MINIATURWUNDERLAND HAMBURG TEIL 2 TAMRON 2.8/24 – 70mm

… und von da an nur noch mit diesem Zoom. Die ISO Werte belaufen sich von 1000 – 2000. Man kann auch schon sehr schön erkennen wie herrlich „schief“ der Schärfeverlauf ist – nicht die Unschärfe… 🙂

Die meisten Bilder hat meine Kamera mal wieder „selbst“ geschossen. Das heißt ich habe das Objektiv auf die Brennweite voreingestellt, von der ich annehme, dass es schon die „richtige“ ist. Dann auf’s Motiv gehalten, ausgerichtet und abgedrückt. Es ist ja wahrlich eine wunderbare Hilfe, dieser „PIEP! wenn’s denn scharf gestellt ist.

In früherer Zeit hatte ich enormen Ausschuss, was diese Methode ohne Live View anging. Mittlerweile sitzt so gut wie jedes Bild… Übung macht den Meister.

Oftmals kam ich auch gar nicht anders an die Diaporamen die mich interessierten  heran. Sei es um die Optik in die Straßenzüge zu halten oder sonst welche Attraktionen. Es war gar nicht anders möglich. Die Masse der Menschen, die einen gar nicht an das Objekt der Begierde heranlassen wollte waren ein zustzlicher Faktor. Oftmals drängelte ich mich einfach dazwischen – die wollten es ja nicht anders…

Hier also Teil 2 von Amerika.

 

Weiter gehts nach Skandinavien.

Übrigens mal ein paar aktuelle Daten über diese wunderbare Anlage:

Modellfläche: 1.490m²

Themenwelten: 9

Gleislänge: 15.400m

Züge: 1.040

Waggons: 10.000

Längster Zug: 14,51m

Signale 1.380

Weichen: 3.454

Computer: 50

Lichter: 385.000

Figuren: 260.000

Bäume: 130.000

Bauzeit: 760.000 Std.

Baukosten: 20.000.000 Euro

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MINIATURWUNDERLAND HAMBURG TEIL 1 EF 2.8/70-200mm

Arbeitsblende 2.8, ISO zwischen 1250 – 5000

Es beginnt mit Amerika. Tages und Nachtzeiten wechseln sich kontinuierlich ab. Man kommt nicht unbedingt in den Stress, aber es ist doch schon doof, wenn man bei Tag, also mit doch recht heller Beleuchtung die ISO immer noch auf 5000 hat, wenn auch 1250 ausreicht. Richtig fies ist das Licht vom Morgengrauen… das wird extrem lila bei Automatischem Weißabgleich. Ein Hoch dem RAW – da kann man es dann wieder „richtig“ anpassen. Wobei richtig – ist doch eher sehr wage angenommen, wir haben ja kein Farberinnerungsvermögen. Also so wie wir glauben es gesehen zu haben… wäre da wohl richtiger.

In Teil 2 geht es dann immer noch in Amerika weiter, aber mit dem zerstörtem Tamron 2.8/24-70mm, Arbeitsblende 2.8, ISO 1000 – 2000, mehr habe ich ihm nicht gegönnt.

Die Flut an Details, die sich auf dieser immensen Anlage ausbreitet ist ungeheuerlich. Wenn Du glaubst, Du hast wirklich alles gesehen – vergiss es – schon im nächsten Moment siehst Du schon wieder eine völlig andere Szene.

Aber eben das macht es so spannend. Ich wage nicht daran zu denken – was würde passieren wenn ich allein dort wäre…

Zelt aufschlagen, eine Woche lang nur fotografieren um dann festzustellen, dass ich noch zwei Wochen mehr brauche?

Stay tuned – es kommt noch viel besser…

Dam’nd!!!

„Morgen fahren wir nach Hamburg“, bestimmte ich gestern,“ ich will endlich mal wieder ins Miniaturwunderland. Da gibt es so viel Neues zu sehen…“

Sabine, die beste aller Partnerinnen, warf diesmal einen Vorschlag ein, den ich nicht ganz so schlecht finden konnte. Es gab eine Möglichkeit mit dem ZUG (!) von Schleswig bis nach Hamburg Hauptbahnhof durchzufahren. Von da aus nur noch ein kleines Stück mit der U3 Richtung Baumwall und dann nur noch 600m zu gehen. Hörte sich verdammt gut an, zumal das mit dem SH-Ticket eine saubere Sache gewesen wäre…. WÄRE…

Es fing damit an, dass die beste aller Partnerinnen mal wieder viel zu viel rum trödelte – so kamen wir zu spät los, und den Rest besorgten dann zwei Laster, die einfach nicht zu überholen waren…

In Schleswig angekommen, liefen wir vom supernahen Parkplatz schnurstracks zum Bahnhof… der geneigte Leser weiß woraus dieser besteht, und lösten ein Schleswig-Holstein Ticket für zwei… steckten die Fahrkarte ein, liefen so schnell es ging den besagten langen Gang hinunter, durch die Unterführung hindurch und bekamen keuchend im aufsteigenden Gang zu Gleis 3 (!) mit, wie der Zug ohne uns abfuhr… Das war um 6.35 Uhr… die Zeit spielt noch eine große Rolle… 🙂

Was nun tun? Wir beschlossen uns ins Auto zu setzen und den nächsten Zug zu nehmen, zähneknirschend. Denn: Um 9.00 Uhr kommt man noch ganz lässig und easy in die Örtlichkeiten des  Miniaturwunderlandes… Der nächste Zug fuhr dann um 7.35 Uhr… noch kein Beinbruch.

Der Beinbruch kam während der Fahrt… Wir sollten gerade Neumünster erreichen, wo uns der Schaffner (Zugbegleiter, Kontrolleur, Kartenstecher) eröffnete:

„Diese Karte kann ich so nicht gelten lassen“, hörten wir nur. Sie gilt erst ab 9.00 Uhr. Entweder nachzahlen, oder aussteigen und um 9.00 Uhr weiterfahren…“

HÄÄÄ???? OK, wir hatten jetzt in der Eile das gedruckte auf der Fahrkarte nicht gelesen… 😦

„Was kostet nachzahlen?“

„50 Euro insgesamt…“

„OK, Aussteigen!“ bestimmte Sabine…

Also stiegen wir in Neumünster aus, laufen ’ne Runde blind umher und setzen uns dann zu Mc Donalds ins Restaurant und trinken den schlechtesten Kaffee der je durch unsere Kehlen geronnen ist… Pfui Deibel… wieder ’ne Stunde vertrödelt.

Der nächste Zug ging dann um 9.25 Uhr… viel zu spät für unser Vorhaben.

Zumindest kamen wir gut an, die Sonne schien und ab zur U3, die uns zum Baumwall bringen sollte. Haaaaaahaaaaa…. zunächst einmal waren gefühlte tausend Leute, zum größten Teil Kinder und Jugendliche auf der Fläche – hatten die denn keine Schule???

Und zum anderen platzte die anrollende U-Bahn aus allen Nähten…

Wir stopften uns so ziemlich als letzte noch hinein um im gleichen Moment wieder hinaus zu hüpfen: Ich tippte mir mit dem Zeigefinger an die Stirn und sagte nur: „Die spinnen doch alle…“

Wir nahmen die nächste… völlig entspannt und ohne Gedränge, sogar mit Sitzplatz fuhren wir zwei (!!!) Minuten später weiter und erreichten völlig gesund den Baumwall. Jetzt noch 600m zu Fuß und wir waren da…

Es war ein Bild der Apokalypse… Wie viele wollten denn da noch rein??? 1 Million???

Wir gingen durch einen Seiteneingang die vielen Treppen zur Kasse hinauf – war auch ein Glück, denn so umgingen wir einen ganzen Schülerschwarm der ebenfalls auf dieses Ziel aus war. 😉

Oben angekommen ging es an eine Kasse (sofort übrigens, ohne Wartezeit) wo man uns den Ernst der Lage erst einmal erklärte. Das wollte ich gar nicht hören… aber dann kam etwas, was sehr viel besser klang:

„Ab und zu lassen auch einige Gäste ihrer Karte verfallen… ja, hier… eine Person mit Anhang – das passt doch – ich gebe Ihnen diese Karten, dann können sie ohne die 45min. Wartezeit gleich hinein gehen… Herzlichen Glückwunsch!

„Ha, das Glück ist bei die Doofen…“

Na ja – Glück?

Wir kamen hinein – doch es bot sich ein Bild des Grauens. Und dieses Bild verließ uns auch die nächsten vier Stunden nicht! Es war voll… richtig voll… Aber davon demnächst mehr. Ich muss erstmal die 455 Bilder sichten, die ich da neu in meine Miniaturwunderwelt hineingefügt habe…

Fotografiert wurden sie mit dem kaputten 2.8/24-70mm von Tamron. Dieses Objektiv scheint bei offener Blende ein unglaubliches Eigenleben zu entwickeln. Was auf dem kleinen Display der Kamera noch ein wenig „merkwürdig“ aussah entwickelte sich für mich beim Anblick auf dem PC oder gar auf unserem 104er TV zu einem nicht enden wollenden Genuss… Dieses Objektiv wird niemals wieder „repariert“… Niemals…

Uns trieb dann der Hunger irgendwann aus diesem Gebäude – ohne überhaupt alles gesehen zu haben. Und die nervtötenden Kinder – naja, nicht die Kinder – eher dieses unsinnige Rumgeschreie… es törnt mich einfach ab…

Und mit dieser halb wutentbrannten, halb resignierten Laune gingen wir schnurstraks zu einer Pizzaria – ICH GING FREIWILLIG IN EINE PIZZARIA… ICH!

Und ich schlang eine El Tonno… ich hasse Thunfisch, in mich hinein. Dazu ein kaltes Erdinger Weißbier – zumindest ein vernünftiges Bier. Wir hatten den direkten Blick auf die Elbphilharmonie, als uns die Nachspeise serviert wurde: Tiramisu . Espresso für Bine, Cappu für mich und zwei (!) Löffel… das Zeug war einfach nur himmlisch…

„Und wenn ich noch so runde Füße habe… wir gehen da jetzt rauf“, und sie deute mit dem Zeigefinger in Richtung der Elphy.

Dort wurden zwischenzeitlich auch schon mehrere Busseladungen ausgeladen… Knirsch..!

Doch wir bekamen zügig unsere Zutrittskarten und rollten die große Rolltreppe hinauf…

Oben angekommen standen mir schon wieder viel zu viele im Weg um eine Idee zu fotografieren… es war zum Auswachsen…

Wirklich… ein Tag der einen so was von ermüdet, anstatt entspannt… ist ein verlorener Urlaubstag. Auf der Rückfahrt fing es nach Elmshorn unglaublich an zu schütten… in Schleswig ging es dann und auf der Fahrt mit dem Auto nach Hause schüttete es dann weiter.

Unser Fazit zur Bahn: Mal wieder eindeutig: NIE wieder!

Was wir alles im Miniaturwunderland gesehen haben, erscheint hier dann in Bälde…

Stay tuned…

SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER LETZTE TAG

24.09.2015  Flughafen Vancouver

Geschlafen haben wir Beide nicht so richtig. Da wir gestern schon mit dem Packen angefangen waren blieb uns jetzt nach dem Frühstück noch genügend Zeit, den Rest zu erledigen. Gegen 9.00 Uhr kamen wir vom Platz weg. Sabine hat sich am Tresen noch den Weg zu FRASERWAY erklären lassen der leichter zu fahren war, als den, den ich mir ausgewählt hatte.

Und dennoch haben wir uns einmal kurz verfahren – gehört irgendwie schon dazu…

Wir kamen aber in der vorgeschriebenen Zeit an und wurden sogleich auf einen Platz gelenkt, wo sofort der Demage Check anschloss. Der Wagen hatte keine Beanstandungen und so brauchten wir nur auf unseren Transfer zum Flughafen warten.

Das dauerte aber auch nicht lange. In der Zwischenzeit hat uns ein MA des Unternehmens die Bordkarten ausgedruckt, die Plätze besetzt usw. Toller Service.

Dann ging es auch schon los zum Flughafen. Wir hatten noch eine mehr oder weniger große Gruppe mehr an Bord, die uns ungefragt den Kopf voll sülzten. Was sie denn alles erlebt hatten Boah ey…

Wir hatten ganz andere Sorgen… unser Flug ging erst um 21.00 Uhr. Was sollten wir bis dahin anstellen?

Erst einmal brachten wir unsere Packelage zum Gepäckservice. Und dann in die Stadt? Aber was sollten wir da? Es regnete und Shop til you drop darauf hatten wir beide keine Lust.

Also blieb das Gepäck auf dem Transportwagen und wir warteten auf den Zeitpunkt zum Einchecken.

Der sollte früher sein, als man uns gesagt hatte, wie ich später bei einem Spaziergang durch das Terminal erfahren habe. Gut so. In der Zwischenzeit zogen wir uns noch einen Burger von A&W rein, einen French Vanilla zur Henkersmahlzeit!

Tatsächlich konnten wir früher die Koffer aufgeben und schlenderten zu unserem Gate.

Vancouvers Flughafen ist nicht klein, dazu muss man schon einige Meter laufen 🙂

Dort angekommen schlugen wir uns die Zeit tot mit Andenkenlädendurchforsten. Ich hatte zwar eine bestimmte Idee aber jeder Artikel, den ich aus den Regalen nahm hatte auf der Unterseite die Aufschrift Made in China… dann also lieber nix…

Die Kontrollen habe ich mir schlimmer vorgestellt. Also Kanada ist da noch sehr relaxt – oder wieder.

Die Wartezeit wurde immer länger…

Auf der Fläche waren schon keine Menschen mehr und die Verkäufer in den Geschäften waren auch bald weg. Und nur noch wenige Flüge standen auf den Ankündigungstafeln.

Gegen 21.30 Uhr ging es dann endlich los und das Unheil nahm seinen Lauf…

Der Sitz megadurchgesessen, kein Platz und mein Frontmann, ein Inder – wie gefühlte 100 andere auch im Flugzeug – warf sich so dermaßen in seinen Sitz, dass er mir das erste Mal gleich die Kniescheiben schredderte. Irgendwann schaffte er es noch ein zweites Mal.

An einen entspannten Flug war nicht zu denken. An Schlafen erst recht nicht… nie…

Ich hatte mir wie beim Hinflug auch, die möglichst vorderen Sitzplätze geben lassen, aber das war auch nicht das Problem. Hinter mir saß auch ein ziemlich großer Inder und dem wollte ich nun auch nicht unbedingt das angedeihen lassen, was sein Landsmann mir angetan hatte.

Jo, der Flug war ein einziges Fiasko…

Ich hatte mir auf dem Bildschirm vor mir die Flugroute anstatt einen Film ausgesucht. So konnte ich zumindest in regelmäßigen Abständen sehen, das die Kilometer immer weniger wurden.

Aber was heißt das schon wenn da die Zahl 7500 steht und es geht in 2-km-Schritten weiter in Richtung nach Hause… Nichts!

Und so ergab ich mich mehr oder weniger in mein Schicksal und trank eine Runde Johnny Walker nach der anderen….

Nachdem das Abendessen serviert wurde dauerte es auch nicht lange da setzte das große Wandern ein. Das Wandern auf die Klos… Unglaublich – das hatte ich so noch nie bemerkt, wie viele Menschen gleichzeitig aufstehen und sich in einer Reihe vor dem Klo anstellen…

Mir kam es so vor als müsste der Pilot deswegen sogar die Nase wieder ein wenig höher ziehen…

Ich habe den ganzen Flug über nicht zum Klo gekonnt. Wie auch?! War ja nicht einmal ein Pups möglich. Ich sag ja – Quälkram… für uns Riesen…

Es wird Morgen und nicht eine Luke ist auf..

Ist mir auch noch nicht passiert. Der Sonnenaufgang über den Wolken ist so was von geil…

Nix, alles dunkel…

Was stand auf meinem Kilometerzähler? 1300 Kilometer bis London? Dann ist das Ende ja schon abzusehen. Trotzdem kam es mir vor wie eine Woche.

Endlich in Heathrow. Was für ein Flughafen. Riesig bis ins Unendliche, Kontrollen bis ins Unendliche.

Gott sei Dank konnte ich so durch gehen. Kein Piep. Sabine wurde dafür nach Sprengstoff untersucht. Hihi…

Anschließend waren wir auf irrsinnig langen Gängen unterwegs,dann mit dem Fahrstuhl rauf und wieder runter, und dann wurden wir noch mit einem Bus zu unserem Flugzeug gebracht. Ich dachte die ganze Fahrtzeit über: WO bringt der uns ganz hin?

Ach ja, ein Gespräch habe ich mit anhören dürfen von einer Juppie Gruppe aus Cambridge. Es ging natürlich um Fotografie: Wie herablassend die sich über die Fotografen mit richtigen Kameras unterhalten haben war schon beschämend.

Naja, ich mag ja auch keine Smartphoneknipser, insofern alles gut…

Jetzt noch mal 1,5 Stunden bis nach Hamburg. Elendig lang die Zeit.

Kaum angekommen, wieder elendig lang laufen bis zur Gepäckausgabe. Ca. 30min gewartet, dann kamen aber auch unsere Koffer sehr schnell hintereinander. DAS war echt gut.

Sabine hatte auch schon unseren Abholdienst gesichtet.

Jetzt ging alles recht zügig. Irgendwie schienen die Zollbeamten gerade eine Pause zu haben, es war jedenfalls niemand zu sehen. Tz…

In Eckernförde angekommen, bildete der Abschluss dieses Tages ein riesiger Dönerteller vom Döner Mäx in Eckernförde.

Stay tuned… bis 2017…

 

SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER SIEBZEHNTE TAG

23.09.2015 Burnaby Cariboo RV Park Vancouver

10.00 Uhr     … lange geschlafen…

Sabine ist nach dem kanadischen Frühstück (echt lecker) gerade dabei unsere Habseligkeiten wieder in die Koffer zu verstauen. N büschen ist neu hinzu gekommen, einiges ist verschwunden.. Naja… wie das nun mal so ist.

Der Himmel ist bedeckt aber es ist nicht kalt. Unser BCRV Park ist mal wieder leerer geworden, aber bis zum Abend wird er sich wieder füllen, denn es scheint jeden Tag irgendwo eine Abreise zu geben und dieser Platz ist nun mal das Beste was man an den letzten Tagen oder Stunden mieten kann bis zur Abgabe des Wohnmobils. Einige Langzeitcamper reinigen ihre WoMOs oder machen sie schon winterfest. Andere machen sich auf den Weg in wärmere Gefilde… und so langsam werde ich auch wieder schwermütig, und das obwohl es Canada diesmal nicht ganz so gut mit mir meinte. Aber im Nachhinein war ich ja auch selbst schuld. Oder daran dass ich eben doch keine 30 oder 40 mehr bin.

Damals hat mir der Umstand mit den viel zu engen Duschen auf den Campgrounds überhaupt nix ausgemacht, heute stößt mir das übel auf.

Gestern wollte ich mit Didi, meinem Bruder telefonieren – über mein Uralt Handy. Verbindung riss aber ab. Heute morgen klingelt das Ding und Didi war dran – über Festnetz. Klar und deutlich.

Das Telefonieren von hier nach dort ist hier ist nach wie vor Sch…

Oder ich kapiere nix..

Was heute noch anliegt? Keine Ahnung! Vielleicht mal wieder in eine Shopping Mall?

We will see…

Gegen 14. – 14.30 Uhr

… laufen wir wieder los zur Sky-Train Station Universität. Heute wollen wir tatsächlich eine Shopping Mall besuchen: Metrotown mit 400 Geschäften. Hehe… die kleinere Schwester von „The BAYS“…

Zum runde Füße laufen hat es gereicht und so sind wir nach einigen Stunden auch schon wieder abgezittert. Es ist eben nicht unsere Welt. Mal n büschen rum gucken, was Kleines kaufen und dann gleich wieder weg.

Zu fotografieren gab es sicher Einiges – ich hab es dann aber doch gelassen. Zu tief sind die Deutschen Urheberrechte in mir verankert.

Diesmal klappte es auch mit der Rückfahrt mit dem Sky- Train (!) Umsteigen und so.

Vancouver trägt nicht umsonst den Zweitnamen Hongcouver. Ich hatte manchmal das Gefühl, jeder Zweite ist hier ein Chinese.

Was mir bei den Chinesinnen auffiel – nix!

Zwei von 200 sind so was von super hübsch das es einem die Sprache verschlägt. Overknees scheinen bei denen dieses Jahr voll im Trend zu liegen 🙂 leider auch bei denen, die mal wieder keinen Spiegel ihr eigen nennen.

Das Gleiche gilt für eine Sorte Hosen, die irgendetwas zwischen Radler und Gymnastikhose darstellt. Ich habe sie regelrecht hassen gelernt. Diese Dinger kann definitiv nicht JEDE tragen. Wie oft ich meinen Blick abgewendet habe um nicht K…. zu müssen ist nicht überliefert.

Skytrain; Metrotown ausgestiegen, stieg vor mir ein Pärchen aus – das Mädchen ließ keine andere Möglichkeit zu, den Blick SOFORT auf ihr super kurzes Röckchen zu werfen. Einen Fingerbreit endete der Saum unter ihrem Po… Nein, ich glaube so etwas gab es nicht mal in Kalifornien 🙂

Leider war sie viel zu schnell verschwunden auf ihren wunderschönen langen Beinen…

In Metrotown selbst begegnete mir ein Mädchen in einem roten Minikleidchen dessen Beine meine Aufmerksamkeit erhöhten: Diese waren nämlich wunderschön tätowiert im oberen Teil.

Joa, Modelle hätte ich genug gefunden an diesem Tag. Chinesinnen bis zum Abwinken. Vielleicht werde ich es ein anderes Mal versuchen, die scheinen hier gar nicht so abgeneigt zu sein..

Was fiel noch auf: Handywahn überall. Es gibt hier anscheinend keinen der keines hat oder zumindest ununterbrochen in den Händen hält. Egal wo. Im Supermarkt, der Shopping Mall, auf den Bahnsteigen, im Sky Train – egal wo. Es wird in einer Tour nur gewischt, geschoben, getickert was das Zeug hält. Junge Eltern sind besonders auffällig: Den Kinderwagen vor sich herschiebend, meist gar nicht sehend wohin sie das Ding schieben, wischen, schieben, tickern – ohne sich auch nur einmal um das Kind zu kümmern… schöne heile Welt.

Im Apple Store Vancouver war die Hölle los! Ich glaube es war der einzige Store von den 900 wo die Hölle los war. Es gab keines von den zig i-pads, i-phones die nicht belegt waren. An ein Rankommen war überhaupt nicht zu denken. Naja, wenn man sich diesen überteuerten Mist schon nicht leisten kann, dann wenigstens umsonst im Laden damit herum spielen. 😛

Schnell weg von diesem Ort

Sabine zog es zu Disneyworld und anschließend in einen Seifenladen, wo sie dann auch einige verschiedene Düfte erstehen konnte. Das nächste Ziel war ein Postkartenladen, wo sie ein paar Weihnachtskarten kaufte. So etwas gibt es nicht in Deutschland… so viel Kitsch… 🙂

Ich beobachtete derweilen was so ein Stockwerk unter mir ablief. Wat für ein Gewusel… ein Menschenstrom der einfach nie abriss. Busy Busy Busy – kam diese Stadt überhaupt irgendwann mal zur Ruhe?

Ja…doch. Ab und an hatte ich das Gefühl. Nachts um 3.00 Uhr ungefähr… aber ich könnte mich auch täuschen….wenn der letzte Güterzug mit seinen über 100 Anhängern am Campground vorbei gerumpelt ist…

Im Moment ist hier ein reges Treiben auf dem Campground in Gange. Morgen scheinen viele abzugeben. Letzte Vorbereitungen werden noch erledigt, wie Koffer packen und so. Wir werden nachher – nach dem Essen – die Duschen aufsuchen. Spät abends ist es einfach ruhiger.

Bis 10.30. Uhr ist morgen Abgabeschluss… 😦 Und dann haben wir Zeit bis 21.00 Uhr (!) bis unser Flug nach London abgeht. Auf jeden Fall muss ich noch unsere Flugtickets bei Fraserway ausdrucken – nicht vergessen!

Stay tuned…

SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER SECHZEHNTE TAG

22.09.2015 Burnaby Cariboo RV Park Vancouver

20.15 Uhr  Sabine hat heute morgen vorgeschlagen in den Capilano Suspension Bridge Park zu fahren. Der liegt im Norden von Vancouver. Dazu wollten wir uns eine Tageskarte des Sky Train im Foyer des BCRV erwerben. Doch die hatten keine mehr vorrätig, es war allerdings möglich diese direkt beim Bahnhof zu bekommen.

Es ging noch ein Bus in diese Richtung doch zogen wir es vor die knappen 800m (!) zu Fuß zu gehen. Tz…

An der Production Way-University lösten wir auch gleich zwei Tageskarten – funktionierte auch beim ersten mal nicht gleich reibungslos – aber dann…

…haben wir ne halbe Weltreise durch Vancouver gemacht. Was es da alles zu sehen gab – im Vorbeifahren. Das kann man beim besten Willen nicht alles aufnehmen.

Wir fuhren bis zur Endstation – Waterfront. Von da aus weiter mit dem „Sea Bus“, eine erstaunliche Bezeichnung für eigentlich eine Fähre, die völlig ohne Personal betrieben wird, weiter bis zum Londsdale Quay.

Dort angelegt, mussten wir erst einmal warten bis sich die Türen automatisch öffneten und wir aussteigen konnten.

Und Sabine hatte es schon wieder eilig, ich wusste überhaupt nicht warum 🙂

Wir wollten mit dem nächsten Bus weiter in Richtung Grouse Mountain – aber vorher natürlich an der Capilano Suspension Bridge aussteigen.

Wieder kam mir ein Zufall zu Hilfe: Zwei ältere Damen wollten in die gleiche Richtung und so hefteten wir uns an ihre Rockzipfel. 🙂

Irgendetwas war da mit Road under Construction und wir mussten einen anderen Bus zur Weiterfahrt nehmen. Sie sprachen von einer „Two, two, two und ich verstand nur tututu und dachte an etwas völlig anderes… irgendwie mit Dampf angetrieben.

Dann kam aber der Kleinbus mit der Nummer 222 und brachte uns an den gewünschten Ort.

Tututu… stimmt ja… Twohunderttwentytwo klingt auch viel zu lang… 🙂

Ich liebe diese Land…

Der Capilano Suspension Park hatte sich in den 20 Jahren unserer Abwesenheit gewaltig verändert. Es waren neue Attraktionen hinzu gekommen z.B. ein Tree-Top-Hill-Walk. Ein Hängebrückengang durch die hohen Baumwipfel der Douglasien und vieles mehr.

Mal wieder Pech gehabt 😦 Busseladungen von Chinesen ausgeladen mit Flip-Flops und anderen Schühchen gewappnet gingen die auf die Attraktionen los. Was mich noch viel mehr erschreckte waren wieder einmal die unglaublich vielen Handy und Tabletknipser. Es waren wirklich irre viel. Auch einige GoPros waren zu sehen, an Stangen befestigt, auf dem Kopf… Die große Hängebrücke war praktisch belagert von irrsinnigen Abenteurern die sich in allergrößter Gefahr selbst und der Umgebung fotografierten. Überall hielten die den Verkehr auf. Tod allen Selfiesten…

Aber ich gebe zu: 8 Stunden lang 2-3Kg mit sich rumschleppen ist nicht einfach! Aber die Aufmerksamkeit die man damit erregt ist immer noch enorm. Da hat sich noch nichts geändert: Viele bewundernde Blicke und immer wieder der Ausruf: „Oh what a sirious Camera!

Immer und immer wieder.

Das stimmt einen dann doch wieder etwas milder…

Die Rückfahrt gestaltete sich am Anfang sehr einfach: Da stand ein Bus rum mit der Aufschrift „FREE TOURS“ von Capilano überall hin. Er hätte uns auch nach Hause gefahren, wir hatten aber noch etwas anderes vor.

Wir verließen den Bus am „Canadas Place“ wo ich noch viele Bilder schießen konnte. Als wenn ich nicht schon genug von dieser Örtlichkeit hätte. Aber diesmal andere 🙂

Und so liefen wir noch eine ganze Zeit durch die Straßen die uns bekannt, aber auch wieder fremd waren. Ha! Sabine entdeckt einen A&W Laden den wir sofort enterten.

Onion Rings, Papa Burger, Potatoe Fries, alles ohne Steroide und andere Gifte – die Jungs haben wirklich gelernt! Aber auch keine Milkshakes mehr… Und die waren eigentlich das Beste von Allem.

Egal, die Dinger haben fast schon fast besser geschmeckt als damals.

Während ich die Tür öffnete, als wir gingen glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen: Direkt gegenüber stand das „St: Regis“, ein Hotel, in dem wir schon einmal genächtigt hatten bei einer anderen Ankunft in Canada.

Und für diese Teile hier werde ich noch ein eigenes Projekt heraus bringen: Hinterhöfe in kanadischen Großstädten… oftmals richtig gruselig…

Das weitere Zurück kommen zum RV Park nahm etwas mehr Zeit in Anspruch. Wir fanden nicht auf Anhieb die richtige Route doch der Knoten wurde gelöst und wir kamen – im Dunkeln schon – bei unserer nächstliegenden Station an. Jetzt noch die lächerlichen 800m (!) zu Fuß zum RV Park und gut war’s – Jetzt erst mal runter fahren…

Morgen ist auch noch ein Tag – Stay tuned

Packen müssen wir auch noch… Ächz…

 

Bahnhof Schleswig

Damit fing es an: http://www.seh-n-sucht.de/BLOG/7470-im-bahnhofsrausch/

Und von Birgit die Information das der Bahnhof Schleswig noch nicht abeliefert wurde. 🙂

Eigentlich habe ich mir geschworen bei diesen ganzen Bloggerkram nicht mitzumachen. Aufgabe hier Aufgabe da… Bin immer noch der Meinung das können die machen, die sonst wirklich nix anderes zu tun haben… Bringt mir auch keinen Lernwert – so dachte ich bis heute…

Aber ich habe was gelernt: Vielleicht ist das Geld für eine örtliche Zeitung doch nicht umsonst ausgegeben. Hihi…

Ich bin also heute mal schnell nach Schleswig zum Bahnhof – ist das überhaupt noch einer? Wie ich da so knipse und um den Bahnhof auf der ÖFFENTLICHEN Straße umzingele begegnet mir ein älteres Ehepaar:

„Hallo????`Hallo Sieeeee?“

„Ja bitte, was kann ich für Sie tun?“

„Wie kommen wir auf Gleis 3 Richtung Kiel?“

„Dat wees ich nich… ich fahr niemals Zug… “

„Ja, aber das muss doch einen Weg dorthin geben?“

„Warten Sie mal, ich schau mich mal um…“  Und tatsächlich gab es einen Weg zu Gleis drei.

„Gehen Sie den Weg hinunter und dann die UNTERführung durch, dann erreichen Sie die andere Seite des Bahnsteiges.“

„Vielen Dank, das ist aber auch ein Kuddelmuddel hier… “

Jo, das isser nu, der Bahnhof Schleswig… eher ein heruntergekommenes Baudenkmal mit einer neueren bewegten Geschichte…

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Zoff-um-Schleswiger-Bahnhof-spitzt-sich-zu,bahnhofschleswig104.html

Das wären dann auch die einzigen Bilder von der Panoramafreiheit betroffenen Raum. Um den Bahnsteig einsehen zu können, würde nur ein Gang auf das Bahngelände dies ermöglichen. Schon mal Sch… aber wenn ich schon mal hier bin…

Bahnhofsgelände hin oder her… und was da noch alles zu finden war…

Aktuelle Anzeige… Bahnbetrieb läuft zumindest…

Oder doch nicht? diese Seite der Gleise hatte eine Uhr die wohl schon bessere Tage gesehen hatte. Stillstand auch an der Schautafel… da bewegte sich nix…

Nee, nee, nee…. was für eine Posse…

Tja – dann wird wohl jetzt DAS der Bahnhof von Schleswig sein… ich glaube aber den will wohl keiner sehen… am wenigsten ich… ich habe diese Dinger von Anfang an gehasst…

Bundesbahn, die Lachnummer? Nie wieder…

Die Bilder wurden mit meinem defekten Tamron 2.8/24-70mm geschossen. Wie ich schon mal schrieb, ich werde die Fehler dieses Objektives nicht beseitigen lassen… Daher null Chance bei Kritik wie unscharf in den Ecken und solche Scherze.

Weiter bearbeitet, und das hat mir wieder am meisten Spaß gemacht, mit PS und meinen geliebten NIK Filtern…