Swallow die Zweite

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Zenith Helios 44M 2.0/58mm die Zweite…

… diesmal ein wenig mehr… 🙂

Boah, ist nicht so einfach. Und das Teil braucht Licht bzw. Lichtreflexe um seine Wirkung voll auszuspielen.

Es ist kurz vor 18.00 Uhr als ich mich entschließe noch einmal in den Wald zu gehen. Danke nochmals für den Tipp, Frank – wenn nix mehr geht… Wald geht immer… 🙂

Gleich zu Anfang stolpere ich mal wieder über die alljährliche Apfelparade auf diesem Weg. Licht ist nicht so tragisch, eher langweilig, aber KNIPS…

img_1417Aber man sieht – bei Blende 2 swirrlt es schon recht schön… Diesmal ein wenig nachbearbeitet… nicht den Swirrl – das gesamte Bild… 🙂

Herr Schnucky sucht nicht das Glück, sondern das Gegenlicht… und er findet es auch. Da wollen wir doch mal schauen, was das Ding so macht – voll in die Lampe rein. Um ehrlich zu sein: Nix Gutes… 😦

img_1422Das ist definitiv Schrott… aber 🙂 es geht ja noch weiter… Und das kann sich dann auch schon wieder sehen lassen finde ich… es gefällt mir immer mehr… und ich habe das Objektiv auch nicht einmal abgenommen – auch nicht um es mit anderen zu vergleichen… Es soll seine Eigenheiten behalten.

img_1418 img_1419 img_1420Dann ein Bild aus der Hüfte… also gänzlich aus der Kontrolle… Hat auch seinen Reiz… 🙂

img_1424Mal was mit Himmel und Wolken… gab es auch…

img_1421Farn im Gegenlicht…

img_1425Ich weiß, hätte noch mehr leuchten können – hat er aber nicht… 😛

Buche im Wind… und das hat ganz schön geblasen. Eine Scharfstellung mit so einem mit Honig geschmierten Getriebe hat so seine Tücken…

img_1426Und zum Schluss zwei ganz besondere Fälle… Hat sich auch einfach ohne weiteres Dazutun so ergeben. Nix für Knipser… Die Wissenden sehen es auch so… 🙂

img_1427 img_1428Alles in Allem, coole Kiste… da werde ich noch eine Menge Freude mit haben… Danke Birgit, für Dein „Naschigmachen“ – hast voll ins Schwarze getroffen… wenn auch erst durch die Brust ins Auge… Du verstehst? 😉

 

 

Diesmal ein Bildband…

https://fotografr.de/22029/vincent-peters-personal/

… den ich vorstelle: von Vincent Peters. Er hört auf den Namen PERSONAL…

Lange ist es her, dass ich mir einen Bildband gekauft habe. Gibt es doch genug Bilder im Netz zu betrachten. Warum also ein Buch kaufen? Meine Lieben… Dieses Betrachten der Bilder auf dem Monitor ist etwas völlig anderes als die Seiten eines Buches umzulegen. Die Seite in den Händen zum Umblättern, vorsichtig, damit kein Knick das gute Stück verunziert. Der Geruch der Druckerschwärze, der sich bei einem druckfrischen Werk in die Nase setzt… Nicht zuletzt die Präsentation -LIEGEND- was die Muskulatur des Nackens sehr entspannt, führen dazu aus der Betrachtung der Bilder ein visuelles Erlebnis zu machen. Ich habe mir gleich drei oppulente Werke geleistet. Weil es einfach sein muss… Ich höre mir überwiegend Musik aus diesen quäkenden Lautsprechern die neben meinen Monitoren stehen und nicht mehr bringen als den Klang aus einer Konservendose, während unten eine tausende Euro schwere HIFI Anlage im Wohnzimmer steht. Meine Ohren sind schon sowas von verunglimpft worden durch diese ewige MP3 Scheiße, das auch hier wieder eine Umkehr stattfindet. Zurück zum richtigen Klang.. dem wohlig weichen und warmen einer Schallplatte…

Zurück zum Bilder betrachten in einem Buch. Meine Augen danken es mir…

Manche Mode- und Portraitfotografenfragen ihre Modelle im Anschluss an das eigenntliche Produkt – oder Editorial- Shooting, für das sie gebucht wurden, ob sie eventuell noch für ein paar andere, individuellere, ja ungewöhnlichere Bilder zur Verfügung stehen. Auf diese Weise sind viele Ikonen der Fotografiegeschichte entstanden, etwa im Werk von Helmut Newton. Ihm ist, darüber herrscht kein Zweifel, ein besonderes Gespür für die Inszenierung von Weiblichkeit samt visueller Verführungskunst zu attestieren. Das Gleiche gilt für seinen zeitgenössischen deutschen Kollegen Vincent Peters. Mode scheint auch für ihn auch häufig ein Vorwand gewesen zu sein, etwas anderes, Eigenes zu realisieren. Für seine zweite große Monografie hat Peters nun meist bislang unveröffentlichte, persönliche Aufnahmen ausgewählt. Sie zeigen sowohl unbekannte Zeitgenossen als auch weltberühmte Modelle; einige von ihnen tauchten bereits in der ersten Monographie, The Light between us auf, beispielsweise Monica Bellucci. Im neuen Buch, Personal, hält sie ein Baby auf dem Arm, ihr Baby – ein sehr intimer Moment.

Seit mehr als zwanzig Jahren zeigt Vincent Peters uns in seinen Arbeiten für Magazine und Designer seine Versionen und Visionen des zeitgenössischen Modebildes. Doch gleichgültig wer sein Auftraggeber ist, wichtig ist ihm stets das möglichst Authentische in der Personenschilderung, die Visualisierung einer unmittelbaren intensiven Begegnung zwischen Fotograf und Modell. Ein besonders gelungenes Portrait ermöglicht den Blick auf eine bekannte Person, die durch ihr Abbild neue Faccetten erahnen lässt, ohne das der Fotograf die Aufnahmesituation und möglicherweise das Vertrauensverhältnis zum Gegenüber ausgenutzt hätte.

Aus zwei Bildern, entstanden bei ein und dem selben Shooting und nun auf einer Seite untereinander gesetzt, wird eine Art Kurzfilmstreifen: andere Aufnahmen erinnern an Standbilder bislang unrealisierter Filme. Auch hier spielt der Fotograf überraschend mit dem Medium. Am Anfang steht zwar meist ein konkreter Auftrag zur Verbildlichung von Kleidung oder Weiblichkeit, doch nach der Veröffentlichung der Aufnahme in einem Modemagazin oder in den Modebüchern der Couturiers folgt mitunter die Übernahme des Motivs in eine eigene Publikation oder an die Wand eines Ausstellungsraumes. Jedes medium ist dabei für sich genommen autonom, eine individuelle Distributionsform. Peters arbeitet wie Helmut Newton, Frank Horvat, Peter Lindbergh und viele andere Kollegen vor allem in den drei Feldern Mode, Portrait und Akt – und so sind Peters‘ Fotografien auch ähnlich ästhetisch zu verorten: Er spielt mit den Klischees der Mode-  und Aktfotografie und hinterfragt sie zugleich. Mal ist es ein Akt im Kornfeld, mal ein Halbakt auf einem Pferd, ein anderes Mal schauen wir in den halbgeöffneten Mund einer jungen Frau, deren Gesicht ansonsten von einer breiten Hutkrempe verdeckt bleibt – solche Stereotypen, die wir bereits aus den1970er-Jahren kennen, werden von Peters in seinem Werk durchdekliniert und mal ironisch, mal medial selbstreflexiv zwischen den anderen zeitlosen Aufnahmen gestreut. Und wenn der Blick des Fotografen von einem Modell oder einer Schauspielerin erwidet wird, intensiviert sich noch einmal die Rezeption des Bildes. Viele dieser kinematografisch inszenierten Bilder zeigen nackte haut, ohne das die Protagonistinnen nackt erscheinen; diese wirken mitunter fragil, doch nicht schwach. Und so verschiebt sich unser Blick von der Körperoberfläche zu etwas Verborgenem. Vincent Peters lässt uns teilhaben an einer sehr persönlichen Begegnung und eintauchen in eine besondere situative Szenerie…

Schon als ich die ersten Seiten des in schwarzen Leinen gebundenen Buches umlege, die Bilder langsam und bedächtig auf mich wirken lasse, weiß ich zu 100% das ich den Betrag von 98 Euronen sehr gut angelegt habe…

Stay tuned…

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Vincent Peters

http://t1p.de/0ykk

Ein Starfotograf so frei und entspannt wie Ibiza selbst.