Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Lange Zeit wusste ich nicht, wie ich das Bild von Kathi bauen sollte. Ich wollte einen Ausdruck tiefer Traurigkeit von ihr. Da für mich Ausdruck eigentlich alles ist, musste sie sich irgendwie stimmulieren. Das ist auch nicht schlimm, ist ja nicht jeder so ein Naturtalent wie Leonie, die auf Knopfdruck weinen kann 😉

Hat ein wenig gedauert, aber ich finde das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

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2 Gedanken zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter

  1. Ich tänzel ja schon ein wenig um das Bild drumherum… und den Film habe ich vor 3 Wochen gerade geschaut – ist also noch ganz frisch 😉

    Ich kann Dir gar nicht sagen warum, aber es passt für mich irgendwie nicht.

    Das Buch handelt von der Auseinandersetzung mit der Diagnose Krebs, dem Tod von Kinder/Jugendlichen, die vor ihren Eltern gehen müssen.So ist die Geschichte schon sehr traurig. Die vom Krebs betroffenen Hauptdarsteller lassen sich aber nicht brechen sie wachsen an ihrer lebensbedrohlichen Krankheit und sind geistig um einiges reifer als gleichaltrige Jugendliche. Es ist aber auch eine so rührselige Liebesgeschichte – zwei Menschen die sich gegenseitig eine kleine Unendlichkeit schenken. Natürliche haben die beiden die Diagnose Krebs, die mit dem Tod enden wird – aber bis dahin finde Leben und Liebe statt! Und sie schenken sich in den gezählten Tagen eine Ewigkeit.

    “Das Leben ist schön, Hazel Grace.” – “Ohne Leid würden wir nicht wissen, was Freude ist.” – “Wenn du den Regenbogen sehen willst, musst du den Regen aushalten.” – “Manche Unendlichkeiten sind größer als andere Unendlichkeiten.”

    Die Zitate aus dem Film und dessen Geschichte, die natürlich auch traurig ist, zeigen aber auch, dass man sich so viel Kraft schenken kann. Sein Schicksal annehmen kann, wenn es nicht zu ändern ist, und das ALLERBESTE daraus zu machen.

    Unser aller Unendlichkeiten sind kleiner oder größer. Wissen wir, wann sie enden? Zum Glück nicht! Was wir aber wissen und haben ist: HEUTE – das ist das Leben!

    Und bei aller Traurigkeit über die Krankheiten der Kinder/Jugendlichen und deren naher Tod, transportiert die Geschichte aber auch dieses Lebensbejahende.

    Hättest Du jetzt nicht DIESEN Titel gewählt – hätte ich kein Problem gehabt. Denn das Gesicht ist traurig und es ist bestimmt mega schwer einfach traurig zu gucken. Deshalb schon mal Hut ab. Traurig und Traurig hat aber feine Unterschiede. Und ich glaube da hat mein Bauch die Probleme …

    • Schön – dass Du Dir so viele Gedanken gemacht hast… Ich kenne den Film nicht und weiß auch nur winzige Bruchstücke aus der Geschichte und das das BUCH zu diesem Zeitpunkt von Kathi sehr favorisiert wurde. Sie ist ja überhaupt ein Bücherwurm vor dem Herrn… 🙂 Nun, ich wusste um die Begebenheiten, Kathi sehr traurig, sicherlich wird ihr auch ab und an ein Lächeln über das Gesicht gehuscht sein im Verlauf der Geschichte, aber – und das ist die Krux – Zwei Zeitpunkte gleichzeitig in einem Bild? Wir, oder alle anderen reden von ihrer Fotografie vom Einfangen von Momenten. Dieser Moment ist vielleicht kürzer als ein Wimpernschlag. Und ich habe eben den Moment erwischt, wo sie an eine besonders traurige Stelle gekommen ist – kann doch sein…
      Desweiteren habe ich mir dabei nicht unbedingt so viele Gedanken wegen des Bildtitels gemacht… Sie hatte das Buch in den Händen – Titel fertig! 🙂
      Vielleicht habe ich es mir auch zu einfach gemacht – oder zu schwer – denn glückliche Momente in einem Bild festzuhalten habe ich fast mein Fotoleben gemacht…

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