SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER SECHZEHNTE TAG

22.09.2015 Burnaby Cariboo RV Park Vancouver

20.15 Uhr  Sabine hat heute morgen vorgeschlagen in den Capilano Suspension Bridge Park zu fahren. Der liegt im Norden von Vancouver. Dazu wollten wir uns eine Tageskarte des Sky Train im Foyer des BCRV erwerben. Doch die hatten keine mehr vorrätig, es war allerdings möglich diese direkt beim Bahnhof zu bekommen.

Es ging noch ein Bus in diese Richtung doch zogen wir es vor die knappen 800m (!) zu Fuß zu gehen. Tz…

An der Production Way-University lösten wir auch gleich zwei Tageskarten – funktionierte auch beim ersten mal nicht gleich reibungslos – aber dann…

…haben wir ne halbe Weltreise durch Vancouver gemacht. Was es da alles zu sehen gab – im Vorbeifahren. Das kann man beim besten Willen nicht alles aufnehmen.

Wir fuhren bis zur Endstation – Waterfront. Von da aus weiter mit dem „Sea Bus“, eine erstaunliche Bezeichnung für eigentlich eine Fähre, die völlig ohne Personal betrieben wird, weiter bis zum Londsdale Quay.

Dort angelegt, mussten wir erst einmal warten bis sich die Türen automatisch öffneten und wir aussteigen konnten.

Und Sabine hatte es schon wieder eilig, ich wusste überhaupt nicht warum 🙂

Wir wollten mit dem nächsten Bus weiter in Richtung Grouse Mountain – aber vorher natürlich an der Capilano Suspension Bridge aussteigen.

Wieder kam mir ein Zufall zu Hilfe: Zwei ältere Damen wollten in die gleiche Richtung und so hefteten wir uns an ihre Rockzipfel. 🙂

Irgendetwas war da mit Road under Construction und wir mussten einen anderen Bus zur Weiterfahrt nehmen. Sie sprachen von einer „Two, two, two und ich verstand nur tututu und dachte an etwas völlig anderes… irgendwie mit Dampf angetrieben.

Dann kam aber der Kleinbus mit der Nummer 222 und brachte uns an den gewünschten Ort.

Tututu… stimmt ja… Twohunderttwentytwo klingt auch viel zu lang… 🙂

Ich liebe diese Land…

Der Capilano Suspension Park hatte sich in den 20 Jahren unserer Abwesenheit gewaltig verändert. Es waren neue Attraktionen hinzu gekommen z.B. ein Tree-Top-Hill-Walk. Ein Hängebrückengang durch die hohen Baumwipfel der Douglasien und vieles mehr.

Mal wieder Pech gehabt 😦 Busseladungen von Chinesen ausgeladen mit Flip-Flops und anderen Schühchen gewappnet gingen die auf die Attraktionen los. Was mich noch viel mehr erschreckte waren wieder einmal die unglaublich vielen Handy und Tabletknipser. Es waren wirklich irre viel. Auch einige GoPros waren zu sehen, an Stangen befestigt, auf dem Kopf… Die große Hängebrücke war praktisch belagert von irrsinnigen Abenteurern die sich in allergrößter Gefahr selbst und der Umgebung fotografierten. Überall hielten die den Verkehr auf. Tod allen Selfiesten…

Aber ich gebe zu: 8 Stunden lang 2-3Kg mit sich rumschleppen ist nicht einfach! Aber die Aufmerksamkeit die man damit erregt ist immer noch enorm. Da hat sich noch nichts geändert: Viele bewundernde Blicke und immer wieder der Ausruf: „Oh what a sirious Camera!

Immer und immer wieder.

Das stimmt einen dann doch wieder etwas milder…

Die Rückfahrt gestaltete sich am Anfang sehr einfach: Da stand ein Bus rum mit der Aufschrift „FREE TOURS“ von Capilano überall hin. Er hätte uns auch nach Hause gefahren, wir hatten aber noch etwas anderes vor.

Wir verließen den Bus am „Canadas Place“ wo ich noch viele Bilder schießen konnte. Als wenn ich nicht schon genug von dieser Örtlichkeit hätte. Aber diesmal andere 🙂

Und so liefen wir noch eine ganze Zeit durch die Straßen die uns bekannt, aber auch wieder fremd waren. Ha! Sabine entdeckt einen A&W Laden den wir sofort enterten.

Onion Rings, Papa Burger, Potatoe Fries, alles ohne Steroide und andere Gifte – die Jungs haben wirklich gelernt! Aber auch keine Milkshakes mehr… Und die waren eigentlich das Beste von Allem.

Egal, die Dinger haben fast schon fast besser geschmeckt als damals.

Während ich die Tür öffnete, als wir gingen glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen: Direkt gegenüber stand das „St: Regis“, ein Hotel, in dem wir schon einmal genächtigt hatten bei einer anderen Ankunft in Canada.

Und für diese Teile hier werde ich noch ein eigenes Projekt heraus bringen: Hinterhöfe in kanadischen Großstädten… oftmals richtig gruselig…

Das weitere Zurück kommen zum RV Park nahm etwas mehr Zeit in Anspruch. Wir fanden nicht auf Anhieb die richtige Route doch der Knoten wurde gelöst und wir kamen – im Dunkeln schon – bei unserer nächstliegenden Station an. Jetzt noch die lächerlichen 800m (!) zu Fuß zum RV Park und gut war’s – Jetzt erst mal runter fahren…

Morgen ist auch noch ein Tag – Stay tuned

Packen müssen wir auch noch… Ächz…

 

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2 Gedanken zu „SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER SECHZEHNTE TAG

  1. Hat Dich das Kanada-Fieber wieder gepackt? 😉 Aber es sind auch eindrucksvolle Bilder. Ich schleppe auch gerne ein paar Kilos – auch wenn es mehr als 2-3 sind – mit mir rum, damit ich am Ende ordentliche Bilder habe. Handyfotografen gehen ja noch – aber wenn die ihre A5/A4 großen Tafeln in die Luft halten und damit Fotos machen, dann weiß ich nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen soll.

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