Neue Erkenntnisse zum Thema Leben im Bild

Wie ich bereits sagte spielt das Licht eine Rolle. Lebendiges Licht… zu einer lebendigen Szene… hell – gleichmäßig, mit lebendigen Schatten… 🙂

Bewegung im Bild macht ein Bild ebenfalls lebendig.

Schärfe und Unschärfe in der richtigen Dosierung ebenfalls.

Bilder mit kräftigen Farben sind ebenfalls lebhaft… sie bewirken Lebendigkeit und Nähe.

So viel zunächst in Stichworten.

Stay tuned

Ich bin wie immer sehr daran interessiert, wie andere Leser dieses Blogs dazu stehen… Also, lasst mal hören – und bitte nicht immer dieselben. Wir sind hier doch nicht in einer Schule… 🙂

Aber schon mal von diesen Aspekten ausgehend sehe ich nicht unbedingt, dass keine Lebendigkeit in meinen  Bildern herrscht – ganz im Gegenteil… also muss es woanders dran liegen.

Ferner habe ich gelesen, dass Talent dazu gehört lebendige Bilder zu schaffen…

Es bleibt also weiterhin schwierig.

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Als wenn ich es ihm selbst gesagt hätte…

Die Sache mit der Nasenspitze

Tatsächlich ist es aber so, dass ich von dieser „Regel?“ schon seit Jahren weiß… und ich mich freue, dass auch Profis wie er es so anwenden.

Ich bin mir, glaube ich, auch sicher es vielen anderen schon erzählt zu haben…

Schwieriger als ich dachte…

Ich hatte vor kurzem ein komisches Erlebnis…

https://kuhnographphotography.wordpress.com/ ist ein fotografierender Blogger, dem ich schon seit einiger Zeit folge.

Ausgehend von einem Kommentar auf seiner Seite meinerseits und einer Anmerkung zu meinen Bildern seinerseits…

https://schnuckyathome.wordpress.com/2014/03/07/kinder-und-kleinkinderfotografie/

bin ich jetzt auf eine Frage gestoßen. Er behauptete, meinen Bildern fehlt es an „Lebendigkeit“. Das ließ mich von da an nicht mehr los. Ich frage mich jetzt: WAS macht ein Bild/Foto denn nun „lebendig“? Stellt diese Frage mal Google… Hahahaha… was dabei heraus kommt ist kein Witz…

Für mich ist ein Bild lebendig – wenn man das überhaupt so erklären kann… kann man Lebendigkeit in einem Bild überhaupt erklären? Sind Videos/Filme in dieser Hinsicht nicht wesentlich klarer zu verstehen? Von wegen bewegter/lebendiger Bilder?

Also, WAS macht EIN Bild, oder von mir aus auch Einzelbilder einer Serie, denn nun lebendig?

Für mich ist es das Licht, vor allem das Licht… OK… nun auch nicht so gesetzt oder ins Bild einbezogen, dass es selbst zum Hauptakteur wird, stimmige Farben, Lichtreflexe in Augen (bei der Portraitfotografie), Leuchtende Farben bei Naturfotos… wobei ich mich frage, wenn dort ein düsteres Motiv vorherrschend ist, ist es dann wohlmöglich NICHT lebendig? Also eher tot? Oder wird das auch nach Motiv bewertet…

WANN ist ein Bild also LEBENDIG?

Meine lieben Mitleser und Stauner… 😉 Mal eine Frage auf die ich mir eine Antwort wünsche.

Denn bisher dachte ich, ich könnte es… das mit der Lebendigkeit… oder habe ich mich Jahrelang geirrt…

Ist das Bild

IMG_0224… zum Beispiel weniger lebendig als dieses?…

IMG_0555Und wenn ja… woran liegt das? An der Bewegung im Bild?…

Fragen über Fragen…

Doch wo sind die Antworten?…

Vielleicht ja hier… Die Bestellung ist zumindest standepede raus gegangen 🙂

http://www.buecher.de/shop/kameras/psychologie-der-fotografie-kopf-oder-bauch/barnow-sven/products_products/detail/prod_id/43168057/

NT. 14.03.16… Nein. Es erschließt sich nur anders auf einer ganz anderen Ebene. Und das liegt daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt DABEI war. ICH habe erlebt, was um das Bild herum passierte. Lebendiger ging gar nicht. Die Pferde, die Geräusche die sie machten, die Mädchen… Allein die Darstellung dass sie träumt, träumen könnte, die Helligkeit über dem schon fast verblassenden Körper übt auf mich so eine Faszination aus… dass ich glauben könnte, sie entschwindet mir gleich ins Reich der Träume… Das geht aber eben nur mir so. Weil ich der Gestalter dieses Bildes bin. Wenn es andere vielleicht genauso sehen – Glückwunsch! Wenn nicht – ist das eben so. Dann habe ich eben den Punkt bei denen nicht getroffen. Ist das nun schlimm? Nein, keinesfalls. In erster Linie machen wir die Bilder ja für uns selbst- bei der Peoplefotografie eben auch für die Mädels die dann dafür ihre Zeit opfern…Ihr glaubt ja gar nicht wie OFT ich mir meine Bilder ansehe… Insofern sollte es mir eigentlich wurscht sein, ob jemand aussenstehender mir Lebendigkeit in meinen Bildern abspricht oder nicht. Solange ich vom Gegenteil überzeugt bin…

 

 

 

Super Natural British Columbia der Zehnte Tag

16.09.2015 Buttle Lake Campground 20.00 Uhr

Vancouver Island macht seinen Namen alle Ehre: Fog, rainy, aber no windy 🙂 Wir kommen Beide gerade aus der Dusche und bereiten unser Frühstück zu. Sabine berichtet aufgeregt sie hätte auf dem Rückweg vom Duschhäuschen drei Spechte gesehen. WOW!
Das ist schon was, wenn man bedenkt das es ja in Canada so sein soll, dass einem die Wildtiere nur so um die Füße laufen… sollen…

IMG_2968Minigolf… 🙂

Wir sind anschließend ziemlich spät unterwegs an diesem Tag. Zunächst halten wir in Campbell River auf einem großen Parkplatz. Mitten in City Center. Hier dürfen wir drei Stunden stehen. Sabine kauft in einem Drugstore (!) Lebensmittel ein… Tz… Kaum ist das erledigt, fährt sie aus dem Ort wieder hinaus um bei Tim Horton, etwas weiter zurück liegend, einen French Vanilla zu trinken und natürlich Timbits zu kaufen.
Natürlich will Madame die nicht im Hause essen…
Wir fahren also wieder zurück nach Campbell River und stellen uns auf den gleichen Platz wie zuvor auch.
Kurze Zeit später, der Kaffeebecher ist ja immer so schnell leer… treibt es Sabine zum Visitor Center, um sich mit Karten einzudecken. Und mit Informationen, was es denn hier interessantes gibt.

IMG_2970 Campbell River liegt auf dem 50. Breitengrad, ein Zeichen an der Straße hebt das sehr deutlich hervor. Auf einer kleinen abgegrenzten Fläche gegenüber der Straße stehen einige geschnitzte Holzskulpturen die ich auch noch ablichte.

IMG_2977 IMG_2978 IMG_2971 IMG_2972 IMG_2973 IMG_2974 IMG_2975 IMG_2976Jetzt brauchten wir noch Bargeld. Gegenüber des Parkplatzes befand sich bequemerweise gleich ein Geldinstitut. Denn nicht alle Parkwardens waren im Besitz eines mobilen Kartenlesers. Insofern zahlten wir dann auch gern bar.

Kaum waren wir mit dieser Aktion fertig drängt es Sabine in einen Töpfer – und Handarbeitsladen. Und lässt auch gleich 100 $ dort. Ich glaube die beiden anwesenden Damen haben das Geschäft ihres Lebens gemacht an diesem Tag…

Wir hatten Lust auf Fisch. Wenn schon an der Küste, dann Fisch..
Doch auch diesmal gestaltete sich der Erwerb von fangfrischem Fisch genauso schwierig wie damals auf Nova Scotia.
Sabine versucht es an zwei verschiedenen Stellen – ohne Erfolg!
Im Supermarkt gibt es doch genug… Aber genau das wollten wir ja nicht…

Auf dem Rückweg zum Parkplatz sind wir dann den Hafen abgelaufen und ich hielt einige Momente mit meiner Kamera fest. Was mich im Nachhinein ärgerte, war, dass ich meine lange Tüte nicht mit hatte. Denn es zog eine ganze Delphinschule an uns vorbei. Seeehr beeindruckend…
Nun, das Bild liegt auf meiner Festplatte im Hirn… 🙂

IMG_2986 IMG_2979 IMG_2980 IMG_2981 IMG_2982 IMG_2983 IMG_2984 IMG_2985Bald setzten wir unseren Weg in den Elk Falls Park fort. Doch unser Ziel war eigentlich der Strathcona PP. Ist schon eine recht zerklüftete und verwunschene Welt wenn man die Berghänge um einen herum in Nebel getaucht sieht.
Wir fahren weiter am Ufer des Campbell Lakes entlang, fotografieren an einer Rest Area und setzen den Weg bis zum Campground Buttle Lake fort. Kaum angekommen fahren wir die Einfahrt hinein und schauen uns ein wenig um.
Doch es war noch viel zu früh uns jetzt schon fest zu legen hier zu bleiben.
Also setzen wir den Weg in Richtung Ralph River fort – dachten wir.

IMG_2969Wir hatten wieder einmal die falsche Abfahrt genommen und landeten – viel zu spät gemerkt – in Gold River. Aber der Weg dort hin war auch nicht ohne… Hihi…

IMG_2988Also drehten wir um und entscheiden nun, doch den Buttle Lake CG für die folgende Nacht zu nehmen. Doch zuvor schlagen wir uns 20 Minuten zu den Lady Falls, 17 Kilometer vor dem Campground durch. (!) 900m lang der Weg und er spult sich 30 weitere Höhenmeter empor. Vom Regen ist auf dem gesamten Weg nichts zu spüren. Innerhalb des Waldes die immerwährende Feuchtigkeit – ja, aber sonst war nix.

IMG_2990 IMG_2989IMG_2996 IMG_2994Bei den Falls angekommen – das geht recht schnell, stehen wir wieder vor so einem verwunschenen Platz… der feine Sprühnebel der Gischt bringt eine wohltuende Frische – ganz besonders wohl im Sommer.
Ein Wasserfall halt, für den man eine kleine Aussichtsplattform gebaut hat. Wir gehen den Trail schneller zurück, als wir ihn gekommen sind. Irgendwie benötigen wir statt der 40 Minuten nur eine halbe Stunde.

IMG_2992IMG_2991aIMG_2993IMG_2995Immer noch wolkenverhangen die Berge und leicht nieselnd suchen wir uns einen Platz auf dem Campground aus und von da an ist Schicht im Schacht. Sabine beginnt sofort  ein Abendessen zu zaubern. Ich darf mal wieder die Zwiebeln schneiden, den Speck und ansonsten warten.
Nach dem Essen wollen wir den Obolus ins Kassenhäuschen werfen, doch es läuft uns der Parkwarden schon selbst über den Weg. Wir bezahlen 20 Can$ für unseren Stellplatz.

Missmutig schaue ich in die Baumkronen und blinke mit den Augen, weil die Wassertropfen mir ab und an ins Gesicht fallen. Sabine merkt an, dass sie unterwegs erfahren hat, dass man hier schon sehnsüchtig auf Regen wartete. Wie sehr stelle ich dann abends noch fest – Der kleine See, der dem Campground angeschlossen ist, ist schon dramatisch trocken gefallen… Stay tuned