Testbildchen

Heute morgen schien die Sonne so schön durch unseren verwilderten Garten.

Da war dann auch dieses filigrane Gras im Gegenlicht. Und da habe ich das Pentacon mit den 15 Blendenlamellen genommen um mal zu sehen – was macht das Ding bei Gegenlicht und überhaupt. Nun, die Schärfe ist auf einem sehr langen Weg einzustellen. Das ist für mich zunächst recht ungewöhnlich gewesen, da dreht man und dreht… aber diese Herangehensweise hat einen Riesenvorteil. Man sieht es förmlich auf sich zu kommen wenn das Motiv scharf ist.

Hahaha – ja klar für 14-20 Bilder-pro-Sekunde-Auslöser ist das natürlich nix… Die werden aber auch nicht mit so einem schönen Bildlook belohnt…

Ich freue mich schon auf die „richtigen“ Bilder mit dem Teil…

img_1537Im HG kann man schon erhanen was sich da abspielt… diese schönen hellen Lichterscheiben… seufz… aber auch sonst – SO will der Schnucky das haben…

Jetzt ist mir doch noch etwas aufgefallen… die störenden CA’s… erkennbar durch die Magentafärbung an den Rändern (für diejenigen, die so was überhaupt nicht kennen, oder jemals aufgefallen ist… 🙂 Es ist ein Bildfehler, der bei heutigen Objektiven mal mehr mal weniger gut heraus gerechnet ist. Die können sich aber, wenn sie stark auftreten, zum Beispiel bei Gegenlicht mit weit geöffneter Blende an verchromten Teilen so sehr in den Vordergrund schieben, dass sie das Motiv runter ziehen. Hier habe ich es zu Anfang gar nicht richtig bemerkt…

Also noch einmal in PS geladen und die richtige Stimmung hervorgezaubert…:

img_1537bSchließlich war es scheiße kalt heute morgen. 🙂

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2 Gedanken zu „Testbildchen

  1. Lange Fokussierwege find ich sehr nützlich für’s Feintuning 😉
    Das mit den CA’s find ich jetzt nicht dramatisch, wenn ich richtig informiert bin, gibt es diese Symptome eigentlich erst beim digitalen Sensor. Auf Film sieht man das nicht. (Korrigiere mich bitte, wenn falsch)
    Ich sehe aber rechts ein kleines angedeutetes Blendenkatzenauge 😉 Fein!
    LG kiki

    • Chromatische Aberrationen sind Bildfehler von Objektiven. Das hat was mit der Brechung der Lichtstrahlen an den Linsen zu tun. Blaues (kurzwelliges) Licht wird am stärksten gebrochen, rotes (langwelliges) Licht am wenigsten. So wird z. B. ein weißer Lichtstrahl durch die Brechung an einer optischen Grenzfläche, in diesem Fall die Kameralinse, in seine spektralen Komponenten, also die enthaltenen Farben, zerlegt. Unschärfe, Kontrastminderung, Farbsäume und leichte Verzerrungen der Größenverhältnisse farbiger Objekte (durch die farbabhängige Bildgröße) sind somit die typischen auf die chromatische Aberration zurückzuführenden Fehler. Die Kombination von Sammel- und Zerstreuungslinsen aus Materialien mit unterschiedlichem Brechungsindex ist eine schlaue Methode, die Farbrestfehler zu reduzieren. Das wird bei teuren Kameraobjektiven, sogenannten Achromaten oder Apochromaten auch gemacht. Was zur Folge hat, dass diese Fehler eben nicht mehr vorhanden sind. Siehe z.B. die ART Serie von Sigma um nur eine zu nennen. Der Sensor hat damit nichts zu tun, auch der Film nicht… 😉

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