Das leckerste und reichhaltigste Kanadische Frühstück…

… gibt es hier!

Es kann so schön aussehen im Herbst. Aber diesmal hatten wir einfach kein Glück mit dem Wetter hier oben… Guckst Du hier… 🙂

Sunshine… was für eine Ironie…

Erklärungen warum man über den TCH (Trans-Canada-Highway) Brücken bauen musste nur für Tierüberquerungen.

Fast schon ein Kunstwerk… Tourist Information

Jo, und von da aus weiter zum leckersten Frühstück, das wir jemals in Canada gegessen hatten…

Zuerst haben wir uns da gar nicht rein getraut, so fein wie das da aussah… Aber… wer nicht wagt der wird auch nicht satt, also hinein!

Wir standen dann vor der Wahl: Normal für 13,50 C$ oder für 19 C$ ans Buffett. Wir überlegten echt lange… 🙂 Doch dann siegte die Neugier über das Buffett… Kinners, was für eine Demonstration von „DAS kriegt ihr nirgendwo anders“. Ich hätte Euch gern Bilder davon gezeigt, aber… jetzt hatte ich erst mal Hunger…

Edelstahlwannen voll mit Bacon, wie er knuspriger nicht sein konnte, kleine Bratwürstchen, the same… (manchmal schmecken die ja eher nach Seife, aber die…) einfach nur WOW! Bratkartoffeln, nicht in labberigen Scheiben geschnibbelt, nein richtige kleine Kartöffelchen, sie nannten sie „Baby Potatoes“. Einfach nur köstlich. Spiegeleier wurden nach Mengenwunsch frisch gebraten an den Tisch geliefert. Dazu Toast in mannigfaltiger Auswahl zum Selberaufwärmen, Waffeln zum Selberbacken, Kirschen, Schlagsahne, Cerealien in allen Sorten, Müsli, verschiedene Säfte, Milch, Tee in verschiedenen Sorten, aber das Königlichste waren die Muffins. Allein wie diese angerichtet waren, einfach himmlisch, genauso wie der Geschmack. Beim ersten mal Reinbeissen verdrehte ich schon die Augen – einfach nur köstlich. Und wenn das alles nicht genug gewesen wäre 🙂 Starbucks Kaffee bis zum Abwinken… Wir haben nicht gegessen – das war schon viel schlimmer… 🙂

Doch irgendwann ist auch das schönste Frühstück vorbei… Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten kam eine Frage vom Kellner, die mich nochmals verdutzte…

„Would you like a Coffee to go?“

Was, das gab es jetzt auch noch?

Aber ja… alles im Preis mit drin…

UN – GLAUB – LICH!

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Magic Rocky Mountains

Ein Wetter, welches wir nicht kannten zu dieser Jahreszeit, teilweise sogar falsche Klamotten… egal… die Natur bügelte alle menschlichen Unzulänglichkeiten wieder glatt.

SO habe ich auch die Rockies noch nie gesehen… in all den Jahren nicht.

Die meisten Campgrounds schon dicht – auch eine Sache die wir so noch nicht erlebt haben. Und das zum 150sten Geburtstag. Aber dann fanden wir doch noch einen kleinen aber wunderschön gelegenen Platz, an dem ein Fluß vorbei rauschte und uns nachts in den Schlaf murmelte…

Echt ’n kleiner Geheimtipp… 😉

Am nächsten Morgen ging’s Richtung Peyto Lake. Eigentlich hatte ich nicht so recht Lust. Erstens waren wir auch dort schon tausend mal und dann diesen elenden Berg hinauf… 🙂 Aber dann siegte doch die Neugier. Na? Wie viele Touries würden wir hier antreffen?

Reichlich! Wozu man sicherheitshalber die Sicherungszäune angebracht hat, war uns irgendwie unverständlich, knipsten doch alle davor…

Egal. Minuten später war von der Idylle eh nix mehr zu sehen…

Hihi, alles eingeschneit… wo sonst JEDES Jahr um diese Zeit bald 25° herrschen… der helle Wahnsinn… 🙂

So, nu noch mal rauf auf den Berg…

Wenn man schon mal hier ist, neech?

Der Abstieg war mal wieder die Krone. Gott sei Dank richtiges Schuhwerk an den Hacken. Wenn man mal betrachtete mit was für Schüchen einige da rum liefen… Schüttel… Und dann am Parkplatz: he – das war ja schon richtig Wintertime…

Und das hörte auch nicht mehr auf…

🙂 Geile Scheiße… Aber wieder „unten“ angekommen, hatte sich der Spuk endlich erledigt.

Stay tuned…

 

Eckernförde – Hafen

Heute morgen traf ich mich mit Birgit http://www.seh-n-sucht.de/ zu einem letzten kurzen Spaziergang, Neudeutsch Fotowalk, mit der Kamera am Hafen von Eckernförde. Wir hatten gestern ja schon den ganzen Tag zusammen verbracht, von der Vernissage Ihrer und Bilder anderer Fotografen in der Fotomenta zu Eckernförde bis zu einem Gewaltmarsch in die „Gelben Berge“ von Eckernförde. So nannten wir die Steilküste als Kinder. Seitdem war ich auch nicht mehr da… Und es hatte sich eine ganze Menge verändert, so dass wir einige Umwege in Kauf nehmen mussten. Mit dabei war auch Mike von https://blacktowerpics.wordpress.com/ und Manuela http://lichtpoetin.de.

Ausklingen ließen wir den gestrigen Tag dann mit einem schönen Abendessen bei meiner Lieblingschinesin Fung…

Also heute morgen noch mal nur mit Birgit am Hafen. Was ich nicht wusste, es war Fischmarkt. Ächz und Ätz… ich meide diese illustre Vereinigung von merkwürdigen Menschen eigentlich wie die Pest… findet sie doch jeden Monat einmal statt… Stadt zu, keine Parkplätze, kein Vorwärtskommen, nix… und Eckernförde ist dazu noch verkehrstechnisch einfach nur ne Katastrophe… Alles zusammen lässt schon so manchen Autofahrer den Kamm schwellen und ausrasten – kann ich durchaus verstehen… lag doch nach unserem Treffen auf „meinem“ Parkplatz die Parkkarte im Automaten, nur die dazugehörige Schranke lag irgendwo woanders… Tja… wie gesagt, Enge ist nix für Jeden…

Kommen wir nun aber zu etwas völlig Anderem:

Ich war wieder etwas früher an unserem Treffpunkt, der Holzbrücke, und fotografierte mich schon mal warm…

Was so alles im Hafenbecken liegt…

Kurz nach dem Birgit eintrudelte, verließen wir die Enge am Hafenbecken und verzogen uns an die Hafenspitze zum Eckernförder Yachthafen. War auch nicht viel besser, aber ging… Ich stürzte mich gleich auf die „Freedom“ ein Traditionssegler auf dem ich schon sehr viele Bilder gemacht hatte. Er hatte eine Überholung bitter nötig. Sah ziemlich heruntergekommen aus. Doch für morsche Fotos war das genau richtig. 🙂

Bugsprietlager und Ankerwinde

Und dann vielen mir noch zwei Sachen auf… Zuerst ziemlich unscheinbar, doch ich wusste ja, wie man das aufpeppte… von so was werde ich wohl noch mehr machen…

Bordwand Freedom

Wasserlinie Freedom

Und dann kamen die Quallen… Zunächst war ich ein wenig überrascht, was Birgit so an denen gefiel. Doch dann fing ich selbst an sie abzulichten und zu Hause gab es dann den richtigen „Schliff“… 🙂

Im Laufe der Zeit bekam ich dann auch den Tipp schlechthin… „Stell doch einfach mal n büschen unscharf, nicht nach Unendlich sondern in die andere Richtung, das macht ein richtiges Gemälde daraus… Sah doch schon die Fotografie ziemlich gut aus, machte die Bildbearbeitung dann den Rest:

SO habe ich unseren Leuchtturm am Hafen noch nie gesehen… Weitere Bilder werden auch in dieser Bearbeitung sicher folgen… Da hat sie ja was mit mir angerichtet…Was ich auch noch NIE gesehen habe in all den Jahren im Hafen von Eckernförde war das:

Ein Plattfisch dümpelte so lässig vor sich hin…

Anschließend begaben wir uns noch in die Altstadt, wo weitere Bilder entstanden sind. Diese folgen etwas später.

Es war eine tolle Erfahrung mit Dir Birgit, hast Du doch mal wieder etwas Neues in mir „los getreten“… 🙂

Wenn doch bloß diese Entfernung nicht wäre…

 

 

Have a Break – Take a Canadian Breakfast… Chapter 02

11.09.2017 Cultus Lake Provincial Park 19.00 Uhr Nachtrag von morgens

Wie befürchtet war an Schlaf nicht zu denken. Irgendwann um 3.00 Uhr morgens bin ich aufgewacht und habe erst mal eine Kuschelrunde mit Bine eingelegt.

Später haben wir dann Lisa und Felix kontaktiert und sind in der hoteleigenen Grill-Bar erst einmal ordentlich frühstücken gegangen. Natürlich original kanadisch! Wie fast alle anderen auch. 🙂

Kurz danach hat uns Sabine bei Fraserway angemeldet. Klappte nach zwei Versuchen auch ganz gut. Die geneigte Leserschaft weiß – Wir und telefonieren in Kanada – zwei Welten treffen aufeinander!

Aber das kennen wir ja nun auch nicht anders…

Wir bekamen die Zusage zur Abholung zu um 9.15 Uhr. Also warteten wir zusammen mit noch ein paar anderen Fraserwy Kunden auf den Hol- und Bringedienst. Ehrlich gesagt waren mir das schon wieder viel zu viel Leute… das Gepäckvolumen würde den Raum wieder mal völlig übersteigen. Hmm.

In der Zwischenzeit hatte es ein Senior, bei uns sagt man Rentner, nicht nötig sich an die Verkehrsregeln zu halten – er fuhr falsch herum in die Einbahnstraße. 🙂 Dazu muss man sagen: ICH bin noch nie in Vancouver gefahren. Genau eben dieser Einbahnstraßen. Es gibt gefühlte Millionen davon.

Doch was mich immer wieder fasziniert sind die Reaktionen der anderen Verkehrsteilnehmer; NIEMAND hupt, NIEMAND schreit blöd rum… die ihm plötzlich entgegenkommenden Fahrzeuge bleiben sofort stehen – imerhin war der Verkehr dort zweispurig, so dass der nachfolgende Verkehr schon mal gar nicht weiter vorwärts konnte. Ein Busfahrer sprang behende aus seinem Fahrzeug, sprintete zu dem Falschfahrer und brachte ihn wieder auf die Spur zurück. Mir fiel nix anderes ein als Beifall zu klatschen… toll… und Vancouver ist NICHT Eckernförde…

Mittlerweile war unser Shuttlebus angekommen und der Fahrer verlas die Namen, die von ihm befördert werdenden Personen. Das war neu. Stellte aber sicher, dass diesmal der gepäckraum im Bus nicht bersten würde. Die nicht angemeldeten dazu gemogelten mussten somit leider auf den nächsten Bus warten.

He – ist so etwas nicht laut und deutlich vor der Reise besprochen worden? Bei Ankunft am nächsten Tag beim Wohnmobilanbieter anmelden… Immer das Gleiche!

Während der fahrt erzählte uns der Fahrer einiges über Kanada, auch das die Lebensmittelpreise enorm angezogen hatten. Hmm… Wir setzten jetzt den günstigen Euro Kurs gegen die hohen Preise und kamen auch ganz gut weg damit.

Nach einer kurzen Fahrzeit erreichten wir Fraserway, stellten wie immer unsere Koffer vor die von uns gemieteten Fahrzeuge und machten im Büro das Vertragliche klar. Anschließend gab es eine technische Einweisung für Lisa und Felix. Einige Sachen waren aber auch für uns neu. Es gab diesmal viel elektronischen Schnickschnack.

Aber auch ein großes Auto: Natürlich ein V8 mit 6,7l Hubraum – oder soll man das mal in einer Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 6700ccm… 440 PS. Sollte mal wieder reichen. 🙂

Nach dieser Prozedur und dem Demage Check räumten wir unsere restlichen Klamotten ein – doch es sollte noch ein wenig dauern bis wir endlich los kamen.

Ersteinmal nach Gegenüber zu Mc Doof, etwas essen 😦 Dann noch mal auf’s Klo… Aber dann…

Das Nummernschild hatte sogar die Initialen der Namen von Lisa… konnte also gar nichts schief gehen… so dachten wir…

Zunächst beschlossen wir den erforderlichen Reiseproviant einzukaufen. Denn ohne sah das immer ein wenig schlecht aus am nächsten Morgen. Sicher – der nächste Coffee Shop ist nie weit weg… aber trotzdem…

Erst über die Brücke rüber, dann wieder unten durch …

Wir versorgten uns in einer Shopping Mall in Chilliwack. Ich weiß nicht wie lange wir uns dort aufgehalten haben – Zwei Stunden – oder doch drei? Auf jeden Fall mussten wir unsere Lebensmittel noch verstauen und anschließend gab es wohl auch noch einen French Vanilla… Doch das Gesamtergebnis diesmal mit French Vanilla war sehr sehr mager… ich glaube in drei Wochen nur drei Portionen. Das ist sehr sehr wenig… 😦

Es gab natürlich auch ein Malheur mit der Koordination der beiden Fahrzeuge. Wir verfuhren uns mal wieder – trotz Navi! OK, wir kamen aber trotzdem irgendwie wieder zusammen. Nur die Wartezeit von uns auf Felix und Lisa war genauso doof wie die Wartezeit von ihnen auf uns… Zumal sie alles richtig gemacht und wir die falsche Abfahrt gewählt hatten. Ja, Navi lesen und hören will gelernt sein.

Vor uns der Mnt. Baker, schon auf der amerikanischen Seite der Grenze.

Zusammen setzten wir unseren Weg zum gewählten Cultus Lake Campground fort. Wir fanden auch einen Pärchenplatz, also für zwei Fahrzeuge. Wir standen kaum, da kam auch schon ein Parkaufseher und kassierte die „Miete“. 35 Can Dollar für einen Platz… Zusammen 70… Ich bin da gar nicht drüber gestolpert… denn – nirgendwo anders mussten wir so viel für zwei Fahrzeuge bezahlen… Menno!

Zusammen machten wir uns dann noch etwas zu Essen und hüpften alsbald in die Betten. Entweder schlauchte das alles ziemlich, oder ich werde tatsächlich alt…

Wie man sieht, sehr angenehme Temperaturen…

Stay tuned…

 

British – Columbia Hydro Teil 1

Wasser ist in Canada im Überfluss, und oftmals spektakulär verhaltend, vorhanden. Aber auch still… Ich habe mir meine künstlerische Freiheit genommen, um die BILDER zu schaffen, die mir schon immer vorschwebten…

Dawson Falls

Helmken Falls

Lisa fotografiert die andere Seite… wenn man auf den Boden schaut, ca. 30cm nach vorn, dann gehts es ungefähr 300m hinunter… guckst Du hier:

An dieser Stelle war ich auch noch nie… wird ein wenig flau im Magen bei diesem Anblick…

Moose Lake

Maligne Canyon

Medicine Lake – dem Maligne Lake vorgelagert und die meiste Zeit des jahres ohne Wasser – also dieses jahr erstaunlich viel… ansonsten läuft es in bis dato noch immer nicht erforschten Höhlen ab und taucht vor dem Maligne Lake wieder auf… 🙂

Auch die Athabasca Falls führten dieses Jahr ungewöhnlich viel Wasser zu dieser Jahreszeit…

Stay tuned…