuccino, in der Hoffnung dieser möge doch besser sein als der vom Vortag…
Ein Large Cappuccino für 4,55 Can$, das sind 3, 64 € für fast einen halben Liter…
Nachdenklich überquere ich die Hauptstraße (Penninsula Road) und gehe auf den Hafen zu. Ruhig dümpeln die Fischerboote herum, zwei Kajaks werden verstaut um irgendwo anders an dieser Küste Verwendung zu finden. Möglichkeiten gibt es ja genug.
Die Berge im Hintergrund sind von dichten Wolken umhüllt – es würde bestimmt bald regnen.
Und so war es auch.
Ich schlendere über einen Schleichweg des Hotel Ressorts vorbei und muss meine Zähne putzen. Irgendwie habe ich das Bedürfnis diesen Geschmack des Cappuccino der Tote aufweckte wieder neutralisieren zu wollen.
Nach dem Frühstück kappe ich die Full Hook up Versorgung des Campers. Kaum ist das erledigt beginnt es auch schon zu regnen…

Sabine wäre gern noch eine Nacht geblieben, aber unter diesen Umständen ziehe ich es vor weiter zu fahren. Auch eine Nachfrage im Büro der Anmeldung bringt keine Befriedigung – es sollte die ganze Woche so bleiben.
Also weiter fahren. Erst einmal bis zum Postamt – die geschriebenen Karten einwerfen. Anschließend über Port Alberni wo ich für 60 Can$ tanke, auf den Highway in Richtung Qualicum Beach. Von dort aus auf den Highway 19a über Bowser – Mud Bay – Buckley Bay – immer an der Küste entlang. Doch wegen des großen Baumbestandes erhaschen wir immer nur kleine „Meeresfetzen“.

Es gibt viele „For sale“ Schilder entlang der Strecke. Irgendwie sogar reichlich… Was wohl mit all diesen Häusern wird?
Des öfteren kommen wir auch an „Farmers Markets“ vorbei. Sabine gelüstet es nach Bohnen, Erbsen vielleicht auch, aber hauptsächlich nach Eiern… 🙂
Doch wir sind so schnell am Campground in Miracle Beach im gleichnamigen Ort angekommen, daß wir dafür nun keine Zeit mehr haben.
Zwischendurch entdeckt Sabine eine Menge Seelöwen, die auf einem Ponton versammelt in einem Hafen liegen. Es regnet in Strömen, dennoch müssen wir aus dem Camper raus – die will ich natürlich fotografieren. Wann sieht man schon mal diese Viecher in freier Wildbahn?
Nebenan sortieren zwei Austernfischer… nein nicht die Vögel… die Züchter… ihre Austern.
Nun aber weg. Ich bin schon ziemlich durchnässt, um die Kamera mache ich mir keine Sorgen, die steckt das weg… 🙂

Auf dem Weg zurück zum Campground sehen wir immer wieder ziemlich große Haufen von Austernschalen am Strand. Ja, fast schon Berge davon. Auf der Rückfahrt will ich diese noch ablichten, wenn sich eine Gelegenheit bieten wird.
Auf dem Campground treffen wir den Ranger gleich am Eingang des Parks und ich bitte ihn um eine Übersichtskarte von eben diesen.
Auch hier gibt es First come – First serve Sites. Wenn es diesmal auch nicht nötig ist. Der Park hat fast 200 Plätze. Viele sind schon abgeteilt und geschlossen worden. Dennoch sind genug vorhanden, dass eben First come – First serve nicht nötig ist.
Wir suchen uns einen Platz near by the Shower.. 🙂 und machen uns erst einmal etwas zu essen. Sabine hat berechtigterweise Hunger.
Speck, Spiegeleier, Rest Kartoffeln, Brot, Wurst und ne große Kanne Tee. Während des Essens kommt der Ranger noch einmal vorbei und ich löhne 33 Can$ für eine Nacht. 26 € – zu teuer?

Anschließend suchen wir den Wanderweg zum Pazifik auf. Das ist hier wieder völlig anders. Die Rauheit des Meeres fehlt hier völlig. Die Wellen plätschern fast nur an den Strand der voller Steine und angetriebene Baumstämme ist. Doch was wirklich beeindruckt diesmal sind die dichten und vielen Wolken am Abendhimmel. Wie Kulissen schieben sie sich in allen Blautonungen am Himmel vorbei. Tolle Wetterstudie. 🙂

Ich lichte noch einige der rumliegenden Baumstämme ab, anschließend schauen wir eine ganze Zeit auf’s Meer hinaus. Hin und wieder taucht eine Robbe auf und ab und an springen sogar Fische aus dem Wasser beim Fang nach Nahrung die sich leicht über der Wasseroberfläche befindet. Nach einer Zeit des Betrachtens gehen wir zu unserem Omsel zurück und erledigen die Dinge die wir tun müssen 🙂 Nix…
Stay tuned…

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