Über candyshop60

Portraits sind wie Pfannkuchen, großartig solange sie heiß sind! Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Meine Passion ist nach vielen anderen Thematiken in der bildnerischen Gestaltung die Porträtfotografie. Ich liebe die Zusammenarbeit mit Menschen, hier speziell mit weiblichen. Dem Fotovirus erlegen Anfang der neunziger Jahre. Zu dem Zeitpunkt bis in den Jahrtausendwechsel immer der analogen Technik treu geblieben. Im Jahre 2002 der digitalen nachgegeben, eher widerwillig. Mittlerweile fahre ich aber wieder zweigleisig. Meiner Meinung nach gibt es Motive und Situationen wo digital eine ganze Stimmung kaputt machen kann, mit der gnadenlosen Schärfe, der perfekten Auflösung - die der, sagen wir es mal, Unvollkommenheit im Bild auch technisch im Weg steht. Es ist immer noch etwas anderes einer Stimmung Korn zuzuführen, als das digitale Bildrauschen. Wie gesagt, zweigleisig. Es wird also aus beiden Welten Bilder zu sehen geben. Ich breche mir dabei keinen Zacken aus der Krone. Doch möge der geneigte Betrachter selbst entscheiden, was ihm lieber liegt... Ahja, noch etwas. Ich werde versuchen, diesen Fotoblog nicht zu techniklastig zu schreiben. Wie man fotografiert oder wie man Sehen lernt ist seit dem es FC' zu Hauf und auch andere Foren gibt, wo man das nachlesen kann, kein Geheimnis mehr. Ob man aber mit dem Wissen allein WIE es funktioniert weiter kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich werde versuchen, auch meine Gefühle in meine Bilderwelten einzubringen, so weit ich das kann. Denn letztendlich sind es doch die Bilder die wirken sollen, nicht wie sie entstanden sind, sondern WARUM. Ich denke mal das ist die Frage aller Fragen... WARUM? Mit dem Folgen eines Blogs ist das so eine Sache. Wer mir folgen möchte, soll das tun. Es ist keine Freikarte dafür, dass ich jedem folge der mir folgt. Nur um sicher zu stellen, dass die Zahl der Follower sich täglich erhöht. Dieses Spiel mache ich nicht mit... Sorry about that... :-) Zehn Fakten...… 1. Ich bin völlig überzeugter Smartphoneverweigerer… und hab Spaß dabei, man soll es nicht glauben. Manchmal sehe ich mein Handy drei -vier Wochen nicht. 2. Ich fotografiere nicht grundsätzlich, aber auch, analog. Ich denke es gibt Motive, die dürfen gar nicht anders fotografiert werden – genauso wie es Motive gibt, wo man Farbe lieber weg lassen sollte. 3. Ich bin Stativmuffel… Aber das muss sich jetzt mal ändern. Ein Vollformatsensor verlangt nach einer in Beton gegossenen Hand :-) 4. Ich liebe Schokolade – aber nur die sehr hochpreisigen – und fair trade… 5. Eis, Eis, Eis – natürlich vom Italiener und dann in MENGEN und zu jeder Jahreszeit!… I love it! 6. :-) Ich kann mit jedem telefonieren – wenn ich eine sms sende kann ich ja gleich eine Brieftaube schicken. Die Information ist sofort da – ohne Missverständnisse, ohne langes Hin und Her… eine tolle Erfindung, so ein Telefon. Es macht mich echt kirre, wenn ich ein Shooting habe und das Modell tickert mir vorher ewig hin und her… da kenne ich keinen Spaß! 7. Ist dein Photo nicht top, hilft Dir auch kein Photoshop! 8. Ich liebe unsere Katze Diggles über alles… :-) 9. Kekse – Die Prinzenrolle – ich sterbe für die Dinger 10. Leidenschaftlicher Teetrinker. Aus aktuellem Anlass... 24.09.2016. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es wirklich sinnvoll ist Kommentare zu Bildern abzugeben. Sehr lange... Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn macht. Oftmals trifft man auf eingeschworene Cliquen wo eine gegenseitige Beweihräucherung anscheinend das erklärte Ziel ist. Jo, und dann hau da mal rein - und sag mal das das alles eine gequirrlte Kacke ist... Jo... So wird man nun mal kein Freund von jemanden. Schon gar nicht unter Fotografen. Die sind da eine ganz besondere Spezies. Jo - ich poltere mal rum, dass stimmt - niemals in böser Absicht. Das stimmt auch... wer mich kennt, weiß das... und das geschriebene Wort gibt so oder so niemals die Empfindungen wider, die man eigentlich meinte. Wie auch... Die Mimik fehlt. Lange Rede kurzer Sinn - Keine Comments mehr bei persönlich unbekannten Fotografen. Das bringt echt nur Unruhe und Feindseligkeit herbei - da hab ich keinen Bock drauf. Auf der anderen Seite liegt mir die Rumschleimerei erst recht nicht... Stay tuned

Das leckerste und reichhaltigste Kanadische Frühstück…

… gibt es hier!

Es kann so schön aussehen im Herbst. Aber diesmal hatten wir einfach kein Glück mit dem Wetter hier oben… Guckst Du hier… 🙂

Sunshine… was für eine Ironie…

Erklärungen warum man über den TCH (Trans-Canada-Highway) Brücken bauen musste nur für Tierüberquerungen.

Fast schon ein Kunstwerk… Tourist Information

Jo, und von da aus weiter zum leckersten Frühstück, das wir jemals in Canada gegessen hatten…

Zuerst haben wir uns da gar nicht rein getraut, so fein wie das da aussah… Aber… wer nicht wagt der wird auch nicht satt, also hinein!

Wir standen dann vor der Wahl: Normal für 13,50 C$ oder für 19 C$ ans Buffett. Wir überlegten echt lange… 🙂 Doch dann siegte die Neugier über das Buffett… Kinners, was für eine Demonstration von „DAS kriegt ihr nirgendwo anders“. Ich hätte Euch gern Bilder davon gezeigt, aber… jetzt hatte ich erst mal Hunger…

Edelstahlwannen voll mit Bacon, wie er knuspriger nicht sein konnte, kleine Bratwürstchen, the same… (manchmal schmecken die ja eher nach Seife, aber die…) einfach nur WOW! Bratkartoffeln, nicht in labberigen Scheiben geschnibbelt, nein richtige kleine Kartöffelchen, sie nannten sie „Baby Potatoes“. Einfach nur köstlich. Spiegeleier wurden nach Mengenwunsch frisch gebraten an den Tisch geliefert. Dazu Toast in mannigfaltiger Auswahl zum Selberaufwärmen, Waffeln zum Selberbacken, Kirschen, Schlagsahne, Cerealien in allen Sorten, Müsli, verschiedene Säfte, Milch, Tee in verschiedenen Sorten, aber das Königlichste waren die Muffins. Allein wie diese angerichtet waren, einfach himmlisch, genauso wie der Geschmack. Beim ersten mal Reinbeissen verdrehte ich schon die Augen – einfach nur köstlich. Und wenn das alles nicht genug gewesen wäre 🙂 Starbucks Kaffee bis zum Abwinken… Wir haben nicht gegessen – das war schon viel schlimmer… 🙂

Doch irgendwann ist auch das schönste Frühstück vorbei… Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten kam eine Frage vom Kellner, die mich nochmals verdutzte…

„Would you like a Coffee to go?“

Was, das gab es jetzt auch noch?

Aber ja… alles im Preis mit drin…

UN – GLAUB – LICH!

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Magic Rocky Mountains

Ein Wetter, welches wir nicht kannten zu dieser Jahreszeit, teilweise sogar falsche Klamotten… egal… die Natur bügelte alle menschlichen Unzulänglichkeiten wieder glatt.

SO habe ich auch die Rockies noch nie gesehen… in all den Jahren nicht.

Die meisten Campgrounds schon dicht – auch eine Sache die wir so noch nicht erlebt haben. Und das zum 150sten Geburtstag. Aber dann fanden wir doch noch einen kleinen aber wunderschön gelegenen Platz, an dem ein Fluß vorbei rauschte und uns nachts in den Schlaf murmelte…

Echt ’n kleiner Geheimtipp… 😉

Am nächsten Morgen ging’s Richtung Peyto Lake. Eigentlich hatte ich nicht so recht Lust. Erstens waren wir auch dort schon tausend mal und dann diesen elenden Berg hinauf… 🙂 Aber dann siegte doch die Neugier. Na? Wie viele Touries würden wir hier antreffen?

Reichlich! Wozu man sicherheitshalber die Sicherungszäune angebracht hat, war uns irgendwie unverständlich, knipsten doch alle davor…

Egal. Minuten später war von der Idylle eh nix mehr zu sehen…

Hihi, alles eingeschneit… wo sonst JEDES Jahr um diese Zeit bald 25° herrschen… der helle Wahnsinn… 🙂

So, nu noch mal rauf auf den Berg…

Wenn man schon mal hier ist, neech?

Der Abstieg war mal wieder die Krone. Gott sei Dank richtiges Schuhwerk an den Hacken. Wenn man mal betrachtete mit was für Schüchen einige da rum liefen… Schüttel… Und dann am Parkplatz: he – das war ja schon richtig Wintertime…

Und das hörte auch nicht mehr auf…

🙂 Geile Scheiße… Aber wieder „unten“ angekommen, hatte sich der Spuk endlich erledigt.

Stay tuned…

 

Ich hab’s getan…

… endlich habe ich mir einen großen Traum erfüllt.

Seit einiger Zeit schon suche ich im Netz nach einer analogen Mittelformat-Kamera. Es ist nicht so, dass ich noch nie mit so einem Ding fotografiert habe, doch es beläuft sich damit auf ein paar Auslösungen, die ich an fünf Fingern abzählen kann.

Für mich war diese Kamera damals einfach unerschwinglich. Von den Objektiven ganz zu schweigen. Die Qual der Wahl bestand ja nicht nur darin welches Fabrikat ich wählen sollte, sondern auch welches Filmformat sollte es denn nun sein. Da gab es Hasselblad – Auch gebrauchte manuelle Teile, die sich im AA Zustand befanden waren für mich viel zu teuer. Hasselblad also nicht, 6×6 mag ein tolles Format sein, ich verwarf es jedoch schon bald 😦  Dann kam ich über sehr preiswerte Teile zu Bronica. Wäre eine Option, aber was gab es da denn noch…

🙂 Beim Aufräumen eines Regals in meinem Büro bin ich dann auf einen Ordner gestoßen, der massenhaft Kamera-Prospekte enthielt. Von Minolta über Nikon… Von Bronica über Hasselblad bis … ja bis ich auf Mamiya stieß. Mamiya hatte da folgende Filmformate im Angebot: 6×4,5 – 6×7 – 6×9…

6×4,5? Nö… das war mir zu normal. So was hatte ja damals jeder 😉 Dann fiel mir der Prospekt von der RB 67 Pro SD in die Hände und ich war Feuer und Flamme.

Da saß ich nun, im Licht der Schreibtischlampe und las wie damals mit heißen Ohren die Details dieses Monsters durch. Jetzt schnell ins Internet… wo gab es so was und wie teuer… Drei Tage stöberte ich durch die Angebote, bei den Auktionen gab es auch ganz hübsche… 🙂 Aber ich biete nicht… ist mir einfach zu blöd…

Muss ich ja auch nicht. Denn am vierten Tag fand ich das Objekt meiner Begierde:

(Foto des Anbieters)

Kurze Überlegung – dann rief ich den Anbieter an und wir wurden uns sehr schnell einig… 🙂 Ich war ihm wohl tatsächlich ein wenig zu schnell – irgendwie gar nicht so darauf vorbereitet, dass das Ding jetzt tatsächlich weg ging… Ich erwarb dann noch eine 180er Brennweite dazu, damit ich auch gleich losschießen konnte, wenn das Ding hier eintrudelt. 180mm Brennweite hört sich im ersten Moment ziemlich viel an. Doch es sind, wenn man den Umrechnungsfaktor mal 0,5 nimmt, im Vergleich zum Vollformat Kleinbild „nur“ 90mm. Und diese sind dann genau auf Porträt zugeschnitten… PASST! hehe…

Ich freue mich auf ein völlig neues Fotografiererlebnis…

Wo alles nach Miniaturisierung schreit leiste ich mir ein knapp 3kg schweres Kameramonster. Ohne Objektiv – versteht sich. Ich werde es lieben.

Da ist echt noch viel „Handarbeit“ nötig. Allein das Einlegen des Films…

HACH… endlich wieder Analog… ich werde wohl die eine oder andere Träne zerdrücken…

Stay tuned…