Verführt…

… zum Malen… 🙂

LZB… in Canada einfach ein MUSS… und dann: MALEN…. 🙂 I love it!

Egal welcher Ausschnitt.. Du kannst nehmen was Du willst… Jedes Bild ein Unikat…

Es ist wie ein Rausch – und dann finde mal das richtige Bild aus all den Millionen Möglichkeiten die sich in jeder Sekunde bieten… Ein Ding der Unmöglichkeit.

Aber es macht irre Spaß. Nur verliere Dich niemals nur in diese Art der Betrachtung. Dazu ist die Natur in Kanada einfach zu schön… Sauge auch auf die Festplatte in Deinem Hirn…

Canada ist einfach unglaublich…

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Morning Glory…

… so heißt ein kanadischer Muffin…

Ich nahm das gleich mal zum Anlass, das auch wörtlich umzusetzen, nachdem die beste Frau von allen mir gestern noch verkündet hatte: „Du, das soll morgen früh ein ganz Hammer Sonnenaufgang werden – mit allen Farben…“

Der geneigte Leser weiß: Ich HASSE Bilder von Sonnenauf- oder Untergängen… Das ganze Web ist vollgemüllt damit… 🙂

Nun, da ich immer noch unter dem Jet-Lag leide – ein paar Tage werden es wohl noch werden… ich nicht schlafen kann, wenn andere zu Bett gehen… habe ich heute die Nacht durch gemacht – es sind noch einige Hundert Bilder zu bearbeiten 🙂 und bin um 7.00 Uhr nach Eckernförde gefahren. 7.32 Uhr wäre dann der Sonnenaufgang…

Meine Kamera ruht neuerdings auf einem neuen Stativ. Ein Reisestativ, gerade mal 1,1 kg schwer oder leicht… so macht das Fotografieren mit dem Stativ echt Spaß. Hat seine Feuerprobe in Kanada auch schon bestanden. 🙂 Zuerst dachte ich – Scheiß China Schrott – aber von wegen. Das Ding ist echt stabil und hat sich auch vom Wind nicht beeindrucken lassen. Für Technik Freaks – es heißt K&F Concept…

Aber kommen wir zu diesem ominösen SA… Da war nix mit toll… aber seht und urteilt selbst 🙂

Was viel geiler war, war die Struktur des Himmels. Und zum ersten Mal lechzte ich nach einem 14 oder 16mm Weitwinkel als Festbrennweite…

Aber was nicht ist…

Stay tuned

 

Have a Break – Take a Canadian Breakfast… Chapter 01

SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA – Der erste Tag

Epilog die Zweite:

„Schatz, hast Du die Reiseführer von „Lonely Planet“ irgendwo gesehen?“ hörte ich mich am frühen Morgen rufen… da sind doch die ganzen Geheimtipps drin…“

„Alles schon im Koffer!“

„Auch das kleine Heftchen, wo der Weg zu den Six Plains of the Glacier ganz genau beschrieben ist?“

Die beste Freundin lächelte mich nur an und schüttelte den Kopf…

„Auch das…“

Ich hatte mir vorgenommen, die spektakulärsten Bilder zu schießen, die je von da oben gemacht worden sind…

He, träumen darf man doch wohl, oder? So langsam wurde es auch Zeit. Mein Bruder hatte sich bereit erklärt uns zum Flughafen nach Hamburg zu bringen und der würde bald eintrudeln.

Gestern hatten wir noch das Problem mit Diggles. Sabine hatte die Öffnungszeiten für das Katzenhotel irgendwie durcheinander gebracht und so standen wir am frühen Samstag Nachmittag vor verschlossener Tür… Nicht nur, dass Diggles das so richtig stresst, das Autofahren – die sah aus als hätte sie Tollwut… 🙂 nein, sie brachte auch Laute aus sich hervor, die glaube ich, noch nie ein Mensch gehört hat…

Sabine war verständlicherweise wütend auf sich selbst. Sah irgendwie keine Möglichkeit, dieses Problem jetzt kurzfristig zu lösen.

Doch Hilfe kam von Lisa – die völlig pragmatisch erklärte: „Dann muss Jana sie eben Montag hinfahren…“ Für sie war das klar wie Kloßbrühe…

Sabine gab sich mit der Lösung zufrieden und erklärte Jana dann auch noch am Samstag Abend was, wie und womit…

Didi, mein Bruder wuchtete gerade die Koffer ins Auto, wir verabschiedeten uns schnell und ab ging die Reise.

Lisa und Felix fuhren mit dem Kilius, einem Flughafenzubringer, schon einige Stunden vorher los, weil sie mit der American Airlines Richtung Heathrow flogen und so leider mehrere Stunden auf unsere Maschine nach Vancouver warten mussten.

Das war ein Problem wegen der Stornierung unserer ehemaligen Buchung…

Und es gab noch weitere Probleme… Als ich online meine Boardingpässe bestätigen wollte, war das aus unerfindlichen Gründen nicht möglich… Ich war innerhalb der 24 Stunden VOR Start… hatte meine Reisepass Nummern angegeben, die Namen… soweit alles gut. Ich glaube ich habe das zehn mal versucht und dann entnervt aufgegeben…

„Leck mich!“

Sollen die doch zur Hölle fahren mit ihrer Sch…. technik…

In Hamburg am Terminal angekommen standen Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen am Check In Schalter… Ich wollte schon wieder nach Hause fahren…da fiel Sabine auf: Die wollten alle nach Island… Tz…

Am Check In Schalter der BA war so gut wie nix los… Gott sei Dank…

Ja, und nach der Kofferaufgabe: Sabine hat irgendwie ein geiles Gespür für Koffergewichte; die wogen 22 oder 21,5kg, 25 durften sie… erklärte Sabine das Problem mit dem Online Check in…

„Wir haben das versucht, doch das klappte überhaupt nicht…“

Die Dame hinter dem Schalter lächelte freundlich: „Wissen wir – funktioniert tatsächlich nicht, aber machen Sie sich keine Sorgen, ich stelle ihnen hier die Karten aus…“

DAS sollten die auch ruhig wieder einführen… hat auch funktioniert… Sch… Digital!

Dieser Sorge beraubt gingen wir völlig entspannt zum Gate…

Der Flug von Hamburg nach Heathrow dauerte knapp 1,5 Stunden. Wir hatten in Hamburg von Lisa einen Anruf bekommen, dass die Maschine nach Vancouver überbucht ist. Und wir vielleicht Schwierigkeiten bekommen könnten mit den Sitzplätzen…

Hm… Wirklich bei World Traveller plus? Nein, das glaubte ich nicht…

Dank der von Felix installierten Whats App, hatten wir auch gleich heraus gefunden wo sich Lisa und Felix aufhielten. Terminal 3 und dort im Cafe Romeo. Aaaha… Wie kommt man zum Terminal 3? Heathrow ist eine Stadt… da fährt man mit Bussen zu den Terminals oder mit der Schnellbahn… Heathrow ist einfach nur ein Moloch…

Was mir auffiel war der viele Müll der überall herum lag… Auf den Tischen standen kleine Handbags aus Papier die voller Abfall dieses Cafe’s war.

Lisa erklärte dann auch, dass Gäste NIE irgendetwas wegräumen. Dafür waren Putzen zuständig.

So, jetzt erst einmal ne Tasse Kaffee… das war nicht die schlechteste Idee.

Doch zuvor lösten wir noch das Problem für unseren Anschlussflug nach Vancouver.

Alles easy kein Problem. Aber das wir nun plötzlich HINTEREINANDER saßen war jetzt echt doof. Doch eigentlich auch wieder nicht. Denn wäre es nicht so gekommen, hätte ich nicht die Bekanntschaft einer Mitreisenden gemacht, die Deutsch UND Englisch sprach. So hatten wir Beide etwas davon… ich lernte Englisch und sie Deutsch.

Bevor wir allerdings abflogen fotografierte ich unseren Flieger. Mit der Squeezerlens! Viel viel später in Vancouver kam mir der Gedanke: Hätte ich doch den ganzen Urlaub mit dem Ding fotografiert… Es sind nämlich wundervolle Pics damit entstanden… Aber dazu später mehr.

Im Flugraum dann die Offenbarung von 400 Euronen mehr: Das war einfach nur himmlisch. So viel Platz. Aber es kam noch besser: Da wir über dem „Fußvolk“ saßen, Sorry about that, saßen wir auch weit über den Tragflächen des Jumbo. So „leise“ sind wir noch nie geflogen.

Aber Steak essen ist auch mit etwas mehr Platz immer noch ein Problem. 😦 Zur Begrüßung gab es diesmal keinen Sekt sondern Wein und das aus GLÄSERN… Nobel…

Zum Flug selbst: Während andere Filme nacheinander konsumierten, hatte ich wieder nur ein Bild auf dem Monitor vor mir: Das Flugzeug und wo wir uns befanden. Ich zählte die geflogenen Kilometer rückwärts und das konnte man auf vielfältige Weise tun… früher gab es ja immer nur eine Einstellung dafür… Ansonsten habe ich zum allerersten Mal in einem Flugzeug schlafen können… Doch nur Kilometer zählen und schlafen reichen für so einen langen Flug nicht aus… Und da kam dann meine Sitznachbarin ins Spiel. Wir unterhielten uns sehr angeregt über unsere Vorlieben von Kanada… Sie war auch überrascht was ich schon alles gesehen und erlebt hatte. Und damit das alles nicht zu langweilig wurde, unterhielten wir uns mal in deutsch und mal wieder in englisch. So kamen oftmals lustige Verbindungen zustande die uns immer wieder auflachen ließen…

Sabine fragte mich später, was ich da für einen Film gesehen hatte…

So richtig entspannt bin zumindest ich noch nie in Vancouver angekommen.

„Bye Schnucky – war schön mit Dir… hörte ich noch von hinten rufen… als sich unsere Wege trennten… ich winkte auch brav zurück.

Imigration Officers gab es nicht mehr… stattdessen standen da so komische Apparate rum…

Kein Plan… aber ich weiß: Kanadier sind freundlich, die helfen Dir immer… Und so ging ich auf einen der Typen zu, die da einen Taktstock in der Hand hielten…

„Please, can you help me? I have a problem with your Passknipser…“

Der kam dann auch angedackelt, entfaltete seinen Taktstock wie eine Antenne von einem Kofferradio der 70er und begann einen Arbeitsschritt nach dem nächsten abzuarbeiten…

Ich musste mich dermaßen zusammenreißen nicht lauthals loszulachen…

„Take your passport!“

Klack!

„Scan it!“

Klack!

„Go to the next Step!“

Klack!

„Make a picture!“

Klack!

Da stand dann Sabine vor so einer Wand aus der es blitzte… Pech war… ich stand hinter ihr.

Der blöde Computer fand mich wohl schöner… der hatte mich geknipst…

„Go to the exit to the emigration officer.“

Klack!

Und das Gleiche machte er mit mir auch noch mal…

BRÜLL…..

Da hatten wir nun einen Ausdruck für zwei Personen zwar mit unterschiedlichen Daten aber zwei gleichen Bildern…

Jetzt war ich gespannt: Was passierte denn nun…

Der Officer guckte zunächst völlig merkwürdig, weil das Bild aussah wie einer von einem anderen Stern… Augen wie glühende Leuchtdioden…

Dann nahm er einen roten Filzstift guckte dann Sabine an, anschließend mich und malte ein großes OK auf Sabines, bzw ja eigentlich mein Bild…und schüttelte den Kopf…

Wir durften einreisen…

WOZU war jetzt die ganze Scheiße mit dem eta Antrag nötig fragte ich mich unwillkürlich… Und was viel wichtiger war: WIESO gibt es KEINE Visastempel mehr in den Reisepass… Das war doch das Schönste überhaupt… Na – wenigstens habe ich noch einen alten – voll mit Stempeln…

Lisa löste dann anschließend auch noch die Frage: Wie kommen wir jetzt ins Hotel?

Ganz einfach! Über die Straße gehen, der Verkehr würde immer noch von Personen mit Trillerpfeife und Handzeichen geregelt, und warten bis der Shuttleservice einen abholt. Das ist und war nix Neues. Ich dachte nur: das wäre schon längst eingestellt…

Eine kurze Verhedderung der Sprache gab dann noch mal die Frage auf, ob es denn auch das richtige Hotel ist… nach einer langen Fahrt durchs nächtliche Vancouver… der Fahrer nuschelte aber auch dermaßen und das noch so schnell…

Nachdem wir uns eingecheckt hatten, brachten wir unsere Koffer nach oben und trafen uns in einer halben Stunde wieder in der Lobby. Jo – und dann ab zu Tim Horton… auf einen großen Cup French Vanilla, Timbits und Donuts.

In diesen Hotels hätte ich nicht übel Lust gehabt mal so’n richtiges Shooting mit zwei hübschen Chinesinnen zu haben…  Jetzt waren Sabine und ich zu Hause…

Wir hielten uns aber nicht lange dort auf. Denn irgendwie rief auch das Bett…

Gute Nacht Vancouver, wo immer sie sind.

CANADA- British-Columbia- Es wird… :-)

Epilog

Das plötzliche aber nicht so ganz unerwartete Ableben meines Schwagers Ha-Jü machte nun einige Änderungen im Reiseplan nötig. Wir hatten ja noch einiges an Zeit um die Flüge ein wenig umzuorganisieren. Als erstes zwei Flüge stornieren, anschließend wieder neu buchen, diesmal auf den Namen von Felix und Lisa… hört sich leichter an, als es war. 🙂

(Warum ist es nicht ganz einfach möglich die Namen auszutauschen und gut is… WAS zur Hölle ist daran so schwierig… es blieb doch sonst alles beim Alten…)

Die Namen hingegen bei den anderen Posten wie Hotelzimmer und Wohnmobilanbieter gestaltete sich als eines der leichtesten Dinge…

Darauf folgte dann die Auslandskrankenversicherung und die Reiserücktrittsversicherung – alles wie sonst auch. Neu war für uns die Sache mit dem eta- Einreiseformular…

Darum machte ich mir im Vorfeld die meisten Gedanken. Von wegen genaustens ausfüllen, bloß keine Fehler bei der Reisepass-Dateneintragung machen…

Im Nachhinein war das eigentlich völlig pillepalle…

Ich füllte meinen Antrag (auf der realen (!) Government of Canada Seite aus und erhielt schon in nicht einmal drei Minuten die Einreiseerlaubnis… 🙂 Das Gleiche tat ich mit Sabines Daten… doch nix tat sich… auch in zwei Stunden nicht… Hm… ich füllte also noch einen aus, diesmal mit den Buchstaben oe- als ö… OK das zweite mal 7 Can$ verballert, aber die Antwort kam sofort…

Reale Seite Government of Canada deshalb, weil sich sehr viele dubiose kleine Mistkerle damit eine Goldene Nase verdienen wollen… Bis zu 35 Euro sind mir schon als Gebühr aufgefallen… Drecksäcke…

Einen Tag später erhielt ich dann die Zusage von meinem ersten Antrag für Sabine… Mal sehen was das gibt… Ein Pass – zwei eta Nummern…

Im weiteren Verlauf der Reisevorbereitungen fielen mir im Netz außer dem für uns hervorragenden Reiseführer von Reise Know How noch zwei andere im echt positiven Sinne auf… Und die waren von „Lonely Planet“ – phantastisch… So detaillierte Wegbeschreibungen für die Wanderwege in BC habe ich noch nie gesehen… In englisch zwar, aber sehr gut geschrieben… auch für mich durchaus verständlich.

Es brennt immer noch in BC

http://governmentofbc.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=a1e7b1ecb1514974a9ca00bdbfffa3b1

Doch schon lange nicht mehr so schlimm wie vor ein einigen Wochen noch… Wir werden sehen…

Hiermit verabschiede ich mich erst einmal bei meinen treuen Lesern für die nächsten vier Wochen.

Ja ich weiß – – – Neid muss man sich verdienen… :-)))

Canada Ey….