Wirklich?

Lasst doch mal so hören, was Ihr davon haltet…

Ich möchte doch mal wissen wo meine ganzen Follower sitzen… Tz…

zitat2

 

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42 Gedanken zu „Wirklich?

      • Auf die Stimmung,das Gefühl, den Ausdruck, die Botschaft. Wenn ein Bild berührt ( mich anfasst ) find ich es gut. Es macht mir Spass länger zu schauen, ohne das ich unbedingt urteilen muss. Auf die anderen ( langweiligen/ schlechten) Bilder möchte ich höflich reagieren 😉 Nur weil mich ein Bild nicht berührt, können andere Menschen gefallen daran finden.

      • Dann bist Du also der Meinung wenn ein Bild all das, was Du im ersten Satz angeführt hast für Dich erfüllt, dann ist eine Bearbeitung unnötig?
        Denn die Behauptung von Newton hieß ja: Ein unbearbeitetes Bild sei langweilig…

      • Es gibt Bilder die mich berühren, sowohl bearbeitet wie auch unbearbeitet. Wenn du mich nach Newton fragst: “ Das war eine Mode! Das hat mich in meiner Pupertät berührt! 😉 Zum Glück waren die Mädchen dann doch nicht so verschwommen;-). Ich glaube nicht, dass Newton in hundert Jahren noch als Künstler gefeiert wird. Ich kann mich aber irren;-)
        Richtig ein Bild muss nicht bearbeitet sein, um meine Aufmerksamkeit zu haben. Mode und Kunst sind zwei sehr unterschiedliche Sachen.

      • Mode und Kunst sind zwei unterschiedliche Sachen? Hm… sehe ich nicht so… Wenn ich daran denke, wie die alten Cracks fotografiert haben. Also Bruce Weber zum Beispiel, oder Lindberg – das kann man schon als Kunst bezeichnen.
        Um noch mal auf Newton zurück zu kommen. 🙂 Ich habe ja nicht nach den Ausführungen seiner Bilder gefragt, sondern nach seinem Zitat… Ob es eine Modeerscheinung war… kann sein. Das waren Schiffer, Campbell und all die anderen dann ja auch…:-)

      • Ich glaube Kunst kommt von Können und Joseph Beuys sagte, dass sie im Auge des Betrachters entsteht. Moden sind vergänglich. Kunst ist beständig über eine lange Zeit und beeindruckt Generationen. Ich werde die genannten Fotographen mal googeln;-) Ich hab nicht so viel Ahnung von der Fotographen. 🙂

      • Kunst kommt von Können jo… und ich bin der Meinung die KONNTEN das… 🙂 Ich hab da als kleiner Knipser immer hingeschielt… das würde ich nie erreichen – und habe es ja auch nicht… sonst wäre ich wohl heute auch ein Künstler…

      • Peter Lindbergh, selbst Karl Lagerfeld ist großartig als Fotograf, Bitesnich… zwar kein Modefotograf aber eben als Künstler eine Wucht…

      • Ja, Bitesnich gefällt mir auch, von Lagerfeld wusste ich es nicht. Kennst Du „Frauen vor 10 Uhr Morgens von Véronique Vial, ein Buch, in dem die Fotografin einige Frauen „unvorbereitet“ fotografieren durfte. Fällt mir gerade ein, ein , in meinen Augen, schönes Werk. Wirkt sehr natürlich, ein Lehrbuch für „Nude-Makeup“!

      • Ja, ich hab es auch mal überflogen… 🙂 Aber wenn dann der Wunsch danach aufkommt es auch mal gleich zu tun. Aso vor 10 Uhr morgens… ich denke man muss diese Frauen wohl suchen die dazu bereit wären es zu tun. 🙂 Was mich allerdings nicht davon abhält es mal zu versuchen… 🙂

      • Maler müssen meist erst sterben um als Künstler anerkannt zu werden;-) Ich wünsch uns ein langes Leben;-) Viele Grüße Manne

      • Das wünsche ich uns auch… 🙂 Auch Dir die besten Grüße… hat mal Spaß gemacht heute… so ganz anders als immer nur „KLICK!… 🙂

  1. Nun, was war denn vor der Ära der digitalen Manipulationen? Widersprüchlichkeit! 🙂

    Und, wie von mannedante vorgegeben 😉 ich sitze bei den Heute-Nachrichten mit dem Smartphone und antworte Dir 🙂 BG

    • Lach… OK… wohl falsch ausgedrückt… ähm… wie wäre es mit: Ich möchte doch mal wissen ob einige meiner Follower auch schreiben können… oder so ähnlich… Und ob es eigentlich normal ist „nur “ ein „Like“ zu drücken. Was mir ernsthaft fehlt ist die Kommunikation…

      • Die ist hier in der Tat oft vernachlässigt. Ein Like geht schnell und der Reader mach eine Ansicht ohne Klicken möglich, auch das scrollen ist so ein Motor für Schnellinput. Am Rechner, merke ich bei mir selbst, sehe ich mir Fotografien viel lieber an. Natürlich auch Deine! Wie hälst Du es mit den Likes? Wenn ich so mal Stichworte wie Photography durchforste, dann stelle ich mir manches mal die Frage, wie verschiedene Bilder oder Texte mehrere hundert Likes bekommt. Andere sehr aufwendig geschriebene Texte haben manchmal nur ganz wenige Likes. Aber darüber könnte man noch viel mehr sinnieren … LG

      • Ich weiß nicht, ob Du das sehen kannst… 🙂 aber da ist schon erstaunlich… Ein Knallerbild und noch viele mehr in dieser Ausführung… aber wenn ich mir überlege was da alles an noch sehr guten Bildern übergangen wird…
        Porthcawl Lighthouse Giant Wave

      • Das kommt durch die Masse, klar, sehe ich wie Du, ich sehe es übrigens, wie hast Du das denn eingefügt, in einen Kommentar, habe ich noch nicht geschafft, NEUGIER!

      • Viel besser! Ich finde gerade das Buch nicht. Ärger. Mein Sohn guckt gerade Küstenwache, der Rest auch, gleich ist Spieleabend, noch kann ich schreiben {Heimlichfrechgrins} in Ruhe 😉

      • Lach… Wir haben noch andere Tage. Irgendwann passt es dann wieder… 🙂 Ich für meinen Teil nehme mir einfach die Zeit – dann bleibt halt anderes liegen…

  2. Also – Helmut Newton ist 84 Jahre geworden und 2004 gestorben – Photoshop gibt es seit 1990 – meint ihr Herr Newton hat schon digitale Bilder bearbeitet? Mit 70 Jahren noch? Vermutlich spricht er also von analogen Bildern. Und nun bin ich dann also aus dem Rennen…

      • Na, dann wird der Pirat auch wissen, warum er das macht. Einfach nur, weil er Geld zu verschenken hat wird es nicht sein. Also ist das Ergebnis nachher „besser“ als vorher.

        Auf Arte liefen mal Dokumentationen über die „alten“ Fotografen und was die alles in ihren dunklen Kammern gezaubert haben – die konnten weit mehr als das, was ich in Photoshop kann!

        Und ja – die bearbeiteten Bilder die dort gezeigt wurden – vorher – nachher – sahen besser aus als die unbearbeiteten. Und dann kommt es auch noch auf das Papier an.

        Heißt das jetzt BEARBEITEN oder ENTWICKELN – oder KREATIV ENTWICKELN? Wenn man mal so sieht, was diese analoge Handprinterin so alles „zaubert“, dann ist das nicht viel anders, als das was man so in PS/LR/CR machen kann.

        Und sie wäre ja arbeitslos, wenn es nicht genügend Menschen gäbe, die genau das was sie kann nutzen.

        Oder er – er „bearbeitet“ doch auch – obwohl er sich schon so eine Mühe beim Fotografieren gibt.

        Wenn man sich das mal anschaut – so als ahnungsloser Fotografierender der Neuzeit – dann weiß man, warum es früher weniger Fotografen gab und warum das für die meisten Leute gar nicht in Frage kam – auch wegen der Kosten – und warum Fotograf ein Lehrberuf war/ist.

        Ist BEARBEITEN ENTWICKELN oder wo hört ENTWICKELN auf und fängt BEARBEITEN an? Was hat Herr Newton mit BEARBEITEN gemeint?

      • Sehr gut, Birgit… die Geschichte mit der Anmerkung: …warum es früher weniger Fotografen gab und warum…
        Es ist heute doch nicht anders. Oder ist es „leichter“ die Bearbeitung in LR oder ACR zu erlenen als die Begriffe in analog anzuwenden… Ja, sicher.. Temperaturen spielten ja auch eine große Rolle – alles war nasser… 😉 OK… aber wenn man mal an die Bildgestaltung denkt. Formen und Strukturen, Farben und Linien— und das Alles auch noch in ein harmonisches Ganzes verpacken… Ich denke Du gibst mir recht, dass das auch nur die wenigsten können… Denn ich bin – immer noch – 🙂 der festen Meinung, das dieses Wissen eigentlich das Geheimnis einer guten Fotografie ist… 🙂

      • Es ist günstiger Reinhard – ein PC hat fast jeder – ein Zimmer extra für Chemie ist doch schon Luxus gewesen – die Chemikalien, das Papier, die Filme – das alles waren Kosten, die auch nicht jeder so mitmachen konnte. Wenn du einmal damit angefangen hast musstest du es fertig machen. Dran bleiben … Und heute? Da macht jedes Telefon Bilder! (Bügeleisen noch nicht – warum eigentlich nicht? – Egal … – die mag ich sowieso nicht!) Du kannst die Bearbeitung jederzeit für ein Telefonat oder einen Urlaub unterbrechen.

        Nun die Bearbeitung in LR oder womit auch immer – du schaust ein Video auf Youtube – oder auch zwei – und kannst es nachmachen. Früher gab es kein Youtube und schon gar keine Erkläronkels, die dir das alles „mal eben“ erklärt haben. Und wenn du heute was falsch machst – alles egal – fängst du von vorne an und übst halt noch mal – völlig kostenlos!

        Bildgestaltung, Linien, Farben, Strukturen, Formen – du bekommst heute so viel Literatur, Tipps im Netz – technisch kannst du es dir anlesen, wenn du es denn überhaupt willst. Du kannst das auch lernen. Auch wenn es mit Herzblut und dem richtigen Bauchgefühl einfacher ist.

        Die Geheimnisse heute sind aber Buddies, Facebook-„Freunde“, Follower, Leute denen man fast unterstellen muss, dass sie an einer sporadischen Blindheit leiden. Solche die sich in großen Mengen um einen scharen, wenn man selbst teilweise dieser Blindheit unterliegt. Ein Geben und Nehmen der Blinden. Und je mehr du blind schenkst, desto mehr Blinde werden sich für dich und deine „Werke“ finden. Und am besten fütterst du in deiner Blindheit jene, die am wenigsten Ahnung haben, weil sie sich besonders dankbar erweisen werden. Soziale Prostitution? Es geht doch gar nicht um anständige Fotos – interessante Fotos, die es wohl zu Zeiten Newtons noch in viel höhere Anteilen am Gesamtfotoaufkommen gab – es geht darum „geliebt zu werden“.

  3. So, dann darf ich jetzt auch mal… (tief Luft hol…).
    Ich fing vor 36 Jahren an mit der analogen Bildbearbeitung, dem Entwickeln und dem Korrigieren. Oft saß ich nen Vormittag an einem s/w Bild und wedelte in der Dunkelkammer, was das Zeugs hielt. Danach saß ich Stunden mit Pinsel und grauen Farben um die Retusche fertig zu machen. Tja, es gab in der Tat selten ein Bild, welches aus der Kamera perfekt war. Man musste mit Spucke im Entwickler ran. Heute ist das meiner Meinung nach ein bischen anders – bei mir. Oft fotografiere ich nur Jpeg, weil es mir um den Inhalt des Bildes als solches geht. Dann aber gibt es Bilder, die sehen langweilig aus, haben aber was bestimmtes – Komposition, Licht oder sonst was. Das versuch ich dann rauszukitzeln, zu verstärken, damit es wirkt.
    Fazit: Wenn ich fotografiere kommen manchmal gute Bilder aus meiner Kamera, manchmal gute Bilder, die noch bearbeitet werden müssen. Naja, … und oft auch Fotos für die Tonne.
    Viele Grüße,
    Oliver 2.0

  4. Das Zitat von Newton ist in etwa so, als wenn meine Uroma gesagt hätte, mit dem Geschirrspüler wird das Geschirr viel glänzender. Ein Anachronismus. Mir als Betrachterin von Fotos (Man Ray, Lee Miller, Lindbergh, Lagerfeld, Leibowitz, Bruce Weber, Herb Ritts) ist es völlig schnuppe, ob nachbearbeitet wurde oder nicht. Genausowenig interessieren mich die Faxen, die der Fotograph beim Shooting künstlich verändert und gestaltet hat, um den von ihm gewünschten Effekt zu erzielen. Allein die Wirkung zählt, das, was das Foto in mir auslöst.

    • Korrrrrekt… auch das was Du sagst. Das Ergebnis zählt ! Und wenn ich das mit einem unbearbeiteten Foto erreiche ist das genauso legitim als mit… Ob das Bild dann langweilig ist oder nicht, entscheidet in diesem Fall der Betrachter. Also ich – oder Du – oder wer auch immer… 🙂
      Vielleicht sollte man diese kühne Behauptung von Newton auch etwas anders auslegen: Langweilig trifft es irgendwie nicht zu 100%… Auch ein bearbeitetes Bild kann mich unsäglich müde machen. Ich erinnere nur an diese quietschbunten völlig überzogenen HDR Geschichten, die Gott sei Dank endlich so gut wie nicht mehr anwesend sind…

      • Aber auch quietschbunte HDRs haben ihre Fans. Es gibt ja auch Musikrichtungen, die ich nicht unbedingt mag und andere, die ich fast immer toll finde. Und manchmal finde ich sogar ein Stück aus dem eigentlich nicht geliebten Stil gut. So ist das halt. Geschmack – ich glaube ganz wenige nur können da objektiv urteilen.

        Was versteht jemand, der aus der analogen Zeit stammt, denn jetzt genau unter Bildbearbeitung? Sobald ich entwickle bearbeite ich doch auch, oder? Ist ein unbearbeitetes Bild am Ende ein Negativ oder ein Kontaktabzug?

        Wenn ich es nicht bearbeiten will, dann ist es für mich auch nicht interessant genug – hat keinen Reiz. Wenn ich aber daran gehe es zu entwickeln – Arbeit rein stecke, dann kann es doch gar nicht so langweilig sein, oder?

        Von meinem Standpunkt als Hobbyfotograf*In mache ich die Bilder ja in erster Linie für mich. Und ja – langweilige Bilder – da gehe ich erst gar nicht dran – die landen sogar schon mal in der Ablage P.

      • Sobald ich entwickle bearbeite ich doch auch, oder? schreibst Du… Ich gebe einen Film zum Entwickeln… Punkt. Mehr wird nicht gemaacht. Entwickelt. Das geschieht ja entweder automatisch im Großlabor oder unter genaueren Vorgavben im Fachlabor… Das ist Entwickeln… Wenn jetzt noch Sachen hinzu kommen wie Abwedeln, Nachbelichten, Colorieren, Ausflecken… DAS ist Bearbeiten… Und dann der ganze andere Trum: Filter anwenden, Filter anwenden… und vielleicht noch Filter anwenden… 🙂

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