Endlich ist sie da! :-)

Eigentlich schon gestern… aber wenn man tagsüber arbeitet… na ja die meisten kennen das ja. Also noch ne Nacht schlafen, 9 Std. malochen, dabei zum Feierabend hin immer zittriger werdend den Moment abwartend wo man denn endlich im Auto sitzt und zur Poststelle fährt um sich das Paket selbst abzuholen.

Was für ein Wetter! Schnee- und Regentreiben in den Straßen, aber ich habe ziemlich nah an der Poststelle einen Parkplatz bekommen 🙂 Also hinein da und das Paket in Empfang genommen. Ganz schön schwer für ein wenig Glas und Blech 🙂

Zu Hause erst einmal einen schönen Cappuccino gekocht, mich an den Schreibtisch gesetzt, vor mir das Paket — schon irgendwie ein andächtiger Moment. Wenn man mal zurück denkt; zu der Zeit, wo die Dinger sehr populär waren bei den Profis war sie für mich praktisch unerschwinglich. Und jetzt stand sie praktisch schon vor mir… Nur noch die Hülle entfernen…

Also öffnete ich den Karton und entnahm zunächst das mitgelieferte Objektiv, ein Mamiya Secor Z 4.5/180mm. Was für ein Gewicht… Andächtig wog ich es in der Hand. So, jetzt aber zum Kern! Als ich die Plastikfolie entfernt hatte, kam eine so gut wie neu erhaltene RZ67 zum Vorschein. Der Faltenbalg sah aus, als wäre er nie ausgefahren worden.

Ich verheiratete Objektiv und Kamera sofort. Ist ein wenig anders als bei den Vollformatknipsen 🙂 Alles ein wenig massiger und behäbiger – gefällt mir sehr gut! Ich begann sogleich schon einige Funktionen wie den Lichtschachtsucher auszuklappen, der auch eine Lupe in sich verbarg. War gar nicht so leicht zu finden… Das Auslösegeräusch ist WOW! Das weckt Tote auf… Lach… richtige schön funktionierende Mechanik!

Und so sieht sie nun komplett aus: Ein wahres Schmuckstück…

Ihr seht schon, es gibt einen neuen Schriftzug. Candy Shop wird sterben… Für nächstes Jahr werden neue und andere Bilder anvisiert. Jo!…

Kinderkacke ist nun vorbei… Hihi…

Stay tuned…

Advertisements

Coming soon: White Longhair Kairi

Kairi die Dritte…

Wir haben uns darauf geeinigt; ein Shooting pro Monat. Einerseits ist die Zeit für mich bis zum vereinbahrten Termin schon fast unerträglich lang… andererseits haben wir dann genügend Zeit uns auf die Art der Bilder vorzubereiten.

Diesmal sollte vor allen Dingen die Squeezerlens zum Einsatz kommen. Das Pech wollte es aber, dass meine Volna https://schnuckyathome.wordpress.com/mein-werkzeuch/#jp-carousel-11295 kurz vor dem Shootingtermin am Mittwoch regelrecht auseinanderfiel… (!) Fragt mich nicht warum, beim Scharfstellen drehte sich der komplette Tubus aus dem Gehäuse und ich bekam das Ding auch nicht wieder voll funktionierend wieder zusammen.

Was tun? Wo kriege ich jetzt in aller Eile Ersatz her? Samstag sollte das Shooting schon sein. Meine Finger tippten fast automatisch die Nummer von Frank Baeseler, dem Erfinder dieses Objektivs ins Telefon.

Kurze Zeit später saß ich wie öfters schon mit ihm an seinem Küchentisch und das Ding wurde zerlegt… Schien irreparabel zu sein der Schaden… doch schon einen Tag später hielt ich ein neues Volna in der Hand… das nenne ich Service…

Doch zum Einsatz kam es dennoch nicht… Denn das Squeezer Flektogon https://schnuckyathome.wordpress.com/mein-werkzeuch/#jp-carousel-11296 stahl dem Volna doch glatt die Schau.. 🙂

Zurück zum Shooting:

Kairi geht die Politik der kleinen Schritte. Anders ja, aber immer in kleinen Portionen. Ich wusste auch diesmal nicht was mich erwartete, bis auf die Tatsache, dass ich einen kurzen Schreck bekam, als sie die Tür öffnete. Diese Augen kannte ich noch nicht…

Im Studio angekommen kurzer Small Talk und los gings… Etwas schleppend zu Anfang… wir brauchen wohl noch eine längere Zeit zum Warmlaufen… Auch wenn ihr eigene Posingeinfälle noch nicht so richtig einfallen, setzt sie die angebotetenen unverzüglich um. Daraus entstehen dann schon eigene Kompositionen…

Um ganz ehrlich zu sein: Ich liebe diese Zeit… Und wir haben tatsächlich unseren Spaß dabei… guckst Du hier…

Kairi goes Squeezerlens… und sie liebt es…

Ganz langsam aber stetig wird aus Schnucky und Kairi ein richtiges Team…

Stay tuned…

Eines meiner besten Bilder …

… 🙂 natürlich rein subjektiv. Ich bin ja nicht anmaßend… Fast wäre es verloren gewesen…

Ich liebe das Licht, ihren Ausdruck und die wundervolle Zerbrechlichkeit… die sie darstellt…

Ich weiß nicht, ob ich das jemals wieder toppen kann, denn seit Leo ist mir so etwas nicht wieder gelungen…

Und gerade das macht meinen Schmerz nur noch größer…

Danke für dieses Bild Du unbekannte Schöne…

Die Welt von oben…

So ein Ballon kommt ja nicht von allein in die Luft. Dazu bedarf es alle helfenden Hände die gerade vor Ort sind. 🙂 Auspacken, ausrollen, Heiße Luft einblasen, Korb aufstellen. Und dann kommt der spannende Moment, wo das Ding zum ersten Mal abhebt. WOW! Kann ich nur sagen – immer wieder gern…

img_1655a1 img_1655a2 img_1655a3 img_1655a4img_1655aAndreas unser Ballon Pilot… Wir hatten das unbeschreibliche Glück völlig allein zu sein mit ihm… Mit 4 Personen an Bord… Toll!

Und dann erlebt man das einfach wunderschöne lautlose Gleiten, nur unterbrochen vom Fauchen der Gasflammen… es ist wirklich ein wundervolles Gefühl da oben… Und dann ergeben sich auf einem Mal Einblicke, auf die man überhaupt nicht vorbereitet ist, so um kurz nach 6.00 Uhr über Kiel.

img_1656 img_1657 img_1658 img_1659 img_1660 img_1661 img_1662 img_1663 img_1664 img_1665NAch gut einer Stunde ist das Vergnügen aber auch schon wieder vorbei 😦 und es geht an die Landung. Das ist echt vom Wind abhängig, wie man da auf dem Boden aufkommt. Wir hatten Gott sei Dank sehr wenig Wind – Nachteil: man kommt nicht weit – und so schruppten wir nur einen sehr kurzen Weg über den Acker – ausgerechnet dort wuchsen natürlich noch ne Menge Diesteln… Wie man allerdings sehen kann, ist so ein Luftschiff relativ einfach zu handhaben… einfach an die Leine nehmen… 🙂

img_1666Und dann begann der Widerspenstigen Zähmung… So was nimmt wirklich Zeit in Anspruch…

img_1667 img_1668 img_1669Hier ein wenig verkürzt dargestellt…

img_1670FERTIG!…

Jetzt stand nur noch die Taufe unserer Freundin Corinna an… Im Namen des Wassers, des Feuers, der Erde und der Luft… wir hatten das schon Gott sei Dank hinter uns… 🙂

img_1671 img_1672 img_1673Den Spaß würde ich immer wieder machen… Auch weil man nie weiß, wo man am Ende landen wird…

 

Die Wirkung von…

… schwarzweiß habe ich die letzten Wochen völlig ignoriert. Letzte Nacht habe ich mir die  Bilder der letzten beiden Shoots vorgenommen und tatsächlich welche gefunden, die für diese Präsentation geeignet sind. 😉 Natürlich nur in meinen Augen – ihr seht das teilweise völlig anders, weiß ich…

Mit der (Wieder)- Entdeckung des Farbstichs bei meinem Kollegen Mike aus Flensburg ist mir bewusst geworden, dass mein Schwarzweißsehen ein wenig gelitten hat. Aber das ist ja angeblich wie mit dem Fahrrad fahren – man verlernt es nie – wenn man es denn mal gelernt hat.

Viele meiner Kollegen schalten den SW Modus ihrer Kamera ein, machen das Bild und erkennen trotzdem nicht – warum sie das nun in SW gemacht haben. Sieht gut aus… reicht irgendwie. Andere wiederum nutzen diesen eigentlich unglaublich hoch anzurechnenden Vorgang der Schwarzweißentwicklung um missratene (Farb)Bilder noch irgendwie zu retten. Oftmals wird dann in PS oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen mit einem Klick in Graustufen umgewandelt. Das ist genauso wenig ein SW – Bild wie ein unentwickeltes RAW-(Farb)Bild überhaupt ein fertiges Bild ist.

Oder noch prägnanter: Ein Graustufenbild ist noch lange nicht monochrom… aber das ist eine andere Geschichte.

Also zunächst einmal einige Bilder des letzten Squeezerlensshoots in Flensburg…

img_1538a img_1542a img_1548a img_1552a img_1555a img_1558a img_1564a img_1568a img_1581a

(Autsch, wenn ein Schnitt daneben geht… ui!)

Ich muss zugeben… ab und an hat es michg richtig gegruselt, als ich die Wirkung so vor mir hatte… 🙂 Macht schon was her.

Und jetzt der letzte Shoot. WOW… was kann man mit Schwarzweiß doch so unendlich intensiver sagen, wenn man die Farbe weg lässt… ich war jedenfalls völlig hingerissen…

img_1596a img_1600a img_1605a img_1614a img_1615a img_1618a img_1649a img_1650a img_1651a img_1653bNotiz an mich: 🙂 Ab dem nächsten Shoot wo und mit wem auch immer – besser aufpassen wie man die Bilder präsentiert. Einige schreien förmlich nach Schwarzweiß… man muss es nur hören 🙂

Stay tuned

Altglas Zenith – Helios 44-2 2/58mm

Vorhin gerade angekommen: Die nächste Version des Helios 44. Die Unterschiede sind sofort zu erkennen. Es ist ein wenig leichter als das 44M, fährt auch weiter aus dem Tubus heraus. Durch den Anschluss des Adapterrings wird es noch ein wenig länger als das M. Eigene Testbilder folgen, wenn ich mal wieder das dazu erforderliche Licht bekomme. Die Sonne hat sich doch ganz schön rar gemacht… 😦

img_1473