Damayanti & Althea…

eben Sisters…

Authentizität – immer wieder geisterte in letzter Zeit dieses Wort in meinem Kopf herum. Wie bekommt man das hin?

Ich traf mich am 29.12.2016 mit drei meiner Mädels in Flensburg zu einem solchen Shooting.

Damayanti, die noch aus einem der letzten Shootings mit Sanyanya bekannt sein dürfte, mit ihrer Schwester Althea, und eben Sanyanya, die diesmal aber nur eine „tragende“ Rolle dabei spielte. Was sich als guter Schachzug heraus stellte, sah sie doch Dinge, die ich gar nicht beachtete, oder kümmerte sich um Sachen an die ich selten dachte: „Hast Du auch eine Speicherkarte drin?“… Kurzum, der Engel für Alles…

Ja, wie kriegt man denn nun so ein authentisches Shooting hin – eines, wo man gleich sieht: Ja, das ist weder gespielt, noch inszeniert, noch gestellt, noch unglaubwürdig…

Es ist schwierig, und oftmals sind wir auch abgeglitten, allein, weil es sich anbot einfach mal Blödsinn zu machen.

Der Vorschlag kam von Althea: „Lass uns doch was mit Treppen und Schaufenstern machen…“

Vor langer Zeit hatte ich das mit den Schaufenstern – allerdings abends und eben von dessen Licht beleuchtet auch mit Sanyanya vor. Sie konnte also nicht ahnen, wie nah sie an meinen eigenen Wünschen war.

Althea kannte mich nicht und stand deshalb zum ersten Mal vor meiner Kamera. Man konnte es fühlen und auch sehen, die ersten Bilder sprachen eine eindeutige Sprache. Hier musste noch einiges „getan“ werden. Wie viel, das konnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen, auch nicht wie lange. Es war nicht besonders warm – so fünf Grad Celsius – da macht man sich schon andere Gedanken als solche, wie werde ich „zutraulicher“… oder so.

Wir legten also los… erstmal n Schaufenster, dann mal ne Treppe… Dann entdeckte Althea ein grünes Tor in einem der Seitenhöfe…

Für so als HG… Hm… Aber den Vogel schoss Sanyanya ab…

„Irgendwas fehlt“, attestierte sie… drehte sich um und requirierte ein abgeschlossenes Fahrrad. Kurzum wurde es in das Geschehen mit eingebaut und sorgte für eine ungewöhnliche Heiterkeit am Set. Nach dieser Aktion wurde das Requisit wieder an seinen Platz gestellt und auch wieder „angeschlossen“… 🙂

Leider waren nicht alle Hinterhöfe offen – so nahmen wir die die erreichbar waren und machten das Beste daraus.

Ein Satz an einer Mauer, der sich später noch mal in einem anderen Wortlaut wiederholte… Gruselig… 🙂

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„Da ist eine Bank mit einer orangefarbenen Mauer“, rief Sanyanya das eine mal, ein anderes Mal ging es an einen Glühweinstand wo ich verschiedene Objektive ausprobierte. Hatte ich bisher als Standard das 2.8/24-70mm, so probierte ich hier das 1.4/85mm von Sigma und das 1.5/85mm von Helios aus. Die Unterschiede sind nicht groß aber fein… 🙂

Natürlich musste für ein zwei Fotos auch Sanyanya mal herhalten… Ehrensache…

Anständig durchgeglüht ging es weiter zum Museumsberg. Direkt davor musste dann zunächst wieder mal eine Treppe herhalten.

Ist schon komisch, auf was für Gedanken die Mädels kommen. Ich habe mich diesmal fast völlig aus der Sache raus gehalten, außer bei markanten Sachen wie: Kopf zu hoch, Stirn zu sehr in Sorgenfalten… habe ich nix dazu beigetragen die Authentizität zu stören.

An der Tür zum Museum, die offen stand, versuchte ich die ersten Bilder mit Althea im Gesichtsportrait. Wir werden noch einige Zeit brauchen… 🙂

Ein paar Hundert Meter weiter befanden wir uns dann auf dem Alten Friedhof wieder…

Ich weiß, dass ich mit Mike vor dieser verschlossenen Gruft stand. Und dastand eine Inschrift in Goldenen Buchstaben: Wir seh’n uns wieder!

Damals brachte ich es nicht zustande, diesen Satz zu fotografieren, es ist sehr schwer mit den großen Objektiven durch die Gitterstäbe zu linsen… doch diesmal klappte es. „Nu bleib doch mal ernst!…“, sagte ich zu Damayanti …“das kann sie nicht…“, fiel Althea ins Wort…und ich musste zwangsläufig grinsen…Wieder versuchte ich es auch hier ein paar Gesichtsportraits von Althea hin zu bekommen. Und siehe da, es wurde so langsam aber sicher.

Na klar gab es auch hier eine Treppe… Flensburg ist voll davon, also wieder mit eingebaut.

Sanyanya und ich hielten uns ein wenig hinter den beiden Schwestern und sie bemerkte dass man sie auch mal von hinten gehend fotografieren könnte… Ja, warum nicht…

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In einem Seitengang fiel mir ein komischer Baum auf, wovon es eigentlich eine ganze Reihe dort gibt, ich schnappte mir Damayanti und Althea und wieder ging ich auf Gesichtsportraits…

img_1644„Oh, guckt mal, ein Spielplatz…“, hörte ich nur von Damayanti und sie saß als erstes auf der Schaukel – gefolgt von ihrer Schwester…

Und Beide lebten plötzlich ihre Kindertage wieder aus – so hatte ich das Gefühl…

Duopictures an einer Haustür folgten bis wir durch die Flensburg Galerie, ein Einkaufszentrum in Richtung Hafen. weiter gingen. Unser Scout of the day – Damayanti, hatte sich aber alsbald schon verlaufen und so kamen wir am Ende des Gebäudes wieder auf die Straße und mussten einen längeren Weg zurück laufen…

Zur Wiedergutmachung zog sie dann auch gleich eines der Schiffe an Land…

Nun folgten noch einige „Wir sind Schwestern, sieht man das nicht Aufnahmen“ bevor es nach drei Stunden wieder in Richtung Heimat ging.

Mein Fazit daraus: Hat Spaß gemacht… Besonders zum Erfolg beigetragen hat mit Sicherheit nicht nur die explodierende Heiterkeit Damayantis, sondern auch die ständige Wacht über ihre Schäfchen von Sanyanya…

Schade, dass das Wetter nur bedingt mitspielte. Bedeckte Himmel bringen zwar eine sehr schöne, gleichmäßige, aber auch eine mitunter langweilige Ausleuchtung mit sich.

Ich denke aber auch, dass diese noch lange nicht das letzte Shooting mit den Beiden zusammen war…

 

 

 

 

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