Schönhagen

Schönhagen ist ein reines Urlaubsdomizil… für die Sommermonate an der Ostsee… im Winter gleicht es einem Geisterdorf.

Gestern war ich, mehr durch Zufall, mal wieder dort… es gab da n kleines Event mit anschließendem Feuerwerk.

Und es spielte eine Band…

Mal in Rot, das Licht…

Mal in Blau…

Mal mit weißen Spots…

Doch das Geilste fiel mir erst während der Nachbearbeitung auf: Aufgenommen in ISO 2000 und wer immer noch glaubt die Mark III rauscht nicht so stark, wird hier eines besseren belehrt. 100% Ausschnitt aus dem Original. Unbearbeitet.

Da ist diese Version schon deutlich besser, oder? Mir fiel nämlich ein Detail erst jetzt in der RAW – Bearbeitung auf:

DAS habe ich noch nie benutzt… Und es geht dabei auch nur um die RAUSCHREDUZIERUNG… und das über die Luminanz. Und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen. Wenn man jetzt noch das Bild auf die Größe bringt, wie es auch betrachtet wird – das geht und gilt natürlich auch bei vergrößerten Drucken und die dazu auch benutzten Betrachtungsabstände (!!!!) – dann habe ich eine Qualität die ich bei mir in solchen Empfindlichkeitsstufen so noch nie gesehen habe. Hier dann das ganze Werk.

Ich bin echt begeistert… 🙂

Und dann kam das obligatorische Feuerwerk. Wie einige von Euch wissen, interessiert es mich nicht, ob man das mit Langzeitbelichtungen macht um möglichst viele von den möglichen raketen einzufangen. Mir geht es einzig und  allein darum was da passiert, wenn das Ding explodiert.

Genau das… 🙂 Also verwende ich auch hier sehr hohe ISOzahlen und friere den Moment ein – ganz das Gegenteil von dem was das in der LZB passiert…

Ist aber auch nicht einfach. Ich weiß nie so richtig wo das Ding hochgeht, bin dann schon wieder zu spät am Geschehen und löse natürlich auch zu spät aus… Der Ausschuss ist enorm, aber – wie man sieht – kommt es auch mal zu einem positiven Moment…

Und ganz zum Schluss traute ich meinen Augen kaum… wie das Bild aus einer Schlacht…früher mit den Dänen.. oder so…

Ganz ehrlich – die Flagge links habe ich, als ich das Bild erstellt habe, überhaupt nicht bemerkt. Zeigt mir auch wieder, doch lieber mal genauer hinzuschauen, was man wo noch mit einbauen kann, um eben dem Bild die Stimmung – Aussage zu geben, welche man ihm zugedacht hat. Auch wenn dies, wie bei mir, erst nach der Bea der Fall war…

Schön, nicht?…

 

Ich bin immer noch kein Hochzeitsfotograf Die Dritte.

Prolog

November 2016 Stilwerk in Hamburg feiert Jubiläum

Wir, Sabine, Wiebke, Ha-Jü und ich begaben uns an einem regnerischen Tag nach Hamburg, um beim CRD (Kanadischer Reise Dienst) unseren ersten gemeinsamen Urlaub in Kanada zu buchen. Ha-Jü war zu dieser Zeit schon ziemlich angeschlagen durch die Chemo gegen den Krebs. Er war aber Guter Dinge das noch in den Griff zu bekommen.

So Guter Dinge das er die gereichten Häppchen und andere Kleinigkeiten reichlich annahm.

Während der Reisebuchung fielen Sabine und mir Erinnerungen ein, die wir in 8 Kanadareisen erlebt hatten und immer wieder zum Besten gaben. So entstand eine fröhliche Runde in einer sehr entspannten Stimmung…

Und wir waren alle sicher – es würde ein wundervoller Urlaub werden… im September des Jahres 2017.

Wir wollen Euch etwas verkünden“, so Lisa vor einiger Zeit,“ Felix und ich werden heiraten.“

Einer meiner hellsten Sterne wollte also den Bund fürs Leben schließen… Mein erster Gedanke galt: hat sie sich das wirklich gut überlegt? Nun, genug Zeit zum Üben hatten die Beiden ja. Mehr als 10 Jahre… Lisa und Felix, ihr erster Freund, Partner, und jetzt Ehemann…

Einige Monate später…

Mit der Gesundheit von Ha-Jü ging es immer weiter bergab. Und dennoch: er kämpfte bis zuletzt, gab die Hoffnung auf Heilung nicht auf.

Doch dann hörte sein Herz auf zu schlagen.

Er starb nicht allein… Seine engsten Vertrauten waren bei ihm, als er ging…

Und er hinterließ in dem Moment eine riesige Lücke. Zunächst konnte ich das noch gar nicht begreifen, erst während der Beerdigung wurde mir bewusst, was uns da genommen wurde.

Aber zuvor war ja noch Lisas Hochzeit. Das war alles andere als leicht. Der Vater der Braut verstirbt und drei Tage später sollte die Hochzeit stattfinden. Dennoch: ein Verschieben des Termins kam nicht in Frage. Und so fanden sich die engsten Vertrauten und Freunde von Lisa und Felix am Samstag im Standesamt ein.

Das Fotografieren wurde mir diesmal von Knutschi abgenommen. Do you remember?

https://schnuckyathome.wordpress.com/2015/08/11/ich-bin-kein-hochzeitsfotograf-die-zweite/

Auf der Fahrt zum Standesamt regnete es Bindfäden, während der Trauzeremonie weiterhin, doch zum Ende dessen wurde es immer weniger mit dem Regen…

Ich wäre nicht der, wenn ich nicht auch meine Kamera mitgenommen hätte und so entstanden noch einige Bilder die Knutschi gar nicht wahrgenommen hatte. So wie das Bild der üblichen Verdächtigten. Wie so oft in früherer Zeit. 🙂

Auch Lisa und ihre Schwester Jana mal wieder zusammen…

Lisa hatte keine „klassische“ Feier in einem Gasthof im Kopf, das musste etwas anderes sein. So wurden mehrere Zelte auf dem Grund von Lisas Großvater aufgestellt, drei große Grills ebenfalls. So sorgte eine Mannschaft hinter einem improvisierten Tresen für die Getränke und die andere für die Besänftigung des Hungers. Salate und Torten wurden von den Gästen gestiftet. Jo, so konnte man es auch machen.

Wie das allerdings für einige in Arbeit ausartete konnte niemand ahnen. Allein Sabine hatte sich einfach zu viel aufgebürdet. Kartoffelsalat machen, Nachspeise wuppen, Hochzeitstorte backen – Ha! Das allein wäre schon ein Kapitel für sich. Und hätte ich da nicht ein Machtwort gesprochen wäre es zu dieser überhaupt nicht gekommen.

Pft!

Was ist mit Sekt beim Standesamt? Wer kümmert sich darum?“

Weil das nicht so richtig klar war zog ich auf ihr Ansinnen los und orderte 18 Flaschen Sekt. Hihi… natürlich war das längst geklärt… und die Sektarmada steht jetzt bei uns im Keller… 18x Neujahr feiern – auch nicht schlecht.

Nach der Zeremonie im Standesamt sollte ich dann die „offiziellen“ Fotos machen. Irgendwie war mir das völlig entfallen. Hmmmm…

Doch ich hatte meine Kamera ja noch am Mann und so legte ich los nachdem sich Lisa Gummistiefel (!) angezogen hatte…

Es nieselte noch leicht…

Lisa wünschte sich Bilder im Wald, genau gegenüber. Diesen Wunsch erfüllte ich ihr. Auch hier tropfte es hin und wieder noch von den Bäumen – es war schwül und Bremsen verdarben einem die Konzentration. Ich gab diesmal keinerlei Hilfestellung von mir, keine bewusste Anleitung zum Posieren. Die Beiden sollten völlig frei etwas eigenes gestalten. Und so kam es auch…

Wenn wir bei der Allee sind, dann möchte ich viiiiiiieeel Natur um uns herum…“

Tja, ganz ohne Dreck gings halt nicht.

aber auf der Feier sah man davon überhaupt nix mehr …

Noch ’n paar kleine Eycatcher

Jana und ihr Freund Simon, den ich auch schon in mein Herz geschlossen habe. Was der alles geleistet hat in der schweren Zeit, Hut ab… dafür hat er meine Hochachtung…

Und … es wird noch etwas mehr von ihm zu sehen geben… die räumliche Entfernung zwingt mich erst einmal dazu, dass es später sein wird…

Leo und Gunnar – ein seltenes Bild zusammen…

Und dann: Friede über allem…

Abschied…

auch von einem unserer Besten …

Wir werden ihn nie vergessen…

…Zu allem Überfluss verstarb ein paar Tage nach der Hochzeit der Großvater von Felix…

Was für eine Woche…

 

Einfach malerisch… :-)

Ich weiß nicht welcher Teufel mich eben gerade geritten hat… Kamera geschnappt, das Helios 40-2 (!) rauf gedreht und raus vor unseren blühenden Naturgarten. Es hat eigentlich nix von Gestaltung an sich, das kleine Fleckchen Erde vor unserem Haus. Das war mal, vor vielen Jahren. Doch man wird älter, die Arbeitswelt nimmt einem auch noch die letzte Kraft, um sich mit dem Thema Gartenarbeit zu beschäftigen. Also haben wir es irgendwann aufgegeben gegen die Ackerwinde anzugehen. Es hat eh kein Zweck. Für jedes Kilo Wurzelwerk welches man glaubt entfernt zu haben wird im Jahr darauf 10 Kilo dazu produziert. Es ist ein kleines „Paradies“ geworden. Ein Paradies für Insekten jeglicher Art. Ob sie nun fliegen oder kriechen…

Und nun stand ich davor, legte meine „Waffe“ an und entdeckte ein Bild… Blende wieder gaaaaaaanz weit auf… 🙂 Und ich erinnerte mich daran, wie ich ein paar Stunden zuvor noch in der Firma völlig andere Bilder geschossen hatte. Freisteller…

Und zuerst bekam ich das gar nicht mit… da hatte sich doch tatsächlich ein kleiner „Kolibri“ :-)) ins Bild geschlichen. Erst auf dem Monitor sah ich das Ding ganz genau:

Doch was war das für ein Wesen? Der große Wollschweber ist es nicht, dazu sind die Fühler zu lang und die Beine viel zu kurz und zu „dick“… wer es weiß, einfach mal schreiben… Nachtrag: Vielen lieben Dank für die zahlreichen Zuschriften was dieses geflügelte Wesen angeht… Habe es nun selbst heraus bekommen: Es ist ein Taubenschwänzchen – Macroglossum stellatarum.

Die Ackerwinde ist ein sehr einnehmendes Wesen…

Und dann habe ich etwas völlig anderes gemacht. Dank Birgit (nochmals lieben Dank für die ganze Mühe für „TOPAZ“) 😉 Ich habe dieses Programm schon seit Jahren auf meinem PC mit allen Möglichkeiten die TOPAZ ja nun bietet. Ich habe es noch nie angewandt. Heute zum ersten Mal, und ich bin mir sicher es war auch nicht das letzte Mal. Toll, was man aus einem halbwegs normalem Knipsbild noch heraus holen kann.

Wundervoll oder? 🙂  Die CA’s haben sich hier, obwohl im Gegenlicht – sehr zurück gehalten 🙂 Ich werde mal weiter malen… macht auch mal wieder Spaß…

SUPER NATURAL BRITISH COLUMBIA DER SIEBZEHNTE TAG

23.09.2015 Burnaby Cariboo RV Park Vancouver

10.00 Uhr     … lange geschlafen…

Sabine ist nach dem kanadischen Frühstück (echt lecker) gerade dabei unsere Habseligkeiten wieder in die Koffer zu verstauen. N büschen ist neu hinzu gekommen, einiges ist verschwunden.. Naja… wie das nun mal so ist.

Der Himmel ist bedeckt aber es ist nicht kalt. Unser BCRV Park ist mal wieder leerer geworden, aber bis zum Abend wird er sich wieder füllen, denn es scheint jeden Tag irgendwo eine Abreise zu geben und dieser Platz ist nun mal das Beste was man an den letzten Tagen oder Stunden mieten kann bis zur Abgabe des Wohnmobils. Einige Langzeitcamper reinigen ihre WoMOs oder machen sie schon winterfest. Andere machen sich auf den Weg in wärmere Gefilde… und so langsam werde ich auch wieder schwermütig, und das obwohl es Canada diesmal nicht ganz so gut mit mir meinte. Aber im Nachhinein war ich ja auch selbst schuld. Oder daran dass ich eben doch keine 30 oder 40 mehr bin.

Damals hat mir der Umstand mit den viel zu engen Duschen auf den Campgrounds überhaupt nix ausgemacht, heute stößt mir das übel auf.

Gestern wollte ich mit Didi, meinem Bruder telefonieren – über mein Uralt Handy. Verbindung riss aber ab. Heute morgen klingelt das Ding und Didi war dran – über Festnetz. Klar und deutlich.

Das Telefonieren von hier nach dort ist hier ist nach wie vor Sch…

Oder ich kapiere nix..

Was heute noch anliegt? Keine Ahnung! Vielleicht mal wieder in eine Shopping Mall?

We will see…

Gegen 14. – 14.30 Uhr

… laufen wir wieder los zur Sky-Train Station Universität. Heute wollen wir tatsächlich eine Shopping Mall besuchen: Metrotown mit 400 Geschäften. Hehe… die kleinere Schwester von „The BAYS“…

Zum runde Füße laufen hat es gereicht und so sind wir nach einigen Stunden auch schon wieder abgezittert. Es ist eben nicht unsere Welt. Mal n büschen rum gucken, was Kleines kaufen und dann gleich wieder weg.

Zu fotografieren gab es sicher Einiges – ich hab es dann aber doch gelassen. Zu tief sind die Deutschen Urheberrechte in mir verankert.

Diesmal klappte es auch mit der Rückfahrt mit dem Sky- Train (!) Umsteigen und so.

Vancouver trägt nicht umsonst den Zweitnamen Hongcouver. Ich hatte manchmal das Gefühl, jeder Zweite ist hier ein Chinese.

Was mir bei den Chinesinnen auffiel – nix!

Zwei von 200 sind so was von super hübsch das es einem die Sprache verschlägt. Overknees scheinen bei denen dieses Jahr voll im Trend zu liegen 🙂 leider auch bei denen, die mal wieder keinen Spiegel ihr eigen nennen.

Das Gleiche gilt für eine Sorte Hosen, die irgendetwas zwischen Radler und Gymnastikhose darstellt. Ich habe sie regelrecht hassen gelernt. Diese Dinger kann definitiv nicht JEDE tragen. Wie oft ich meinen Blick abgewendet habe um nicht K…. zu müssen ist nicht überliefert.

Skytrain; Metrotown ausgestiegen, stieg vor mir ein Pärchen aus – das Mädchen ließ keine andere Möglichkeit zu, den Blick SOFORT auf ihr super kurzes Röckchen zu werfen. Einen Fingerbreit endete der Saum unter ihrem Po… Nein, ich glaube so etwas gab es nicht mal in Kalifornien 🙂

Leider war sie viel zu schnell verschwunden auf ihren wunderschönen langen Beinen…

In Metrotown selbst begegnete mir ein Mädchen in einem roten Minikleidchen dessen Beine meine Aufmerksamkeit erhöhten: Diese waren nämlich wunderschön tätowiert im oberen Teil.

Joa, Modelle hätte ich genug gefunden an diesem Tag. Chinesinnen bis zum Abwinken. Vielleicht werde ich es ein anderes Mal versuchen, die scheinen hier gar nicht so abgeneigt zu sein..

Was fiel noch auf: Handywahn überall. Es gibt hier anscheinend keinen der keines hat oder zumindest ununterbrochen in den Händen hält. Egal wo. Im Supermarkt, der Shopping Mall, auf den Bahnsteigen, im Sky Train – egal wo. Es wird in einer Tour nur gewischt, geschoben, getickert was das Zeug hält. Junge Eltern sind besonders auffällig: Den Kinderwagen vor sich herschiebend, meist gar nicht sehend wohin sie das Ding schieben, wischen, schieben, tickern – ohne sich auch nur einmal um das Kind zu kümmern… schöne heile Welt.

Im Apple Store Vancouver war die Hölle los! Ich glaube es war der einzige Store von den 900 wo die Hölle los war. Es gab keines von den zig i-pads, i-phones die nicht belegt waren. An ein Rankommen war überhaupt nicht zu denken. Naja, wenn man sich diesen überteuerten Mist schon nicht leisten kann, dann wenigstens umsonst im Laden damit herum spielen. 😛

Schnell weg von diesem Ort

Sabine zog es zu Disneyworld und anschließend in einen Seifenladen, wo sie dann auch einige verschiedene Düfte erstehen konnte. Das nächste Ziel war ein Postkartenladen, wo sie ein paar Weihnachtskarten kaufte. So etwas gibt es nicht in Deutschland… so viel Kitsch… 🙂

Ich beobachtete derweilen was so ein Stockwerk unter mir ablief. Wat für ein Gewusel… ein Menschenstrom der einfach nie abriss. Busy Busy Busy – kam diese Stadt überhaupt irgendwann mal zur Ruhe?

Ja…doch. Ab und an hatte ich das Gefühl. Nachts um 3.00 Uhr ungefähr… aber ich könnte mich auch täuschen….wenn der letzte Güterzug mit seinen über 100 Anhängern am Campground vorbei gerumpelt ist…

Im Moment ist hier ein reges Treiben auf dem Campground in Gange. Morgen scheinen viele abzugeben. Letzte Vorbereitungen werden noch erledigt, wie Koffer packen und so. Wir werden nachher – nach dem Essen – die Duschen aufsuchen. Spät abends ist es einfach ruhiger.

Bis 10.30. Uhr ist morgen Abgabeschluss… 😦 Und dann haben wir Zeit bis 21.00 Uhr (!) bis unser Flug nach London abgeht. Auf jeden Fall muss ich noch unsere Flugtickets bei Fraserway ausdrucken – nicht vergessen!

Stay tuned…

Bahnhof Schleswig

Damit fing es an: http://www.seh-n-sucht.de/BLOG/7470-im-bahnhofsrausch/

Und von Birgit die Information das der Bahnhof Schleswig noch nicht abeliefert wurde. 🙂

Eigentlich habe ich mir geschworen bei diesen ganzen Bloggerkram nicht mitzumachen. Aufgabe hier Aufgabe da… Bin immer noch der Meinung das können die machen, die sonst wirklich nix anderes zu tun haben… Bringt mir auch keinen Lernwert – so dachte ich bis heute…

Aber ich habe was gelernt: Vielleicht ist das Geld für eine örtliche Zeitung doch nicht umsonst ausgegeben. Hihi…

Ich bin also heute mal schnell nach Schleswig zum Bahnhof – ist das überhaupt noch einer? Wie ich da so knipse und um den Bahnhof auf der ÖFFENTLICHEN Straße umzingele begegnet mir ein älteres Ehepaar:

„Hallo????`Hallo Sieeeee?“

„Ja bitte, was kann ich für Sie tun?“

„Wie kommen wir auf Gleis 3 Richtung Kiel?“

„Dat wees ich nich… ich fahr niemals Zug… “

„Ja, aber das muss doch einen Weg dorthin geben?“

„Warten Sie mal, ich schau mich mal um…“  Und tatsächlich gab es einen Weg zu Gleis drei.

„Gehen Sie den Weg hinunter und dann die UNTERführung durch, dann erreichen Sie die andere Seite des Bahnsteiges.“

„Vielen Dank, das ist aber auch ein Kuddelmuddel hier… “

Jo, das isser nu, der Bahnhof Schleswig… eher ein heruntergekommenes Baudenkmal mit einer neueren bewegten Geschichte…

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Zoff-um-Schleswiger-Bahnhof-spitzt-sich-zu,bahnhofschleswig104.html

Das wären dann auch die einzigen Bilder von der Panoramafreiheit betroffenen Raum. Um den Bahnsteig einsehen zu können, würde nur ein Gang auf das Bahngelände dies ermöglichen. Schon mal Sch… aber wenn ich schon mal hier bin…

Bahnhofsgelände hin oder her… und was da noch alles zu finden war…

Aktuelle Anzeige… Bahnbetrieb läuft zumindest…

Oder doch nicht? diese Seite der Gleise hatte eine Uhr die wohl schon bessere Tage gesehen hatte. Stillstand auch an der Schautafel… da bewegte sich nix…

Nee, nee, nee…. was für eine Posse…

Tja – dann wird wohl jetzt DAS der Bahnhof von Schleswig sein… ich glaube aber den will wohl keiner sehen… am wenigsten ich… ich habe diese Dinger von Anfang an gehasst…

Bundesbahn, die Lachnummer? Nie wieder…

Die Bilder wurden mit meinem defekten Tamron 2.8/24-70mm geschossen. Wie ich schon mal schrieb, ich werde die Fehler dieses Objektives nicht beseitigen lassen… Daher null Chance bei Kritik wie unscharf in den Ecken und solche Scherze.

Weiter bearbeitet, und das hat mir wieder am meisten Spaß gemacht, mit PS und meinen geliebten NIK Filtern…

FLEKTOGON SQUEEZERLENS und der 18. Gottorfer Landmarkt

🙂 Schon wieder ein Jahr rum… und schon wieder präsentierte sich dieser Bio – Landmarkt von seiner schönsten (Wetter)seite. Diesmal jedoch mit einer frischen Brise Wind, die im letzten Jahr einfach gefehlt hat und uns durch die stauende Hitze ziemlich zugesetzt hatte.

Diesmal rundum wettertechnisch voll gut. Mit von der Partie waren Bekannte von uns, die noch nie auf diesem Markt waren. Es ging auch gleich mit einer Frage an einem Stand von Bioland los: Welche Getreide – und Körnersorten haben welche Blüten…

Ich kann mich noch sehr gut an unsere „Heimatkundestunden“ in der Grundschule erinnern. Mich hat das immer mehr interessiert als diese furztrockene Mathematik. Und auch meiner Frau schien dieses Thema zu gefallen. Sie ordnete alle Sorten richtig zu… Ein klein wenig kam sie bei den Senfsamen ins Straucheln… weil die Blüten des Rapses ebenfalls gelb sind und nur eine gelbe Blütenpflanze zur Auswahl stand. Durch das Ausschlussverfahren, weil eben keine Rapssamen vorhanden waren, fiel dann aber die Lösung wieder leicht.

Wer von den heutigen Abiturienten würde das wohl auch so leicht hin bekommen?… Nach der letzten Folge von „Schlag den Star“ mit den beiden Lenas (!) bin ich wirklich stark ins Grübeln gekommen, was die überhaupt lernen…

Tja… und dann war da noch: Versuch Dein Glück beim Melken… auch da war meine Frau noch sehr gut mit drin… Jo – und dann die Kiddies…

🙂 Schien nicht so leicht zu sein, wie es aussah… beim Vormachen…

… Er war stets bemüht…

So, ich hatte mich von vornherein für Aufnahmen mit der Flekto-Squeezerlens entschieden und diese Entscheidung war auch goldrichtig für den nächsten Stand…

Wat is a nen Dampfmaschin…

Ich habe mich nach Herzenslust ausgetobt… Herrlich…

So viele wertige Arbeiten mit einer Liebe zum Detail… Wunderschön…

Etwas zum Nachdenken gab es auch…

Wenn auch alles richtig ist… was angeprangert wird… Deutschland allein wird die Welt nicht retten…

Nur mal so:

Und zum ersten mal bekam ich auch so was ähnliches wie Linsensuppe mit der Flektogon hin… 🙂

Smartphoniker … Wie soll man reagieren, wenn man sieht, dass jemand sein Smartphone auf so ein Motiv richtet und sagt: BITTE LÄCHELN… Diese Welt ist nicht mehr meine…

Dann haben wir noch einen kurzen Abstecher mit einer der Adligen, die noch mit dem Schloss verbandelt sind in die geheiligten Hallen unternommen. Ist ja nicht so, dass ich schon unzählige Male in diesem Gebäude war… Räusper…

Natürlich gibt es noch viel mehr dort zu bewundern… Kräuter, Ziegen, Galloway-Bratwurst, Bratwurst vom Angeliter Sattelschwein… Der Schinken  von denen ist auch nicht zu verachten… Mülltrennung ja – aber richtig, dann noch viele Gewerke wie Tischler, Töpfer, und und und… auch für die Kleinen ist ein reichhaltiges Programm vorhanden… wenn man bedenkt, dass das alles nur für einen Tag hochgezogen wird – Hut ab!

Und nach einem anstrengenden Tag mit vielen Eindrücken gönnt man sich dann auch mal ein oder zwei feine Bio- Hopfenkaltschalen… 🙂