SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER LETZTE TAG

24.09.2015  Flughafen Vancouver

Geschlafen haben wir Beide nicht so richtig. Da wir gestern schon mit dem Packen angefangen waren blieb uns jetzt nach dem Frühstück noch genügend Zeit, den Rest zu erledigen. Gegen 9.00 Uhr kamen wir vom Platz weg. Sabine hat sich am Tresen noch den Weg zu FRASERWAY erklären lassen der leichter zu fahren war, als den, den ich mir ausgewählt hatte.

Und dennoch haben wir uns einmal kurz verfahren – gehört irgendwie schon dazu…

Wir kamen aber in der vorgeschriebenen Zeit an und wurden sogleich auf einen Platz gelenkt, wo sofort der Demage Check anschloss. Der Wagen hatte keine Beanstandungen und so brauchten wir nur auf unseren Transfer zum Flughafen warten.

Das dauerte aber auch nicht lange. In der Zwischenzeit hat uns ein MA des Unternehmens die Bordkarten ausgedruckt, die Plätze besetzt usw. Toller Service.

Dann ging es auch schon los zum Flughafen. Wir hatten noch eine mehr oder weniger große Gruppe mehr an Bord, die uns ungefragt den Kopf voll sülzten. Was sie denn alles erlebt hatten Boah ey…

Wir hatten ganz andere Sorgen… unser Flug ging erst um 21.00 Uhr. Was sollten wir bis dahin anstellen?

Erst einmal brachten wir unsere Packelage zum Gepäckservice. Und dann in die Stadt? Aber was sollten wir da? Es regnete und Shop til you drop darauf hatten wir beide keine Lust.

Also blieb das Gepäck auf dem Transportwagen und wir warteten auf den Zeitpunkt zum Einchecken.

Der sollte früher sein, als man uns gesagt hatte, wie ich später bei einem Spaziergang durch das Terminal erfahren habe. Gut so. In der Zwischenzeit zogen wir uns noch einen Burger von A&W rein, einen French Vanilla zur Henkersmahlzeit!

Tatsächlich konnten wir früher die Koffer aufgeben und schlenderten zu unserem Gate.

Vancouvers Flughafen ist nicht klein, dazu muss man schon einige Meter laufen 🙂

Dort angekommen schlugen wir uns die Zeit tot mit Andenkenlädendurchforsten. Ich hatte zwar eine bestimmte Idee aber jeder Artikel, den ich aus den Regalen nahm hatte auf der Unterseite die Aufschrift Made in China… dann also lieber nix…

Die Kontrollen habe ich mir schlimmer vorgestellt. Also Kanada ist da noch sehr relaxt – oder wieder.

Die Wartezeit wurde immer länger…

Auf der Fläche waren schon keine Menschen mehr und die Verkäufer in den Geschäften waren auch bald weg. Und nur noch wenige Flüge standen auf den Ankündigungstafeln.

Gegen 21.30 Uhr ging es dann endlich los und das Unheil nahm seinen Lauf…

Der Sitz megadurchgesessen, kein Platz und mein Frontmann, ein Inder – wie gefühlte 100 andere auch im Flugzeug – warf sich so dermaßen in seinen Sitz, dass er mir das erste Mal gleich die Kniescheiben schredderte. Irgendwann schaffte er es noch ein zweites Mal.

An einen entspannten Flug war nicht zu denken. An Schlafen erst recht nicht… nie…

Ich hatte mir wie beim Hinflug auch, die möglichst vorderen Sitzplätze geben lassen, aber das war auch nicht das Problem. Hinter mir saß auch ein ziemlich großer Inder und dem wollte ich nun auch nicht unbedingt das angedeihen lassen, was sein Landsmann mir angetan hatte.

Jo, der Flug war ein einziges Fiasko…

Ich hatte mir auf dem Bildschirm vor mir die Flugroute anstatt einen Film ausgesucht. So konnte ich zumindest in regelmäßigen Abständen sehen, das die Kilometer immer weniger wurden.

Aber was heißt das schon wenn da die Zahl 7500 steht und es geht in 2-km-Schritten weiter in Richtung nach Hause… Nichts!

Und so ergab ich mich mehr oder weniger in mein Schicksal und trank eine Runde Johnny Walker nach der anderen….

Nachdem das Abendessen serviert wurde dauerte es auch nicht lange da setzte das große Wandern ein. Das Wandern auf die Klos… Unglaublich – das hatte ich so noch nie bemerkt, wie viele Menschen gleichzeitig aufstehen und sich in einer Reihe vor dem Klo anstellen…

Mir kam es so vor als müsste der Pilot deswegen sogar die Nase wieder ein wenig höher ziehen…

Ich habe den ganzen Flug über nicht zum Klo gekonnt. Wie auch?! War ja nicht einmal ein Pups möglich. Ich sag ja – Quälkram… für uns Riesen…

Es wird Morgen und nicht eine Luke ist auf..

Ist mir auch noch nicht passiert. Der Sonnenaufgang über den Wolken ist so was von geil…

Nix, alles dunkel…

Was stand auf meinem Kilometerzähler? 1300 Kilometer bis London? Dann ist das Ende ja schon abzusehen. Trotzdem kam es mir vor wie eine Woche.

Endlich in Heathrow. Was für ein Flughafen. Riesig bis ins Unendliche, Kontrollen bis ins Unendliche.

Gott sei Dank konnte ich so durch gehen. Kein Piep. Sabine wurde dafür nach Sprengstoff untersucht. Hihi…

Anschließend waren wir auf irrsinnig langen Gängen unterwegs,dann mit dem Fahrstuhl rauf und wieder runter, und dann wurden wir noch mit einem Bus zu unserem Flugzeug gebracht. Ich dachte die ganze Fahrtzeit über: WO bringt der uns ganz hin?

Ach ja, ein Gespräch habe ich mit anhören dürfen von einer Juppie Gruppe aus Cambridge. Es ging natürlich um Fotografie: Wie herablassend die sich über die Fotografen mit richtigen Kameras unterhalten haben war schon beschämend.

Naja, ich mag ja auch keine Smartphoneknipser, insofern alles gut…

Jetzt noch mal 1,5 Stunden bis nach Hamburg. Elendig lang die Zeit.

Kaum angekommen, wieder elendig lang laufen bis zur Gepäckausgabe. Ca. 30min gewartet, dann kamen aber auch unsere Koffer sehr schnell hintereinander. DAS war echt gut.

Sabine hatte auch schon unseren Abholdienst gesichtet.

Jetzt ging alles recht zügig. Irgendwie schienen die Zollbeamten gerade eine Pause zu haben, es war jedenfalls niemand zu sehen. Tz…

In Eckernförde angekommen, bildete der Abschluss dieses Tages ein riesiger Dönerteller vom Döner Mäx in Eckernförde.

Stay tuned… bis 2017…

 

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4 Gedanken zu „SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER LETZTE TAG

    • Hehe… Also ich bin das letzte Mal prima damit klar gekommen. Enspannter bin ich noch nie in Canada angekommen… aber wie gesagt der Rückflug… wenn Du einmal das Außergewöhnliche gekostet hast… 🙂

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