Die Wirkung von…

… schwarzweiß habe ich die letzten Wochen völlig ignoriert. Letzte Nacht habe ich mir die  Bilder der letzten beiden Shoots vorgenommen und tatsächlich welche gefunden, die für diese Präsentation geeignet sind. 😉 Natürlich nur in meinen Augen – ihr seht das teilweise völlig anders, weiß ich…

Mit der (Wieder)- Entdeckung des Farbstichs bei meinem Kollegen Mike aus Flensburg ist mir bewusst geworden, dass mein Schwarzweißsehen ein wenig gelitten hat. Aber das ist ja angeblich wie mit dem Fahrrad fahren – man verlernt es nie – wenn man es denn mal gelernt hat.

Viele meiner Kollegen schalten den SW Modus ihrer Kamera ein, machen das Bild und erkennen trotzdem nicht – warum sie das nun in SW gemacht haben. Sieht gut aus… reicht irgendwie. Andere wiederum nutzen diesen eigentlich unglaublich hoch anzurechnenden Vorgang der Schwarzweißentwicklung um missratene (Farb)Bilder noch irgendwie zu retten. Oftmals wird dann in PS oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen mit einem Klick in Graustufen umgewandelt. Das ist genauso wenig ein SW – Bild wie ein unentwickeltes RAW-(Farb)Bild überhaupt ein fertiges Bild ist.

Oder noch prägnanter: Ein Graustufenbild ist noch lange nicht monochrom… aber das ist eine andere Geschichte.

Also zunächst einmal einige Bilder des letzten Squeezerlensshoots in Flensburg…

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(Autsch, wenn ein Schnitt daneben geht… ui!)

Ich muss zugeben… ab und an hat es michg richtig gegruselt, als ich die Wirkung so vor mir hatte… 🙂 Macht schon was her.

Und jetzt der letzte Shoot. WOW… was kann man mit Schwarzweiß doch so unendlich intensiver sagen, wenn man die Farbe weg lässt… ich war jedenfalls völlig hingerissen…

img_1596a img_1600a img_1605a img_1614a img_1615a img_1618a img_1649a img_1650a img_1651a img_1653bNotiz an mich: 🙂 Ab dem nächsten Shoot wo und mit wem auch immer – besser aufpassen wie man die Bilder präsentiert. Einige schreien förmlich nach Schwarzweiß… man muss es nur hören 🙂

Stay tuned

„9“ am Beispiel von Melancholie

Jetzt noch den passenden Text – ich arbeite daran… 🙂

img_0609img_0639aMuss ja nicht unbedingt schwarzweiß sein… aber sie sind auch in dem Buch so reduziert. Ich denke mal zu recht… 🙂

Wobei –  Boris hat sich immer nur auf ein Detail konzentriert, welches ihm sofort ins Auge gefallen ist… ich bleibe dran.

Und wieder verlasse ich meine Komfortzone nicht…

Ich kann einfach machen was ich will – ich komm da nicht raus… :-)))

Ah ich weiß wie… ich gehe „Kieler Sprotten“ schmieden… aus Stahl… Geht auch nicht – ich bin ja Metaller… Vielleicht sollte ich kleine Brötchen backen… das habe ich noch nie gemacht…