Sunwapta Falls – Canadian Hydro 2

Und noch einer… 🙂 ICH kann mich einfach nicht satt sehen an so gewaltiger Natur…

ICH nicht…

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Eckernförde – Hafen

Heute morgen traf ich mich mit Birgit http://www.seh-n-sucht.de/ zu einem letzten kurzen Spaziergang, Neudeutsch Fotowalk, mit der Kamera am Hafen von Eckernförde. Wir hatten gestern ja schon den ganzen Tag zusammen verbracht, von der Vernissage Ihrer und Bilder anderer Fotografen in der Fotomenta zu Eckernförde bis zu einem Gewaltmarsch in die „Gelben Berge“ von Eckernförde. So nannten wir die Steilküste als Kinder. Seitdem war ich auch nicht mehr da… Und es hatte sich eine ganze Menge verändert, so dass wir einige Umwege in Kauf nehmen mussten. Mit dabei war auch Mike von https://blacktowerpics.wordpress.com/ und Manuela http://lichtpoetin.de.

Ausklingen ließen wir den gestrigen Tag dann mit einem schönen Abendessen bei meiner Lieblingschinesin Fung…

Also heute morgen noch mal nur mit Birgit am Hafen. Was ich nicht wusste, es war Fischmarkt. Ächz und Ätz… ich meide diese illustre Vereinigung von merkwürdigen Menschen eigentlich wie die Pest… findet sie doch jeden Monat einmal statt… Stadt zu, keine Parkplätze, kein Vorwärtskommen, nix… und Eckernförde ist dazu noch verkehrstechnisch einfach nur ne Katastrophe… Alles zusammen lässt schon so manchen Autofahrer den Kamm schwellen und ausrasten – kann ich durchaus verstehen… lag doch nach unserem Treffen auf „meinem“ Parkplatz die Parkkarte im Automaten, nur die dazugehörige Schranke lag irgendwo woanders… Tja… wie gesagt, Enge ist nix für Jeden…

Kommen wir nun aber zu etwas völlig Anderem:

Ich war wieder etwas früher an unserem Treffpunkt, der Holzbrücke, und fotografierte mich schon mal warm…

Was so alles im Hafenbecken liegt…

Kurz nach dem Birgit eintrudelte, verließen wir die Enge am Hafenbecken und verzogen uns an die Hafenspitze zum Eckernförder Yachthafen. War auch nicht viel besser, aber ging… Ich stürzte mich gleich auf die „Freedom“ ein Traditionssegler auf dem ich schon sehr viele Bilder gemacht hatte. Er hatte eine Überholung bitter nötig. Sah ziemlich heruntergekommen aus. Doch für morsche Fotos war das genau richtig. 🙂

Bugsprietlager und Ankerwinde

Und dann vielen mir noch zwei Sachen auf… Zuerst ziemlich unscheinbar, doch ich wusste ja, wie man das aufpeppte… von so was werde ich wohl noch mehr machen…

Bordwand Freedom

Wasserlinie Freedom

Und dann kamen die Quallen… Zunächst war ich ein wenig überrascht, was Birgit so an denen gefiel. Doch dann fing ich selbst an sie abzulichten und zu Hause gab es dann den richtigen „Schliff“… 🙂

Im Laufe der Zeit bekam ich dann auch den Tipp schlechthin… „Stell doch einfach mal n büschen unscharf, nicht nach Unendlich sondern in die andere Richtung, das macht ein richtiges Gemälde daraus… Sah doch schon die Fotografie ziemlich gut aus, machte die Bildbearbeitung dann den Rest:

SO habe ich unseren Leuchtturm am Hafen noch nie gesehen… Weitere Bilder werden auch in dieser Bearbeitung sicher folgen… Da hat sie ja was mit mir angerichtet…Was ich auch noch NIE gesehen habe in all den Jahren im Hafen von Eckernförde war das:

Ein Plattfisch dümpelte so lässig vor sich hin…

Anschließend begaben wir uns noch in die Altstadt, wo weitere Bilder entstanden sind. Diese folgen etwas später.

Es war eine tolle Erfahrung mit Dir Birgit, hast Du doch mal wieder etwas Neues in mir „los getreten“… 🙂

Wenn doch bloß diese Entfernung nicht wäre…

 

 

Emerald Lake Teil 1

Canada celebrated 150 Years…

Die Hot Spots wie Lake Louise, Banff, und die ganzen Sehenswürdigkeiten drum herum wurden fast von Besuchern erschlagen. Da machte es auch nichts, das das Wetter überhaupt nicht mitspielte, wir schon weit in den September hinein waren, die Temperatur sich im einstelligen Bereich befand und alle Parkplätze zum Bersten voll waren…

Selbst hier – am Emerald Lake, wo in normalen Zeiten fast niemand aufzufinden ist – alles proppenvoll…

Wir fanden aber noch einen klitzekleinen Platz an einem abschüssigem Straßenrand und beließen es dabei… Der Emarald Lake verdankt seinem intensiven Grün seinen Namen. Hätten wir jetzt noch Sonnenschein gehabt, wäre die Farbe noch um ein vielfaches intensiver gewesen.. Aber so… Doch zunächst regten die Kanus am Anlegeplatz mein Interesse an. Das muss dann auch erst mal reichen bis ich im zweiten Teil dann zur irrsinnigen grünen Farbe komme.

Tjaaaa… Das Bild direkt über diesen Worten sollte dann das finale Werk werden… Es ist out of cam wie immer wieder gern mal behauptet wird, wenn man irgend etwas Tolles an seiner Kamera besonders hervor heben möchte…

Hier geht es mir nicht um irgend etwas Tolles… Ich möchte nur einmal mehr darauf hinweisen WAS alles verschwindet, wenn man es SO belässt… Der geneigte Leser weiß, ich fotografiere IMMER in ZWEI Varianten. Das schnöde Jpeg zur Ansicht, das viel wertvollere RAW zur finalen Entwicklung. Und das kommt dann dabei heraus.

Klasse neech? 🙂 Mal so als Anregung für alle Bearbeitungsmuffel… Hehe… Stay tuned…

Mit der Flekto-Squeezerlens in Vancouver Teil 2

Langsam wird es Abend… 🙂

Impressionen vom Yachthafen Nähe Stanley Park. Einfach zu schön… Ich lasse diese Aufnahmen auch in Farbe, denn die blaugrünen Glasscheiben der Wolkenkratzer… aber seht selbst.

Und wieder zurück in die Downtown und dem Canada Place… Auch die bunten Lichter taten ihr Übriges… Übersichtsbilder aus dem Drehkarussel oben vom Harbour Center oder auch „THE LOOKOUT“ gelangen dagegen nicht so gut. Wahrscheinlich ist das auch den relativ schmutzigen Scheiben und den Lichtreflexen im HG geschuldet…

Und dann stand er plötzlich vor mir: Charlie Chaplin…. Bevor ich eigentlich wusste, wer er war, hatte er sich schon in Position gestellt… Das Fotografieren von Menschen in Canada ist auch von anderen Personen sehr sehr einfach…  Deutschland macht es einem mit vielem immer schwerer…

Man mag sich doch fast an Tarentinos Film erinnert fühlen… Grusel…  The Libary from Vancouver… Einfach ein verflucht tolles Gebäude. Es wurde in Anlehnung an das Collosseum in Rom gebaut… Man hat mich da einen halben Tag lang nicht mehr raus bekommen… 🙂

Allein die Foto – Bildbände… SENSATIONELL…

Mit der Flekto-Squeezerlens am Okanagan Lake

Das Okanagan Tal ist der Frucht und Gemüsekorb Canadas. Hier gedeihen nicht nur die tollsten Äpfel, die ich je gegessen habe – der Ambrosia, sondern auch Pfirsiche, Nektarinen und man soll es nicht glauben: sogar Weintrauben. Die Winzereien haben sich seit unserem ersten Besuch 1995 mindestens verdoppelt…

Von wegen Canada ist nur Sturm und Eis… 🙂

Der Okanagan Lake ist ein langer, schmaler Binnensee, rund 135 km lang und 4-5 km breit. Mit einer Oberfläche von 351 km² schlängelt er sich im südlichen Teil von British Columbia durch das Okanagan-Becken und geht rund 55 km vor der Grenze zum US-Bundesstaat Washington in den Fluß über der den gleichen Namen trägt.

Und in diesem See soll, wie auch im Loch Ness in Schottland, ein Monster namens Ogopogo leben. Gesehen haben es schon viele, doch Beweise wurden bisher nicht erbracht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ogopogo

Nun, ich wollte nicht auf die Suche nach einem Wesen, was wohl doch nicht exestierte gehen, sondern habe mir die Flekto-Squeezerlens geschnappt und bin dann mal los…

Alle Bilder sind in der Nähe unseres Campgrounds aufgenommen worden – was mich jetzt natürlich wieder mehr Gedanken an unsere nächste Reise aufkommen lässt. Denn auch landschaftlich ist dieses Gebiet – 1995 noch von mir verschmäht, weil keine Berge… – doch tatsächlich interessant für mich geworden. Und das liegt nicht nur am Ambrosia. 🙂 Aber seht selbst.

Unermüdlich sammelten zwei kleine Mädchen die Pinienzapfen, die in großer Zahl umherlagen und bauten sich diese Kette bis zum Ufer hinunter. Stück für Stück voreinander setzend… Während ich mich mit den Einstellungen für dieses Bild beschäftigte, fiel mir diese Flasche auf… Wer kommt nur auf solche Gedanken und warum? 🙂

Verführt…

… zum Malen… 🙂

LZB… in Canada einfach ein MUSS… und dann: MALEN…. 🙂 I love it!

Egal welcher Ausschnitt.. Du kannst nehmen was Du willst… Jedes Bild ein Unikat…

Es ist wie ein Rausch – und dann finde mal das richtige Bild aus all den Millionen Möglichkeiten die sich in jeder Sekunde bieten… Ein Ding der Unmöglichkeit.

Aber es macht irre Spaß. Nur verliere Dich niemals nur in diese Art der Betrachtung. Dazu ist die Natur in Kanada einfach zu schön… Sauge auch auf die Festplatte in Deinem Hirn…

Canada ist einfach unglaublich…