Sieseby – einen Tag später…

So gegen 13.00 Uhr schaute ich aus der Eingangstür zur Härterei heraus und bemerkte eine noch intensivere Reifbildung an den Bäumen als am Tag zuvor. Dummerweise musste ich noch bis 13.30 Uhr arbeiten… Was diese halbe Stunde dann anrichtete sah ich dann auf dem Weg direkt nach Sieseby. Es war wärmer geworden. Nicht viel… immer noch – 2 Grad. Das und ein leichter Windhauch reichten schon aus um diese Idylle zunichte zu machen.

Schöner Mist, dachte ich und setzte meinen Weg nach Sieseby weiter fort.

Brav parkte ich wieder auf dem Parkplatz am Ortseingang…

Unten am Fähranleger – die Hölle los… was für ein Haufen von Fotografen… 🙂 die ihre Autos natürlich direkt hier unten geparkt hatten, hehe… trotz absolutem Halteverbot. Faules Pack…

Zunächst stand ich nur da rum und schaute mir das Treiben an… Wo kamen die auf einem Mal alle her? Und sie schienen völlig allein mit sich beschäftigt zu sein. Da wurde nix ausgetauscht… irgendwie… Nun denn… womit fange ich an?

Erst mal wieder auf den Anleger…

IMG_2896IMG_2897IMG_2898IMG_2899IMG_2900IMG_2901IMG_2902Auf dem Anleger sehe ich wie wie weiter unten ein Fotograf damit beschäftigt war, irgend etwas zu fotografieren, was ich nicht sah… Ich beschloss sogleich mal die Lage zu peilen… Und das was ich dort vorfand gefiel mir ausgesprochen gut. Strukturen und Formen ohne Ende… viel Abstraktes…

IMG_2908 IMG_2909 IMG_2910 IMG_2911 IMG_2917 IMG_2918 IMG_2926 IMG_2927 IMG_2928 IMG_2903 IMG_2904 IMG_2905 IMG_2906 IMG_2907Dieser wunderschöne Scherbenhaufen und andere eisige Gebilde wurden dann etwas später von den Kindern einer Großfamilie der Garaus gemacht… Kinder können so grausam sein… 😦

An einem Zufluß zur Schlei war das Wasser etwas wärmer. und dort sammelten sich eine Anzahl von Stockenten. Nun, ich wollte eigentlich nie wieder so weit absteigen… Enten… naja… Darauf war ich auch nicht vorbereitet. Bei 200 mm war Schluss…

Und dennoch: Die wunderschöne Grünfärbung der Köpfe, die zufälligen Formen die sie immer wieder auf der gefrorenen Schlei zustande brachten – all das fiel mir jetzt wieder ein. Von damals – als ich genauso in der Weltgeschichte rum geknipst habe…

Als dann einige noch Flugsituationen vorbrachten war es um mich geschehen. Ich merkte gar nicht mehr, dass ich trotz der Handschuhe nicht mehr in der Lage war die Finger zu bewegen. Dies und meiner Ungeduld schreibe ich auch die nicht ganz so scharfen Bilder zu. Ja… Ungeduld… ich und das… 🙂 eigentlich völlig unmöglich. 🙂

Nun – lieber Enten, als „Gänse“ die scheinbar keine Lust mehr haben… 😦

IMG_2915 IMG_2916 IMG_2919 IMG_2920 IMG_2921 IMG_2922 IMG_2923 IMG_2924 IMG_2912 IMG_2913 IMG_2914Anschluss gesucht!… 🙂

IMG_2925Ja und dann war es wieder da… dieses magische Goldene Licht… WOW…

IMG_2929Wenn Ihr bis zum Telegraphenmast geht und dann von der Spitze der kleinen Insel nach rechts rüber seht… Wahnsinn… Hunderte von Gänsen… Ihre typischen Geräusche drangen die ganze Zeit zu mir herüber… Was für eine Kulisse…

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3 Gedanken zu „Sieseby – einen Tag später…

  1. Schöne Serie … auch die Sieseby 1 🙂
    Ich kann das direkt nachfühlen an dem Freitag. Es sah alles so klasse aus. die Bäume alle weiß … ja und als ich Feierabend hatte und endlich zuhause war da hat die Sonne schon ganze Arbeit geleistet und so viel der Winterschönheit vernichtet. Echt schade.

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